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Foto Teisendorf

Ferienprogramm FWG Teisendorf

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Anita Niederstraßer, 1. Vorsitzende der FWG Teisendorf wieder über 30 Kinder auf dem Milchviehbetrieb und Lohnunternehmen von Johannes Niederstraßer in Weildorf begrüßen.

Bei einem Rundgang über den Hof wurde den Kindern erklärt woher die Milch kommt. Natürlich durfte auch eine Besichtigung der Mähdrescher nicht fehlen. Jedes Kind durfte in der Fahrerkabine Platz nehmen und sich die Technik eines solchen Geräts erklären lassen. Nach den ersten Wettkämpfen und einer guten Stärkung mit Schokomilch ging es zu Fuß nach Kothbrünning, wo die Gruppe bereits von Landwirt und Lohnunternehmer Johann Helminger und seiner Familie erwartet wurde. Neben dem Bullenmastbetrieb wurden auch die Häcksler besichtigt und sorgten für große Augen vor allem bei den Buben.

Danach konnten auch noch die Pferde gestreichelt werden was wiederum bei den Mädchen für große Begeisterung sorgte. Nach dem Mittagessen ging es gestärkt in die nächsten Spiele des bäuerlichen Fünfkampfs. Alle waren trotz Hitze mit vollem Eifer dabei. Zwischendurch wurden immer wieder die Spielgeräte genutzt die den Kindern zur Verfügung standen. 

Aufgeregt warteten dann schon alle auf die Kutschenfahrt. Alle Kinder konnten schon beim Einspannen der Pferde zuschauen und gleich danach eine große Runde mitfahren. Bei der anschließenden Siegerehrung der Wettkämpfe gab es noch Pokale für die ersten drei Plätze jeder Altersgruppe sowie Sachpreise für alle Teilnehmer. Ein rundum schöner und erlebnisreicher Tag, so das Fazit der Kinder. Viele kündigten schon an, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 

Bilder / Impressionen:

Eindrücke vom Ferienprogramm der FWG Teisendorf

Eindrücke vom Ferienprogramm der FWG Teisendorf

Eindrücke vom Ferienprogramm der FWG Teisendorf

Eindrücke vom Ferienprogramm der FWG Teisendorf

Eindrücke vom Ferienprogramm der FWG Teisendorf

Eindrücke vom Ferienprogramm der FWG Teisendorf

Anlässlich einer Monatsversammlung informierten sich kürzlich die Freien Wähler Teisendorf über den aktuellen Sanierungsstand des Schwimmbades Neukirchen. FWG-Vorsitzende Anita Niederstraßer konnte zahlreiche interessierte FWG-Mitglieder, darunter 2. Bürgermeister Norbert Schader sowie einige Gemeinderäte begrüßen. In ihrem Grußwort stellte die Vorsitzende fest, dass einige der FWG-Räte der Sanierung sehr kritisch gegenüberstanden. Gerade aus diesem Grund sei man sehr interessiert, wie es auf der Baustelle voranginge.

Im Oktober 2015 wurde im Gemeinderat beschlossen, dem neu gegründeten Verein "Freunde Schwimmbad Neukirchen" eine gedeckelte Summe zur Generalsanierung des Freibads Neukirchen zur Verfügung zu stellen. Vereinsvorsitzender Hans Helminger freute sich über den Besuch der FWG-Fraktion und erklärte in seiner Führung, dass kurz nach dem Gemeinderatsbeschluss bereits mit den Abbrucharbeiten begonnen wurde. In mittlerweile über 3.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden ist man nun endlich auf der Zielstrecke angekommen. Auch die der Gemeinde zugesagten Eigenmittel des Vereins konnten bereits an die Gemeinde überwiesen werden.

Vorstand Helminger begann mit seiner Führung im Hauptgebäude, in dem sich Kasse, Kiosk sowie die sanitären Anlagen und die Schwimmbadtechnik befinden. Besonderes Augenmerk wurde bei der Planung und Ausführung auf die Barrierefreiheit des gesamten Schwimmbades gelegt. Das Nichtschwimmerbecken wurde aus Kostengründen beim Umbau verkleinert, da eine geringere Wasserfläche auch die Kosten enorm senken würde. Bei gleichbleibender Wasserfläche hätte man die Kosten nicht einhalten können.

Die Wassertiefe des Nichtschwimmerbeckens wurde nach Absprache auch für Kleinkinder angepasst, um so allen Kindern und Nichtschwimmern gerecht zu werden. Als Attraktion für das Sportbecken hat der Verein mit finanziellen Eigenmitteln zwei Starterblöcke angeschafft. Im Sportbecken ist die Größe und somit die Wasserfläche gleich geblieben, lediglich die Anfangstiefe hat sich von 1,30 auf 1,10 Meter verringert.

Zum Schluss erklärte Vorstand Helminger den Technikraum mit den neuen Filteranalage und die damit verbundenen Herausforderungen beim Einbau der neuen Technik in das Bestandsgebäude. In Kürze wird ein Regelungstechniker die Anlage in Betrieb nehmen. Nach dem Probelauf und einigen Restarbeiten sollte einer zeitnahen Eröffnung noch in dieser Saison nichts mehr im Wege stehen.

Die Freien Wähler waren beeindruckt vom neuen Schwimmbad Neukirchen, gratulierten dem Verein zu den erbrachten Leistungen und wünschten allzeit eine unfallfreie Badesaison.

Foto v.l.n.r.: Fritz Gasser, Peter Schuhbeck, Sissy Lang, Johann Strähhuber, Anita Niederstraßer, Christine Hoferer, Hans Helminger, Sabrina Stutz, Inge Struwe, Norber Schader (2. Bürgermeister), Reinhard Struwe, Michael Noppinger   Fotografin: Bettina Schuhbeck

Foto v.l.n.r.: Fritz Gasser, Peter Schuhbeck, Sissy Lang, Johann Strähhuber, Anita Niederstraßer, Christine Hoferer, Hans Helminger, Sabrina Stutz, Inge Struwe, Norber Schader (2. Bürgermeister), Reinhard Struwe, Michael Noppinger

Fotografin: Bettina Schuhbeck

Freie Wähler halten Rückschau bei Jahreshauptversammlung

Teisendorf: Bei der vor kurzem abgehaltenen Jahreshauptversammlung der FWG Teisendorf konnte 1. Vorsitzende Anita Niederstraßer neben zahlreichen Mitgliedern auch die Kreisvorsitzenden Dieter Nowak, sowie stellvertretende Kreisvorsitzende Sabrina Stutz aus Oberteisendorf, 2. Bürgermeister Norbert Schader und Altbürgermeister Fritz Lindner begrüßen. Anschließend erhob man sich zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder.

In ihrem Rechenschaftsbericht hielt VorsitzendeAnita Niederstraßer Rückschau auf die verschiedenen Aktivitäten im letzten Jahr. Das traditionelle Sommerfest in Weildorf war wieder gut besucht, heimische Betriebe wie die Molkerei BGL in Piding und die Maiermühle in Teisendorf konnten besichtigt werden. Beim Ferienprogramm betreute man wieder 40 Kinder auf den Bauernhöfen der Familien Niederstraßer und Helminger. Die traditionelle Winterwanderung an Hl. Drei König musste aufgrund der massiven Schneefälle leider ausfallen. Beim Dorfschießen in Oberteisendorf und Teisendorf war man jeweils mit einer Mannschaft vertreten. Anschließend gab die 1. Vorsitzende noch eine Vorschau auf diesjährige Termine. So findet das Sommerfest am 18. Mai bei Familie Niederstraßer in Weildorf statt, das Ferienprogramm wird am 26. August durchgeführt. Außerdem wurden natürlich noch einige Vorstandssitzungen abgehalten.

Dass die Freien Wähler finanziell gut aufgestellt sind konnte Kassier Gerold Lindner berichten. Die Kassenprüfer Silvia Gasser und Georg Krammer hatten die Kasse geprüft und alles für in Ordnung befunden. Einstimmig wurde daraufhin die Vorstandschaft entlastet.

Als kommunalpolitisch eher unspektakulär bezeichnete Fraktionssprecher Peter Schuhbeck das vergangene Jahr. In seinem Bericht gab er einen Umriss über verschiedene Themen aus dem Gemeinderat. Hochwasserschutz, Kindergärten, Schwimmbäder, schnelles Internet, Verlegung des Wertstoffhofes und Grüngutlagerplatz, das geplante Gewerbegebiet bei Ammersberg sowie der Haushalt für 2019 waren die wichtigsten Themen, wobei hier auch kritische Worte fielen. Am Ende bedankte sich Schuhbeck bei Anita Niederstraßer für ihr Engagement sowie bei den Fraktionskollegen für die konstruktive und kooperative Zusammenarbeit.

Kreisvorsitzender Dieter Nowak aus Ainring informierte in seinem Grußwort über die Vorbereitungen zur Kommunalwahl auf Kreisebene. Die neue stellv. Kreisvorsitzende Sabrina Stutz aus Oberteisendorf stellte die neue Kreissatzung vor. Aus rechtlichen Gründen musste vom Delegierten- zum personalisierten Mitgliedersystem umgestellt werden.

Hinsichtlich der bevorstehenden Kommunalwahlen war man sich über die Notwendigkeit einer Präsenz in den sozialen Medien einig, diese müssen in der Zukunft besser genutzt werden. Nur wer die Leute motivieren kann, überhaupt zur Wahl zu gehen, wird bei der Wahl erfolgreich sein.

Abschließend kündigte die 1. Vorsitzende für den Herbst eine Klausurtagung an, bei der kommunale Themen aufbereitet werden. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um wieder eine schlagkräftige und ausgewogene Kandidatenliste für die Bevölkerung aus Teisendorf aufstellen zu können.

Auf dem Foto von links: 1. Vorsitzende FWG Teisendorf, Anita Niederstraßer, Kreisvorsitzender Dieter Nowak, stellv. Kreisvorsitzende Sabrina Stutz

Hochwasserschutz und Biber bereiten Probleme - Mühle aus dem 12. Jahrhundert

Im Rahmen der traditionellen Betriebsbesichtigungen besuchte die Freie-Wähler-Gemeinschaft Teisendorf kürzlich die Maiermühle im Ortsteil Karlsbach in Teisendorf. 1. Vorsitzende Anita Niederstraßer konnte dazu einige Mitglieder und Freunde der Freien Wähler bei der Familie Mühlbacher begrüßen. Müllermeister Mathias Mühlbacher, der in 8. Generation hier mahlt, und „Seniorchef“ Andreas Mühlbacher führten durch den Betrieb. Die Mühle stammt aus dem 12. Jahrhundert, seit 1769 ist sie im Besitz der Familie Mühlbacher. Es ist die älteste noch betriebene Wasserkraft-Mühle im Berchtesgadener Land und wahrscheinlich einer der ältesten Handwerksbetriebe in Teisendorf überhaupt.

Angetrieben wird die Mühle von einem bereits 140 Jahre alten oberschlächtigen Wasserrad, welches seit 1930 in der Maiermühle seinen Dienst verrichtet. Das kalkhaltige Wasser legt eine Kalkschicht über das Wasserrad und schützt es somit vor Rost. Das Wasserrad treibt die Mühlgänge und einen Stromgenerator an zur Eigenstromversorgung. Die Restmenge an Strom wird ins Netz eingespeist. Der Mühlbach muss ständig gewartet werden, damit das Wasserrad auch rund um die Uhr laufen kann. Große Probleme bereitet hier der Biber, dessen Dämme die Wasserzufuhr ständig bremst, sowie die angrenzenden Felder der Familie Mühlbacher gewaltig untermeniert. Auch der Hochwasserschutz ist in diesem Bereich ein Thema. Bei Hochwasser staut die Sur den Ramsauer Bach und den Karlsbach zurück, und so wurde der Betrieb schon mehrmals unter Wasser gesetzt. Hier soll aber mit einem größeren Durchlass durch die Bahnhofstraße noch weiter nachgebessert werden, zusätzlich zu den bereits getätigten Maßnahmen.

Etwa 50 Tonnen Gesamtmenge an verschiedenen Getreideprodukten werden in der Maiemühle jährlich gemahlen und mit Eiern, Nudeln und anderen Produkten über den eigenen Mühlenladen verkauft, in dem meist Mutter Hildegard Mühlbacher steht. Für Bäckereien und den Großhandel reicht diese Menge natürlich nicht. Verkauft wird in kleineren Mengen regional an private Abnehmer.

Im nächsten Jahr befindet sich die Mühle 250 Jahre in Familienbesitz. Die Festlichkeiten dazu sind bereits in Planung.

FWG Teisendorf vor der Maiermühle

1.Vorsitzende Anita Niederstraßer bedankte sich bei der Familie Mühlbacher recht herzlich für die sehr interessante Betriebsführung und in gemütlicher Runde ließ man den Nachmittag ausklingen.

Die Freien Wähler trafen sich zu einer Marktbesichtigung in Teisendorf. Schwerpunkt war die angespannte Verkehrssituation in der Marktstraße, über welche die Mitglieder der Ortsgruppe der FW Teisendorf informierten. Die Vorsitzende des Ortsverbandes, Anita Niederstraßer, konnte neben dem Kreisvorsitzenden Dietrich Nowak auch einige Kreisräte und Ortsvorsitzende, sowie den Landtagskandidaten Michael Koller und die Bezirkstagskandidatin Brigitte Rudholzer begrüßen.

Altbürgermeister Fritz Lindner führte die Gruppe durch den Ortskern und erzählte dabei allerhand Interessantes, insbesondere zur Geschichte des Marktes.

Im Anschluss an die informative Führung ließ man den Tag noch im Gasthof Alte Post ausklingen, um über die aktuellen Themen zu diskutieren.

Im Bild: die Freien Wähler mit Landtagskandidat Michael Koller (Mitte) und Altbürgermeister Fritz Lindner (links)

Im Bild: die Freien Wähler mit Landtagskandidat Michael Koller (Mitte) und Altbürgermeister Fritz Lindner (links)