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Foto Kreisverband FGW BGL

Vor kurzem fand in Berchtesgaden die Jahreshauptversammlung des Kreisverbands der Freien Wähler Berchtesgadener Land statt. Zunächst gedachten die Mitglieder der Verstorbenen des vergangenen Jahres. Besonders in Erinnerung blieb dabei der frühere Kreisbrandrat, Kreisrat und Fraktionssprecher der Freien Wähler im Kreistag Rudi Zeif, der nach kurzer schwerer Erkrankung im Alter von nur 67 Jahren verstorben ist.

Kreisvorstand Dieter Nowak erinnerte auch an die vielen Sitzungen der Kreistagsfraktion, zu denen die Kreisvorstandschaft eingeladen war, wobei unter anderem der Neubau der Berufsschule in Freilassing, die Kliniken Südostbayern AG und die Flüchtlingsunterbringung regelmäßig Thema waren. Auch zu geselligen Anlässen trafen sich die Mitglieder des Kreisverband, hier nannte Nowak die gemeinsame Besichtigung der Enzianbrennerei Grassl in Berchtesgaden, den Bieranstich beim Gautrachtenfest in Teisendorf sowie den Besuch von Hubert Aiwanger in Otting und am Herbstfest in Steinbrünning, wo die Mitglieder sich zahlreich beteiligten.

Kassenprüfer Xaver Wurm bescheinigte schließlich dem Schatzmeister Fritz Grübl eine ordnungsgemäße Kassenprüfung, worauf die Mitglieder die Vorstandschaft für das Jahr 2022 einstimmig entlasteten.

Sabrina Stutz und Daniel längst berichteten von der gemeinsamen Versammlung von Bezirksverband und Bezirksvereinigung der Freien Wähler Oberbayern, an der sie als Delegierte aus dem Landkreis teilnahmen. Michael Koller wurde wieder in den Bezirksvorstand Oberbayern gewählt und ist als stellvertretender Bezirksvorsitzender unter dem Bezirksvorsitzenden Florian Streibl zuständig für die heimische Region 18.

Zu seiner Wahl in den Landtag gratulierten die anwesenden Mitglieder des Kreisverbands Michael Koller, der weiterhin auch stellvertretender Kreisvorsitzender ist. Er blickte in seiner Ansprache auf die anstehenden Kommunalwahlen voraus und betonte, dass sich die Freien Wähler mit jetzt 37 Abgeordneten im Landtag weiterhin als starke Kraft in der Mitte des Parteienspektrums für kommunale Themen einsetzen werden, wobei er unter anderem die finanzielle Ausstattung der Kliniken nannte. Da Michael Koller Mitglied des Bildungsausschusses im Landtag ist, liegt ihm auch der Neubau der Berufsschule in Freilassing besonders am Herzen, um eine ortsnahe Ausbildung gewährleisten zu können, damit die Jugendlichen aus dem Landkreis beruflich in der Region gehalten werden können. Im Rahmen der Asylpolitik stellt Michael Koller eine generelle Überlastung des Systems fest, wobei die Politik hier aktiv gegensteuern müsse.

Auf dem Foto zu sehen ist ein Teil der Kreisvorstandschaft (von links nach rechts: Vorstand Dieter Nowak, Sabrina Stutz, Monika Veiglhuber, Michael Koller, Daniel Längst und Rosi Plenk, es fehlt Fritz Grübl).

Auf dem Foto zu sehen ist ein Teil der Kreisvorstandschaft (von links nach rechts: Vorstand Dieter Nowak, Sabrina Stutz, Monika Veiglhuber, Michael Koller, Daniel Längst und Rosi Plenk, es fehlt Fritz Grübl).

Am Donnerstag, den 28. September 2023 fand zum wiederholten Male eine Podiumsdiskussion des BDM, des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter, im Gasthof "Alte Post" in Teisendorf statt. Eingeladen waren dazu die regionalen Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl.

Leider hatte sich auch dieses Mal (wie bereits bei den vorangegangenen Veranstaltungen vor den letzten Landtagswahlen) die Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, zugleich auch Kandidatin der CSU, entschuldigt und wurde von der jungen Franziska Böhnlein aus Berchtesgaden vertreten. Für die FREIEN WÄHLER nahm Landtagskandidat und stellvertretender Landrat Michael Koller teil. Nach einem guten Impulsreferat war vor allem die Podiumsdiskussion das Highlight des Abends.

Michael Koller machte die Positionen der FREIEN WÄHLER klar und stellte sich eindeutig auf die Seite der Landwirte. Vor allem die überbordende Bürokratie macht den Landwirten stark zu schaffen. Vor allem das Beispiel "Gülleverordnung" zeige, wie sehr die so wichtige bäuerliche Landwirtschaft entlastet werden muss.

Themen auf Fragen aus dem Publikum waren auch der Milchpreis, die Deckelung der Abnahmemengen, die hohen Auflagen bei Stallbau, Subventionen und die Anbindehaltung. Deutlich zur Sprache kam auch die psychische Belastung mancher Landwirte und damit entsprechende Ausfallzeiten auf dem Hof. Viele Bauern wünschen sich in solchen Situationen mehr Unterstützung.

Bilder / Impressionen:

Michael Koller bei einem Plädoyer

Michael Koller bei einem Plädoyer

Podium mit Michael Koller (dritter von links)

Podium mit Michael Koller (dritter von links)

Titel der Veranstaltung

Titel der Veranstaltung

Gruppenbild der Podiumsteilnehmer mit den Veranstaltern

Gruppenbild der Podiumsteilnehmer mit den Veranstaltern

Michael Koller, Sabrina Stutz und Daniel Längst - ein starkes Team der FREIEN WÄHLER

Michael Koller, Sabrina Stutz und Daniel Längst - ein starkes Team der FREIEN WÄHLER

Michael Koller und Sabrina Stutz beim Infoabend am Sudelfeld - auch Bezirksalmbauer Kaspar Stangassinger mit dabei

Freie Wähler Kandidaten unterwegs in Sachen „Wolf“

Auf Einladung von Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, fand ein Informations- und Diskussionsabend zum Thema „Wolf“ auf der Speck-Alm am Sudelfeld bei Bayrischzell statt. Unter dem Motto „Fraktion vor Ort“ trafen sich Landwirte, Almbauern und Politiker zum konstruktiven Gedankenaustausch. Auch Landtagskandidat Michael Koller und Bezirkstagskandidatin Sabrina Stutz waren dabei, gemeinsam mit Kaspar Stangassinger, Bezirksalmbauer aus Berchtesgaden.

Nach der Einführung vom Moderator des Abends, Gottfried Obermair (Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Freien Wähler Landtagsfraktion), begrüßte Florian Streibl die zahlreichen Teilnehmer. Neben Vertretern der Land- und Almwirtschaft zeigten auch viele „ Gäste aus der Politik ihr Interesse am Thema. Hauptreferent Martin Rosenberger (Landwirtschaftsmeister und Almbauer) hielt einen Vortrag mit der Überschrift: „Vom einsamen Wolf zum Wolfsrudel  -  Das Ende der Almwirtschaft?“.  Er erläuterte die Entwicklung des Wolfsbestandes in Deutschland und welche Schwierigkeiten und Probleme sich durch die steigende Population ergeben. Rosenberger berief sich in seinem Vortrag immer wieder auf Daten, Fakten und Erfahrungen des renommierten Schweizer Biologen und Wolfsexperten Marcel Züger, der sich mit dem Thema „Wolf“ schon seit Jahrzehnten beschäftigt. Besonders in der Land- und Almwirtschaft hat man mit steigenden Wolfsrisszahlen zu kämpfen. Maßnahmen wie Herdenschutzzäune, Herdenschutzhunde und intensive Behirtung der Herden ist in den meisten Fällen nicht umsetzbar und oft auch nicht wirksam. Ohne Bekämpfung bzw. Bejagung steigt die Wolfspopulation jährlich um 30 %.

Auch Garmisch-Partenkirchens Landrat Anton Speer, der im Anschluss an Rosenberger das Mikrofon ergriff, stimmte dem vollumfänglich zu. Im Grenzgebiet zu Tirol gibt es mittlerweile massive Probleme mit den Folgen des Wolfaufkommens.

Bezirksalmbauer Kaspar Stangassinger beleuchtete das Thema aus der Sicht der Almbauern im Berchtesgadener Land. Es wurde deutlich, dass die Probleme im gesamten Alpenraum ähnlich sind. Die Landwirte wünschen sich insgesamt viel mehr Unterstützung und Rückhalt aus der Politik, ansonsten würde viele Betriebe aufhören, was immense negative Folgen für die Kulturlandschaft, die Biodiversität, den Tourismus und noch vieles mehr bedeuten würde. Die anschließende Diskussion mit vielen verschiedenen Wortmeldungen, u.a. von Susanne Krapfl (Almfachberaterin am AELF Holzkirchen) und MdL Nikolaus Kraus (Landwirt aus Ismaning), unterstrich dies nochmal eindrücklich. An diesem Abend wurde aber auch sehr deutlich, dass gerade die Partei der Freien Wähler ganz klar auf der Seite der Landwirtschaft steht und dass die Meinungen und Sichtweisen zum Thema „Wolf und Landwirtschaft“ bzw. „Wolf und Kulturlandschaft“ übereinstimmen.

Christine Hoferer

Vergangenen Samstag veranstaltete der Kreisverband Berchtesgadener Land des Bayerischen Bauernverbandes eine Almwanderung zur Königsbachalm am Jenner. Die Veranstaltung richtete sich an Personen aus der Landwirtschaft aber insbesondere auch an die Allgemeinheit und alle interessierten Verbraucher und Familien. Die Wanderung startete am Parkplatz Hinterbrand und wurde geleitet von Kreisobmann Hans Gruber, der unterwegs immer wieder interessante Informationen zur Vegetation, zum Jahresablauf und zur Arbeitsweise auf den Almen preisgab. Neben Vize-Kreisbäuerin Heidi Sulzauer und Bezirksalmbauer Kaspar Stangassinger nahmen unter anderen von der heimischen Molkerei Berchtesgadener Land in Piding Sylvia Schindecker und Marlene Dumberger aus der Abteilung Landwirtschaft teil.

Gruppenbild

Freie-Wähler-Landtagskandidat Daniel Längst, einziger Teilnehmer der politischen Ebene, konnte bei dieser Wanderung Kontakte zu den Wählern herstellen und viele gute Gespräche führen. Auf der Alm angekommen wurden alle Teilnehmer von den Sennleuten Andreas und Franziska Renoth mit Brotzeit, Getränken und später auch Kaffee, Kuchen und Schnaps versorgt. Dabei wurde viel diskutiert und sich ausgetauscht. An Daniel Längst und die Politik wurde die Bitte von den Bauern angetragen, sich um den Bürokratieabbau zu kümmern und sich für die heimischen Bauernfamilien einzusetzen, um den Fortbestand der besonders in unserer Region so wichtigen kleinstrukturierten Landwirtschaft zu gewährleisten. Gut gestärkt ging es nach einigen gemütlichen Stunden wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Kühe auf der Alm

Almbrotzeit

Auf der Königsbachalm

Christine Hoferer

Landtagskandidat Michael Koller organisiert Fahrt in den Landtag

Berchtesgadener Land/München: Zahlreiche Mitglieder der Freien Wähler des Berchtesgadener Landes besuchten den Fraktionsvorsitzenden Florian Streibl im Bayerischen Landtag.

Zu Beginn wurde die Besuchergruppe in die Landtagsgaststätte eingeladen, dort wurden sie durch den Fraktionsvorsitzenden Florian Streibl persönlich begrüßt. Nach dem Essen übernahm der Besucherdienst die Gruppe und stellte ihnen einen 30-minütigen Film über die Arbeit des Bayerischen Landtags vor.

Im Anschluss ging es für die interessierten Gäste durch die historischen Räumlichkeiten des Maximilianeums. Hier konnte u. a. der Senatssaal, Kreuzgang sowie der Steinerne Saal besichtigt werden. Neben der Hausführung gab es noch die geschichtliche Erläuterung zum Maximilianeum, welches im Jahr 1874 fertiggestellt wurde. Maximilian II. legte hierfür 17 Jahre zuvor den Grundstein.

Nach der eindrucksvollen Führung wartete der Vorsitzende der Freien Wähler Landtagsfraktion, Florian Streibl im Herzstück des Maximilianeums, dem Plenarsaal, auf seine Gäste.

Die Teilnehmer konnten hier auf den Stühlen der Abgeordneten Platz nehmen und dem Vorsitzenden Streibl ihre Fragen stellen. Es wurden u. a. die Themen Flüchtlingsunterbringung, Lehrermangel, Bürokratieabbau und der Wohnungs- und Fachkräftemangel in der Region diskutiert.

Kaspar Stanggassinger brachte auch das Thema Almwirtschaft und die dynamische Wolfsausbreitung zur Sprache. Nach einer intensiven Diskussion dankte der stellv. Landrat Michael Koller für die Einladung und die interessanten Einblicke in die Arbeit der Fraktion der Freien Wähler. „Es freut mich, dass wir nach einer langen Coronapause wieder einmal mit einer Besuchergruppe aus dem Berchtesgadener Land den Bayerischen Landtag besuchen konnten“, so Koller.

Gruppenbild der Freien Wähler Berchtesgadener Land mit MdL Florian Streibl



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Dietrich Nowak

Dietrich Nowak
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