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Foto Saaldorf-Surheim

Bei der Jahreshauptversammlung der Freien und Überparteilichen Wähler Saaldorf-Surheim (FÜW) im Gasthaus Sonnenheim in Saaldorf wählten die Mitglieder einstimmig einen neuen Vorstand. Dabei fand auch ein Generationenwechsel statt, da der langjährige erste Vorstand Franz Mooser aus Altersgründen für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Neuer erster Vorstand ist der 24jährige Landwirt Markus Auer aus Stützing. Mit einem verjüngten Team wollen sich die Mitglieder der FÜW den anstehenden Aufgaben, insbesondere den Kommunalwahlen im nächsten Jahr widmen.

Zweiter Vorstand Monika Veiglhuber dankte Franz Mooser für seine 21jährige Tätigkeit als erster Vorstand der FÜW. Hervorzuheben sei insbesondere sein Engagement und sein Organisationstalent bei den gemeinsamen Veranstaltungen, sei es das Waldfest, die alljährliche Christbaumabholaktion im Januar oder das Ferienprogramm für Kinder. Nicht zu vergessen sei auch die Organisation vieler Kommunalwahlen. Dabei habe er das Team stets zusammengehalten und stehe aufgrund seiner Erfahrung auch weiterhin als Ansprechpartner im erweiterten Vorstand der FÜW zur Verfügung. Daneben sei er insgesamt 16 Jahre, bis April 2018 Mitglied des Gemeinderates und dort in den verschiedensten Ausschüssen aktiv gewesen.

Im Bild von links: Markus Auer, Franz Mooser, Monika Veiglhuber

Im Bild von links: Markus Auer, Franz Mooser, Monika Veiglhuber

Die Freien Überparteilichen Wähler Saaldorf-Surheim (FÜW) konnten kürzlich auf 40 Jahre Geschichte zurückblicken. Diesen Anlass nutzten sie, um mit Vertretern der örtlichen politischen Gruppierungen, der Gemeinde, der Freien Wähler des Berchtesgadener Landes und natürlich den Mitgliedern im Gasthaus Steinbrünning im Rahmen eines politischen Frühschoppens auf die vergangenen Jahre zurückzublicken.

Erster Vorstand Franz Mooser erläuterte, dass die FÜW mit den derzeit vier Gemeinderäten ein wichtiger Bestandteil der Gemeindepolitik sei. Das Ziel sei, zusammen mit den weiteren im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen das Beste für die Gemeinde und die Bürger zu erreichen. 1978 wurden die eigenständigen Gemeinden Saaldorf und Surheim im Rahmen der Gebietsreform zu einer Gemeinde zusammengeführt. Bis dahin gab es in den Gemeinden nur eine Liste mit unabhängigen Kandidaten. Erst ab 1978 gingen die ersten politischen Parteien dazu über, eigene Listen für die Gemeinderatswahlen aufzustellen, wobei die damaligen Gründungsmitglieder der Freien Überparteilichen Wähler weiterhin unabhängige Gemeindepolitik machen wollten und sich so als Gegengewicht zu den etablierten Parteien sahen. Hauptinitiator in Saaldorf war Rudi Wimmer, der insgesamt 24 Jahre im Gemeinderat war. In den beiden Gemeindeteilen gründeten sich in der Folgezeit eigene freie Wählergruppierungen, die sich 2013 zur FÜW Saaldorf-Surheim zusammenschlossen.

Erst durch das Engagement einzelner konnte so über viele Jahre Gemeindepolitik aktiv gestaltet werden. Daher sprach der erste Vorstand Franz Mooser den anwesenden Gründungsmitgliedern Rudi Wimmer, Rupert Rehrl, Franz Mitterhuber, Anton Auer und Johann Kern Dank und Anerkennung aus.

Der erste Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim, Bernhard Kern, erinnerte in seinem Grußwort daran, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in den kommunalen Gremien sei. Die Mitglieder des Gemeinderats würden hier vielfältiges Wissen aus verschiedenen Berufsgruppen zum Wohle der Gemeinde einbringen. Er betonte, dass es gerade derzeit, wo politische Strömungen abseits der Volksparteien erstarken, wichtig sei, sich die Demokratie nicht kaputt machen zu lassen. Sein Wunsch sei weiterhin eine ehrliche und konstruktive Kommunalarbeit im Sinne der Bürger abseits vom „Parteigeplänkel“ der großen Politik.

Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler Berchtesgadener Land, Dieter Nowak, erinnerte daran, dass Beiträge für die Demokratie, wie sie vor 40 Jahren von engagierten Männern geschaffen worden seien, weiterhin wichtig seien und betonte, dass durch ehrenamtliche Tätigkeit in den Kommunen die eigene Freizeit zurückgestellt werde, um diese und eigene Kenntnisse und Erfahrungen der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Der Festredner Michael Koller, Kreisrat und Direktkandidat der Freien Wähler für das Berchtesgadener Land bei den anstehenden Landtagswahlen, stellte ebenfalls das Engagement in den kommunalen Gremien und Vereinen heraus, welches für die Gemeinschaft wichtig sei. Er selbst sei als gelernter Schreiner inzwischen als Realschullehrer in Freilassing tätig und daneben als Verwaltungsleiter für die Pfarrgemeinden Berchtesgaden, Oberau und Marktschellenberg beschäftigt. Zudem sei er Vorstand der Untersalzberger Weihnachtsschützen mit zahlreichen Mitgliedern. Es sei ihm wichtig, dass Menschen aus den örtlichen Vereinen ihre Erfahrungen in die Politik einbringen würden, um zu verhindern, dass Gruppierungen, die mit Hetzparolen gerade vor den Wahlen auftauchen würde, ohne vorher in der Gemeinschaft engagiert gewesen zu sein, durch starke Sprüche ohne wirkliche Lösungsansätze versuchen würden, die Wähler für sich zu überzeugen. Wichtig sei daher eine Koalition der bürgerlichen Mitte im Landtag. Er erinnerte daran, dass die Wiedereinführung des 9jährigen Gymnasiums, die Abschaffung der Studiengebühren und der Straßenausbaubeiträge in Bayern auf Initiativen der Freien Wähler zurückzuführen seien. Es sei wichtig, in Bayern stabile Verhältnisse zu schaffen, um nicht so weit zu kommen, wie es derzeit in der Bundespolitik sei, wo Streitigkeiten vorherrschen würden und die Sacharbeit in den Hintergrund trete. Die Freien Wähler würden aufgrund ihrer kommunalpolitischen Erfahrungen gerade die Probleme der Landbewohner ansprechen und versuchen, sie gegenüber den Vertretern der großen Städte durchzusetzen.

Der Erste Vorstand Franz Mooser fügte zum Abschluss hinzu, dass die Freien Wähler zum Rechtsstaat und der Demokratie stehen würden. Wichtig sei es, das starke Abschneiden von radikalen Parteien rechts und links zu verhindern, um die bürgerliche Mitte zu stärken.

(von links nach rechts) erste Reihe: Brigitte Rudholzer, Rupert Rehrl, Johann Kern, Rudi Wimmer, Anton Auer, Franz Mitterhuber, zweite Reihe: Michael Koller, Monika Veiglhuber, Franz Mooser.

(von links nach rechts) erste Reihe: Brigitte Rudholzer, Rupert Rehrl, Johann Kern, Rudi Wimmer, Anton Auer, Franz Mitterhuber, zweite Reihe: Michael Koller, Monika Veiglhuber, Franz Mooser.

Mit vielen abwechslungsreichen Spielen in der MZ- Halle Saaldorf wurden an die 30 Kinder beim Ferienprogramm der FWÜ Saaldorf-Surheim unterhalten. Wie alle Jahre hat auch diesmal Renate Butzhammer ein Programm ausgearbeitet das sportliche, geschickliche und gedankliche Anforderungen an die Teilnehmer stellte.

Bei einem klassischen Ball-an-die-Wand-Wurfspiel waren die Kinder sportlich gefordert, ebenso beim Dosen werfen. Was man alles mit Wäscheklammern machen kann, wurde in einem weiteren Spiel der Einzelgruppen gezeigt. Um wieder etwas zur Ruhe zu kommen, durften die Kinder unter Anleitung der Betreuerinnen aus Tonpapier ein Schwimmbecken für Papier-Fische basteln.

Dass man dafür etwas Geduld und Fingerfertigkeit benötigt, konnte man beim Gestalten sehen. Die jeweiligen Fische, die aus Klopapierrollen bestanden und von den Kindern sehr individuell bemalt wurden, waren dann nicht mehr ganz so aufwendig herzustellen. Nach dem ruhigen Teil des Spiel, Spaß und Spannung-Programms ging es mit einem „Stopp and Go-Bewegungsspiel mit flotter Musik weiter.

Nachdem der Nachmittag sehr schnell verging, blieb noch etwas Zeit für ein Memory-mal-anders-Gruppenspiel. Hierzu wurden alle Kinder wie Memorykarten eingesetzt. Was allen ziemlich viel Spaß machte und ein gutes Gedächtnis erforderte. Traditionell gibt es zum Abschluss wie immer Pizza. Und ganz zum Ende, nach einem kurzweiligen und interessanten Nachmittag, kurz vor dem Nachhauseweg der Kinder, gab es für alle Naschkatzen noch ein leckeres Eis.

Ferienprogramm der FÜW Saaldorf-Surheim

Am Sonntag, den 23. September 2018, findet die 40-Jahre-Feier der FÜW Saaldorf-Surheim statt.

Festprogramm:

08:30 Uhr Gottesdienst zu Ehren der verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche St. Martin, Saaldorf
10:00 Uhr Frühschoppen im Gasthaus Steinbrünning (Ausstellung mit Chronik und Bildergalerie)
11:30 Uhr Festakt mit Grußworten, Ansprachen und Ehrungen (Gastredner: Michael Koller, Kreisrat)
12:30 Uhr Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen

Die Vorstandschaft lädt zu dieser Veranstaltung alle Mitglieder, sowie die Familienangehörigen der Mitglieder, und Freunde der FÜW Saaldorf-Surheim herzlich ein. Über zahlreichen Besuch würden wir uns sehr freuen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um verbindliche Rückmeldung bis spätestens Freitag, 14. September 2018, bei Franz Mooser, Telefon 08654/494601 oder per E-Mail unter .

Festschrift:

Festschrift 40 Jahre FÜW Saaldorf-Surheim

Zum 40jährigen Jubiläum haben wir eine Festschrift erstellt. Diese können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Die „Freien Überparteilichen Wähler Saaldorf-Surheim“ (FÜW) unterstützen das Volksbegehren zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Am Sonntag, 11. März gab es einen Informationsstand auf dem Kirchenvorplatz in Saaldorf und anschließend auf dem Kirchenvorplatz in Surheim. Dabei bestand für die Gemeindebürger die Möglichkeit auf der Unterschriftenliste sich einzutragen. 70 Bürger nutzten die Gelegenheit sich einzutragen. Um das Volksbegehren zu starten, benötigt man im Vorfeld mind. 25.000 Unterschriften der Wahlberechtigten. Ziel des Volksbegehrens ist, die Straßenanlieger von den teilweise fünfstelligen Beiträgen für die Sanierung der Straßen zu entlasten, zu deren Erhebung die Kommunen nach der geltenden Gesetzeslage in Bayern grundsätzlich verpflichtet sind.

FÜW beim Sammeln der Unterschriften

Ihr Ansprechpartner

Franz Mooser

Franz Mooser
1. Vorsitzender
Weiherstr. 1
83416 Saaldorf-Surheim

Telefon  08654/494601
E-Mail 

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