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Foto Laufen

Die Freien Wähler Laufen trauern um Ihr langjähriges Mitglied Herbert Puffer. Herbert (Heri) Puffer verstarb am 14. Mai 2021. Er war für die Freien Wähler 30 Jahre im Stadtrat von Laufen.

Als Vorstandsmitglied und Stadtrat hat er sich stets für die Belange der Bürgerinnen- und Bürger der Stadt Laufen und der Freien Wähler Laufen eingesetzt. Besonders geschätzt haben wir seine aufgeschlossene, offene und freundliche Art. Sein Bestreben war immer - auch bei unterschiedlicher Meinung und Interessen - ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

der verstorbene Herbert Puffer

Im Zeichen des ortsübergreifenden Austausches stand ein gemeinsamer Besuch der Freien Wähler Laufen und der Freien Überparteilichen Wähler Saaldorf-Surheim zusammen mit dem Landratskandidaten der Freien Wähler BGL Michael Koller bei der neuen Polizeiinspektion Laufen. Vor etwa einem Jahr hat die Polizeiinspektion das umgebaute Gebäude an der Tittmoninger Straße bezogen, das früher Dienstwohnungen der JVA Laufen beherbergt hat. Polizeichef Erwin Wimmer betonte dabei, dass es in der Bayerischen Staatsregierung vor allem dem Einsatz der Freien Wähler zu verdanken sei, dass die Polizei auch in ländlichen Räumen gestärkt wird. Ziel sei, dass die Beamten auf den Straßen wieder mehr Präsenz zeigen. Die Polizeiinspektion Laufen ist mit 36 Beamten und vier Angestellten für sechs Gemeinden und zwei Städte mit insgesamt 33.000 Einwohnern zuständig und umfasst in etwa das Gebiet des früheren Landkreises Laufen.

Anschließend trafen sich die Mitglieder beider Ortsgruppierungen im Gasthaus Leobendorf, wo sich der Kandidat für das Amt des Landrats, Michael Koller, vorstellte. Der 43jährige erfahrene Gemeinde- und Kreisrat aus Berchtesgaden ist Fachlehrer an der Realschule Freilassing und Verwaltungsleiter im Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden. Aus seinem ehrenamtlichen Engagement als erster Vorsitzender der Untersalzberger Weihnachtsschützen kenne er die Probleme der Vereine und deren Verantwortlichen bei der Organisation von Veranstaltungen, ebenso wie die Schwierigkeiten bei Bauvorhaben, die er als Verwaltungsleiter betreut. Daher möchte er sich in beiden Bereichen für Verbesserungen für den Bürger einsetzen. Daneben seien optimal ausgestattete kommunale Krankenhäuser und angegliederte Facharztzentren wichtig, um die medizinische Versorgung auf dem Land sicherzustellen. Von Bedeutung sei auch der sorgsame Umgang mit der Umwelt, wobei auf regionale Energieerzeugung zu setzen sei. Die bäuerliche Landwirtschaft solle durch Förderung der regionalen Vermarktung unterstützt werden. Auch politisches Engagement der Jugend sei zu begrüßen, wobei dieses glaubhaft bleiben müsse. So sei es unverständlich, wenn Schüler zwar für Umweltschutz demonstrieren würden, aber gleichzeitig durch Bestellungen und Rücksendungen von Päckchen für einen enormen Ressourcenverbrauch und Abfall sorgen würden. Koller kritisierte dabei vor allem die Doppelmoral von Parteien, die sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben haben. Diese würden ihren hohen moralischen Anforderungen oft selbst nicht gerecht werden und für Missstände im Umweltschutz allein die bäuerliche Landwirtschaft verantwortlich machen. Außerdem seien diese Parteien meist weder in unserer christlichen Tradition noch in den örtlichen Vereinen verwurzelt.

Im Rahmen der regen Diskussion im Anschluss war Thema auch die Ausstattung der Schulen mit Lehrern, wobei Koller versprach, die Anregungen an Kultusminister Piazolo weiterzugeben. Die Mitglieder der FW Laufen und der FÜW Saaldorf Surheim fanden die Veranstaltung äußerst gelungen und informativ. Man wolle sich weiterhin regelmäßig zum Gedankenaustausch treffen, da es immer wieder gemeindeübergreifende Themen gibt.

Gruppenbild vor der PI Laufen

Am Donnerstag, den 14. November war es auch bei den Freien Wählern Laufen soweit – die Mitglieder trafen sich zur Aufstellungsversammlung der Listenkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern durfte die 1. Vorsitzende Brigitte Rudholzer zudem den Kreisvorsitzenden der Freien Wähler BGL Dieter Nowak und den Landratskandidaten der Freien Wähler BGL Michael Koller begrüßen.

Rudholzer bedankte sich bei allen Kandidaten, dass sie sich zur Wahl stellen. Sie meinte, es sei heute nicht mehr selbstverständlich sich ehrenamtlich zu engagieren, schon gar nicht in einem politischen Amt. Allerdings ist eines sicher: Nur wer sich einbringt, kann auch mitreden. Sie betonte auch, dass man nur Miteinander das Beste für die Stadt erreichen wird. Dabei müssen sicher nicht immer alle einer Meinung sein, denn verschiedene Meinungen führen zu guten Diskussionen und auch oftmals zu neuen Gedanken und neuer Sichtweise. Und somit zu guten Entscheidungen für den Bürger. Rudholzer schloss mit den Worten: Unsere Stadt ist lebens- und liebenswert und so soll es auch bleiben. Nach einer kurzen Vorstellung der Kandidaten durch den Wahlleiter Dr. Matthias Leistner, fand die Liste bei allen anwesenden Mitgliedern Zustimmung.

Neben den amtierenden Stadtratsmitgliedern fanden auch einige neue Mitglieder ihren Platz in der gemeinsamen Reihung. Für die anstehende Kommunalwahl überzeugt die Liste der Freien Wähler sowohl mit repräsentativer Altersstruktur als auch mit einer attraktiven Abbildung der verschiedenen Berufsgruppen. Zudem findet sich darauf eine gestiegene Anzahl weiblicher Kandidaten.

Als Listenführer gehen die 2. Bürgermeisterin und die Fraktionssprecherin Dr. Dorothea Leistner ins Rennen. Auf Platz 3 und 4 folgen die Stadträte Dr. Klaus Hellenschmidt und Karl-Heinz Schauer. Platz 5-9 belegen die Vorstandsmitglieder Franz Zehnenter, Ulrike Schmid, Michael Steindorf und Verena Wimmer. Es folgen Markus Scheurer auf Platz 9 und Franz König auf Platz 10. Die Plätze 11 – 20 belegen Martin Stefan Rudholzer, Christian Mühlfeldner, Michael Schauer, Veronika Schuh, Ursula Mayer, Sarah Steindorf, Engelbert Vielmeier, Reinhard Dobrzanski, Heinz Salomon und Martin Rudholzer. Als Ersatzkandidat wurde Michael Niedermeier gewählt. Im Anschluss an die Stadtratskandidatenwahl wurde noch die Nominierung der Kandidaten für die Kreistagsliste beschlossen. Dies sind: Brigitte Rudholzer, Verena Wimmer, Michael Steindorf und Karl-Heinz Schauer.

Der Kreisvorsitzende Dieter Nowak begrüßte den einstimmigen Beschluss der Laufener Freien Wähler und betonte die Wichtigkeit der  Zusammenarbeit zwischen den Ortsgruppen der Freien Wähler BGL. Zudem informierte er die Anwesenden über die Nominierung des Landratskandidaten Michael Koller. Landratskandidat Michael Koller stellte sich der Versammlung vor und begeisterte die Anwesenden mit Hintergründen zu seiner Motivation und Zielen für das angestrebte Amt. Er hob vor allem die Bedeutung des Ehrenamtes in der Gesellschaft und den Vereinen hervor, welches seiner Meinung nach das Charakterbild und den Zusammenhalt in der Region besonders prägt.

Nach weiteren Terminankündigungen zur nächstjährigen Kommunalwahl und notwendiger Formalien versammelten sich die Kandidaten zum gemeinsamen Foto und ließen den Abend mit anregenden Diskussionen und Geselligkeit ausklingen.

Die Kandidaten der FW Laufen mit Michael Koller und Dieter Nowak

Wie schon die letzten Jahre, nahmen die Freien Wähler die politische Sommerpause zum Anlass ihr alljährliches Sommerfest zu feiern. Man traf sich dieses mal bei schönstem Wetter im Gasthaus Hofmann in Oberheining. Die 1. Vorsitzende Brigitte Rudholzer und die Fraktionssprecherin Dr. Dorothea Leistner konnten zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Fraktionssprecherin Dr. Dorothea Leistner (links) und Ortsvorsitzende Brigitte Rudholzer

Viele Themen der Vergangenheit und Zukunft wurden in lockerer Runde besprochen. Angesprochen wurden Themen wie: die nach wie vor fehlende Geschwindigkeitsanzeige in Leobendorf, was vom Landratsamt BGl jedoch nicht genehmigt wird. Weiter ging es um die Badesituation am Abtsdorfer See, teilweise ärgerliche Probleme bei der Müllabfuhr und „wie geht’s weiter mit der Ortsumfahrung“?

Diskutiert wurde auch die Situation in der Altstadt mit der Schließung von Geschäften, steigenden Parkplatzwahnsinn und insbesondere der Verkehrskatastrophe in der Schloßstraße. Die einzig richtige Reaktion hierauf hat Stadtrat und Altstadtreferent Dr. Klaus Hellenschmidt ergriffen: Nach 10 Jahren Nichtstun der staatlichen Behörden hat er Klage zum Verwaltungsgericht München eingereicht, um so endlich Vorschläge eben dieser Behörden für die Lösung des „Problems Schloßstraße“ zu bekommen. Hellenschmidt hat aber hervorgehoben, dass diese Initiative nicht gegen die Stadt Laufen gerichtet ist, sondern um die Bürger der Altstadt endlich zu entlasten. Es kann doch nicht sein, dass Salzburg und Oberösterreich ihre ungelösten Verkehrsprobleme über die Altstadt von Laufen, und das Berchtesgadener Land abwickeln.

Klageschrift zum Download als PDF

Neben diesen Diskussionen zum politischen Geschehen genossen die Freien Wähler anschließend einen schönen Abend.

Gemütliches Beisammensein

 

In der Jahreshauptversammlung der Freien Bürgerliste Laufen erging der einstimmige Beschluss für eine Namensänderung zu “Freie Wähler Laufen“. Der Beschluss zu einer Namensänderung stand schon länger zur Diskussion, da man sich von anderen „freien“ Gruppierungen unterscheiden möchte. Die Freie Bürgerliste Laufen agierte schon von jeher unter dem Dachverband der Freien Wähler, es war daher naheliegend auch diesen Namen anzunehmen. Auch das Logo wird dementsprechend abgeändert.

Betont wurde bei den Begründungen für eine Namensänderung, dass der Ortsverband nach wie vor eigenständig bleibt und die einzelne Person nur im Ortsverband Mitglied wird. Dies unterscheidet uns nach wie vor von den großen Parteien.

Durch den gemeinsamen Namen „Freie Wähler“ und ein gemeinsames Logo erhofft man sich auch eine bessere Wahrnehmung beim Wähler. Nach einer angeregten Diskussion fiel der Beschluss zu der Namens- und Logoänderung einstimmig aus.

Logo der Freien Wähler Laufen

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1. Vorsitzende Brigitte Rudholzer

Brigitte Rudholzer
1. Vorsitzende
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