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Foto Teisendorf

Die Freien Wähler trafen sich zu einer Marktbesichtigung in Teisendorf. Schwerpunkt war die angespannte Verkehrssituation in der Marktstraße, über welche die Mitglieder der Ortsgruppe der FW Teisendorf informierten. Die Vorsitzende des Ortsverbandes, Anita Niederstraßer, konnte neben dem Kreisvorsitzenden Dietrich Nowak auch einige Kreisräte und Ortsvorsitzende, sowie den Landtagskandidaten Michael Koller und die Bezirkstagskandidatin Brigitte Rudholzer begrüßen.

Altbürgermeister Fritz Lindner führte die Gruppe durch den Ortskern und erzählte dabei allerhand Interessantes, insbesondere zur Geschichte des Marktes.

Im Anschluss an die informative Führung ließ man den Tag noch im Gasthof Alte Post ausklingen, um über die aktuellen Themen zu diskutieren.

Im Bild: die Freien Wähler mit Landtagskandidat Michael Koller (Mitte) und Altbürgermeister Fritz Lindner (links)

Im Bild: die Freien Wähler mit Landtagskandidat Michael Koller (Mitte) und Altbürgermeister Fritz Lindner (links)

FWG Teisendorf veranstaltet alljährliches Ferienprogramm

Auch dieses Jahr war das Interesse beim Ferienprogramm wieder groß, und so konnten Vorsitzende Anita Niederstraßer und die Betreuer der FWG 38 Kinder auf dem Hof von Johannes Niederstraßer begrüßen. Beim Rundgang über den Betrieb erfuhren alle viel Interessantes über die Milchkuhhaltung. Danach fanden auch schon die ersten Wettkämpfe des bäuerlichen Fünfkampfs statt. Beim Wettmelken war die richtige Technik gefragt und beim Saustechen mussten die Kinder mit verbundenen Augen einen Luftballon treffen, der von einer großen Holzsau gehalten wurde. Jedes Kind durfte dann noch auf dem Fahrersitz des Mähdreschers Platz nehmen, was für große Begeisterung sorgte.

Kinder beim Ferienprogramm der FWG Teisendorf

Nach einem erfrischenden Joghurt machte man sich auf den Weg nach Kothbrünning zum Bullenmastbetrieb von Johann Helminger. Auch hier begann man mit einer Hofführung. Nach dem Mittagessen ging es mit Sackhüpfen, Eierlauf und Hufeisenwerfen weiter. Zum Schluss durften alle noch mit der Kutsche von Georg Dumberger eine Runde fahren. Bei der Siegerehrung bekamen alle Kinder noch schöne Sachpreise.

Die Freie Wählergemeinschaft Teisendorf besichtigte kürzlich die beiden Ausgleichsflächen nordöstlich von Kothbrünning, die sich im Besitz des Marktes Teisendorf befinden. Der ehemalige FWG-Gemeinderat Hans Helminger, der hier natürlich ortskundig ist, erklärte den Mitgliedern wie es dazu kam, dass die Gemeinde die Flächen erwerben konnte, wie sie bearbeitet werden sollen, damit auch die gewünschte Pflanzen- und Tierwelt darauf leben kann.

Auch die angelegte Wasserfläche ist bereits gut besiedelt. Allerdings gibt es auch noch einige Fragezeichen. Aufgrund des sehr moorigen Untergrunds ist das Mähen und abtransportieren des Grünguts nicht einfach und noch weitgehend ungeklärt. Mit den beiden Wiesen von 2,5 und 2,8 ha Größe sowie der Wasserfläche könne man soviel Ökopunkte generieren, das ungefähr 7,5 ha Bauland für Gewerbe und Straßenbau ausgewiesen werden können. Für das geplante Gewerbegebiet zwischen Ufering und Hörafing sind diese Ausgleichsflächen also unbedingt notwendig.

Abschließend bedankte sich 1. Vorsitzende Anita Niederstraßer bei allen, die trotz der heißen Temperaturen gekommen waren, sowie besonders bei Hans Helminger für die Führung.

Beim Besuch der Ausgleichsfläche

Mit einer starken Abordnung stattete kürzlich die Freie Wähler Gemeinschaft Teisendorf den Milchwerken Berchtesgadener Land Chiemgau EG in Piding einen Besuch ab. Damit wurde die Tradition der Betriebsbesichtigungen bei einem Vorzeigebetrieb des Landkreises fortgesetzt. Nach dem Empfang wurden alle Teilnehmer aus Hygienegründen mit Übermantel und Haarnetz ausgestattet. Sabine Fuchs führte durch den Betrieb, der mittlerweile 430 Mitarbeiter zählt. Es ging durch Produktion, Abtankhalle, in der täglich über 800 000 kg Milch angeliefert werden, Hochregallager, Versand und dem betriebseigenen Milchladen. Auch wird noch kräftig gebaut auf dem über 6 Hektar großen Firmengelände, um die bundesweite Spitzenposition zu sichern und weiter auszubauen.

Zum Schluss durften alle noch verschiedene Köstlichkeiten aus dem Sortiment probieren. Vorsitzende Anita Niederstaßer bedankte sich bei allen für die Teilnahme, besonders bei Frau Fuchs für die Führung. Anschließend ließ man den Nachmittag noch bei einer Brotzeit ausklingen.

Die FWG Teisendorf besichtigt die Molkerei Piding

Haushalt darf nicht zu blauäugig gesehen werden

Kürzlich hielt die FWG Teisendorf ihre diesjährige Jahreshauptversammlung im Nebenzimmer des Gasthauses Alte Post in Teisendorf ab. Vorstitzende Anita Niederstraßer konnte neben Altbürgermeister Fritz Lindner, 2. Bürgermeister Norbert Schader auch alle FWG Gemeinderäte, einige Kreisräte und zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Nach dem Totengedenken folgte der Bericht über die Aktivitäten seit der letzten Jahreshauptversammlung. Neben Vorstandssitzungen fand auch wieder die alljährliche Winterwanderung statt, bei der man in diesem Jahr von Rückstetten aus nach Maria Tann wanderte. Man beteiligte sich mit 21 Personen am Dorfschießen in Oberteisendorf und besichtigte die ehemaligen Schulhäuser in Mehring, über deren zukünftigen Nutzen in naher Zukunft beraten werden muss. Anschließend wurden noch die anstehenden Termine bekannt gegeben.

Nach dem Kassenbericht von Kassier Gerold Lindner und der Entlastung der Vorstandschaft, welche einstimmig erfolgte, stand der Bericht des Fraktionssprechers auf der Tagesordnung.

Peter Schuhbeck berichtete über die Arbeit im Gemeinderat des vergangenen Jahres. Das Gremium beschäftigte sich unter anderem mit den Schwimmbädern in Neukirchen und Teisendorf, neue Ladestationen für E-Autos in Teisendorf und Oberteisendorf, dem aktuellen Haushalt der Gemeinde, sowie dem Beitritt zum Landschaftspflegeverband, dem einige FWG-Gemeinderäte sehr kritisch gegenüber stehen.

In der anschließenden Diskussion wurde angemahnt, dass der aktuell gute Haushalt nicht zu blauäugig gesehen werden darf. Die derzeit finanziell gute Situation ist größtenteils auf die aktuelle Niedrigzinspolitik sowie auf stetig steigende Einnahmen aus Gewerbe- und Einkommenssteuer zurückzuführen. Auch der Verkauf von Baugrundstücken, welcher bereits in der letzten Wahlperiode auf den Weg gebracht wurde, wirkt sich äußerst positiv auf die aktuell finanziell gute Lage aus. Sparsames Haushalten sowie sorgfältiges Abwägen von „Für und Wider“ für anstehende Investitionen sollen auch weiterhin Kernaufgaben der FWG Fraktion sein.

Abschließend bedankte sich Vorsitzende Niederstraßer bei der gesamten Vorstandschaft und der Fraktion für das Engagement und die gute Zusammenarbeit.