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Foto Saaldorf-Surheim

Die „Freien Überparteilichen Wähler Saaldorf-Surheim“ (FÜW) unterstützen das Volksbegehren zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Am Sonntag, 11. März gab es einen Informationsstand auf dem Kirchenvorplatz in Saaldorf und anschließend auf dem Kirchenvorplatz in Surheim. Dabei bestand für die Gemeindebürger die Möglichkeit auf der Unterschriftenliste sich einzutragen. 70 Bürger nutzten die Gelegenheit sich einzutragen. Um das Volksbegehren zu starten, benötigt man im Vorfeld mind. 25.000 Unterschriften der Wahlberechtigten. Ziel des Volksbegehrens ist, die Straßenanlieger von den teilweise fünfstelligen Beiträgen für die Sanierung der Straßen zu entlasten, zu deren Erhebung die Kommunen nach der geltenden Gesetzeslage in Bayern grundsätzlich verpflichtet sind.

FÜW beim Sammeln der Unterschriften

Die alljährliche Mitgliederversammlung der FÜW Saaldorf-Surheim fand vor kurzem im Gasthof Sonnenheim in Saaldorf statt. Vorstand Franz Mooser konnte unter anderem den ehemaligen zweiten Bürgermeister Franz Singhartinger, das langjährige Gemeinderatsmitglied Rudi Wimmer und die amtierenden Gemeinderäte der FÜW willkommen heißen.

Nach dem Totengedenken für alle verstorbenen Mitglieder verlas Schriftführer Peter Veiglhuber das Protokoll der letztjährigen Mitgliederversammlung. Im Anschluss daran berichtete Kassierin Monika Wolfgruber über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben im letzten Jahr. Wie in den Vorjahren habe die FÜW solide gewirtschaftet. Kassenprüfer Franz Mitterhuber jun bat daher die anwesenden Mitglieder der gesamten Vorstandschaft Entlastung zu erteilen, die einstimmig erteilt wurde.

Franz Mooser berichtete anschließend über Veranstaltungen und Termine im abgelaufenen Vereinsjahr. Hervorzuheben sei insbesondere das Ferienprogramm für Kinder in der Mehrzweckhalle im September mit 34 Kindern, organisiert von Renate Butzhammer, die gemeinsame Grillfeier sowie die Informationsveranstaltung über Wohnbauförderung im Gasthaus Steinbrünning im November mit Referent Robert Rehrl. Daneben nahmen die Mitglieder am Luftgewehrschießen in Steinbrünning teil und sammelten im Januar im Dienst der Gemeindebürger die Christbäume ein. Für das Volksbegehren der Freien Wähler Bayern gegen die Straßenausbaubeitragssatzung wurden kürzlich insgesamt 70 Unterschriften in Saaldorf und Surheim gesammelt.

Anschließend berichtete der Vorstand über Termine im anstehenden Jahr, insbesondere die geplante Feier zum 40jährigen Bestehen der FÜW Saaldorf-Surheim am 23.9.2018 in Steinbrünning mit Gedenkgottesdienst in Saaldorf und anschließendem politischen Frühschoppen.

Von den Gemeinderäten in den Sitzungen eingebrachte Anregungen wie das aufhängen eines Kruzifixes im Trauungszimmer, eine bessere Ausleuchtung bei der Überquerungshilfe an der Raiffeisenkreuzung in Saaldorf und die ständige Aufnahme der Internetadressen für die Jobsuche in der Gemeindezeitung wurden umbesetzt.

Die Gemeinderäte berichteten anschließend über aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik. So informierte Hans Butzhammer über den vor kurzem beschlossenen Haushalt 2018 und über geplante Investitionen. Robert Eder berichtete über die laufende Kanalsanierung in Saaldorf. Diese sei bis Mitte 2018 voraussichtlich abgeschlossen. In Surheim stehe die Sanierung an. Kamerabefahrungen hätten bereits stattgefunden. Zudem bestehe Handlungsbedarf bei der kommunalen Kläranlage, da eine Einleitung in die Sur sonst nicht mehr erfolgen dürfe. Es sei die Frage zu beantworten, wie mit den Abwässern in Zukunft zu verfahren sei. Bezüglich des Anbaus an den Kindergarten St. Stephan in Surheim seien Angebote eingeholt. Diese Maßnahme beginnt gleich nach Ostern. Ein Ende der Bauarbeiten an der Unterführung der B 20 in Reit sei absehbar. Bei der Schule in Saaldorf stehe ein barrierefreier Umbau an, ebenso die Renovierung der Toilettenanlage. Die Frage des geplanten Radwegs an der Staatsstraße 2104 zwischen Schign und Berg wurde ebenso wie über die Frage einer Tonnagebegrenzung an der Gemeineverbindungsstraße Saaldorf-Surheim angeregt diskutiert. Albert Gaugler berichtete aus dem Bauausschuss, vor allem über den Stand der Bebauungspläne für Saaldorf und Surheim.

Ein besonderer Dank galt auch dem Kreisvorstand der Freien Wähler Berchtesgadener Land, Dietrich Nowak, der zu Kreisthemen kurz Stellung nahm. Hier ist insbesondere die Gründung eines Arbeitskreises auf Kreisebene zu erwähnen, der die Problematik des Verkehrs im Landkreis, u. a. den Lkw-Ausweichverkehr von der Autobahn auf deutscher als auch auf österreichischer Seite behandelt.

Bild aus der Mitgliederversammlung der FÜW Saaldorf-Surheim

Wie in den vergangenen Jahren wurde auch heuer wieder von den Freien Überparteilichen Wähler (FÜW) Saaldorf-Surheim die Christbaumabholaktion durchgeführt. Von den Gemeindebürgern in Saaldorf und Surheim wurde diese umweltfreundliche freiwillige Aktion dieses Mal außerordentlich gut angenommen.

Bei den für diese Jahreszeit angenehmen Temperaturen hat man mit drei landwirtschaftlichen Fahrzeugen alle Straßen der beiden Orte abgefahren, und die sauber abgeräumten Christbäume aufgeladen und zum Bauhof nach Obersurheim gebracht. Gleich direkt vom Kipper wurde die große Anzahl der Bäume in den Häcksler gegeben und die zu Hackschnitzel verarbeiteten Bäume gleich direkt auf den gemeindlichen Anhänger geblasen.

Die Hackschnitzel werden von der Gemeinde in der Heizungsanlage der Mehrzweckhalle verwendet. Mit der direkten Verarbeitung hat man für die Gemeinde neben einem zusätzlichen Arbeitsaufwand auch Kosten gespart. Die FÜW bedankt sich recht herzlich bei den drei Landwirten und der Jagdgenossenschaft Saaldorf für die kostenlose zur Verfügungsstellung der Fahrzeuge und Häcksler.

Auf dem Bild sieht man die fleißigen Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim nach dem Häckseln der Bäume.

Auf dem Bild sieht man die fleißigen Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim nach dem Häckseln der Bäume.

Vor kurzem fand, organisiert durch die FÜW Saaldorf-Surheim, im Gasthaus Steinbrünning eine Informationsveranstaltung über Wohnbauförderprogramme statt. Aufgrund der Entwicklung der Baukosten ist es insbesondere für junge Familien wichtig, sich vor der Anschaffung einer eigenen Immobilie über staatliche Förderungsmöglichkeiten zu erkundigen. Diese zeigte fachkundig der Finanzierungsspezialist der Raiffeisenbank Rupertiwinkel eG, Robert Rehrl, auf. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Förderungen bei Neubau und Erwerb, sowie Förderungen von Bestandsimmobilien, die auch bei Sanierungsmaßnahmen eingreifen.

So gibt es über die KfW-Förderbank Darlehen für energieeffizientes Bauen bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit in einer Immobilie sowie Tilgungszuschüsse. Es muss ein Energieberater hinzugezogen werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass durch die Energiesparmaßnahmen auch die laufenden Kosten der Immobilie später verringert werden. Dieses Programm kann auch für vermietete Wohnungen in Anspruch genommen werden. Daneben gibt es ein Wohneigentumsprogramm mit bis zu 50.000 Euro gefördertem Darlehen für eigengenutzte Immobilien.

Wohnbauförderungen gibt es auch über die Förderbank BayernLabo, die unter Berücksichtigung gewisser Einkommensgrenzen für geplante Eigenheime beim Landratsamt erhältlich ist. So sind Darlehen bis zu 50.000 Euro mit nur 0,5 % Zinsen auf 15 Jahre erhältlich, sowie im „10.000-Häuser-Programm“, welches noch bis maximial 30.09.2018 läuft, Fördermaßnahmen bei energieeffizienten Häusern, die mit dem KfW-Förderprogramm kombinierbar sind.

Zudem können Riester-Darlehen mit staatlichem Zuschuss und steuerlicher Vergünstigung der Einzahlungen beantragt werden.

Auch bei Bestandsimmobilien gibt es Darlehen und Zuschüsse der KfW-Förderbank bei energieeffizientem Sanieren unter Hinzuziehung eines Energieberaters. Auch Einzelmaßnahmen können so gefördert werden, z. B. ein Heizungsaustausch, die Anbringung einer Wärmedämmung oder der Fensteraustausch. Der Zinssatz für derartige Darlehen beträgt 0,75 % für 10 Jahre. Daneben gibt es einen Tilgungszuschuss. Der Referent Robert Rehrl wies aber ausdrücklich darauf hin, dass Anträge stets vor Durchführung der Maßnahme gestellt werden müssen. Soweit eine alte Heizung durch eine mit erneuerbaren Energien ersetzt werden soll, können durch entsprechende Bescheinigungen des Installateurs ebenfalls vergünstige Darlehen und Zuschüsse in Anspruch genommen werden.

Überrascht waren die Teilnehmer der Informationsveranstaltung insbesondere darüber, dass es auch KfW-Zuschüsse bei altersgerechtem Umbau des Eigenheims oder Maßnahmen zum Einbruchsschutz gibt. Darunter kann auch schon der Einbau einer neuen Haustüre fallen, den eine Fachfirma bestätigt. Anträge können über das Internet-Portal der KfW gestellt werden.

Sofern eine Photovaltaik-Anlage geplant ist, kann diese ebenfalls über die KfW zu einem günstigen Zinssatz finanziert werden, wobei auch die steuerliche Seite vorher abgeklärt werden sollte.

Daneben gibt es auch hier über das „10.000-Häuser-Programm“ Zuschüsse beim Austausch alter Heizungen, sofern diese noch funktionstüchtig sind. Die Anzahl der geförderten Projekte ist allerdings begrenzt, so dass, darauf wies der Referent nochmals ausdrücklich hin, Anträge so bald wie möglich zu Beginn des nächsten Jahres gestellt werden sollten.

Erster Vorstand Franz Mooser dankte Robert Rehrl für seinen umfassenden Vortrag. Um nicht Fördermöglichkeiten zu verlieren, sollten bereits im Rahmen der Planung von Bauprojekten die Voraussetzungen geprüft und ggf. Anträge gestellt werden.

Auf dem Bild: Robert Rehrl beim Vortag.
Auf dem Bild: Robert Rehrl beim Vortag.

Das diesjährige „Spiel, Spaß und Spannung“ Ferienprogramm der FÜW Saaldorf-Surheim stand unter einem sportlichen Motto. Ausgearbeitet und durchgeführt von Renate Butzhammer in der Mehrzweckhalle, konnten sich die knapp 30 Kinder mit Sportgeräten in 4 Gruppen austoben. Flink und schnell sein hieß es beim Banklauf, beim Hocker-Springen, Pezziball-Rollen und Ball-Ziel-Wurf.

Beim Würfelspiel „Eine Sechs würfeln“ konnten sich die Kinder etwas ausruhen. Viel Gelächter und Spaß gab es beim Berufe-Raten mit Pantomime. Ohne Worte nur mit Gesten mussten Begriffe erklärt werden. Die Kinder waren mit großer Begeisterung aktiv dabei.

Traditionell folgte nach dem Spiele-Teil der kreative Bastelteil. Dieses Mal wurden Hexentreppen-Kraken aus Karton und Papier gebastelt. Es wurde eifrig gefaltet und geklebt und am Ende entstanden lustige, bunte Papierkraken zum Aufhängen für Zuhause.

Am Ende des Ferienprogramms gab es für jedes Kind eine leckere Pizza, frisch gebacken vom FÜW Vorstand Franz Mooser und seinen Helfern. Es war kein Wunder, dass diese bald von vielen hungrigen Kindern umringt waren.

Kinder beim Ferienprogramm der FÜW Saaldorf-Surheim 

Auf dem Bild: Die Kinder beim eifrigen Basteln der Hexentreppen-Kraken

Ihr Ansprechpartner

Franz Mooser

Franz Mooser
1. Vorsitzender
Weiherstr. 1
83416 Saaldorf-Surheim

Telefon  08654/494601
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