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Foto Saaldorf-Surheim

Im Zeichen des ortsübergreifenden Austausches stand ein gemeinsamer Besuch der Freien Wähler Laufen und der Freien Überparteilichen Wähler Saaldorf-Surheim zusammen mit dem Landratskandidaten der Freien Wähler BGL Michael Koller bei der neuen Polizeiinspektion Laufen. Vor etwa einem Jahr hat die Polizeiinspektion das umgebaute Gebäude an der Tittmoninger Straße bezogen, das früher Dienstwohnungen der JVA Laufen beherbergt hat. Polizeichef Erwin Wimmer betonte dabei, dass es in der Bayerischen Staatsregierung vor allem dem Einsatz der Freien Wähler zu verdanken sei, dass die Polizei auch in ländlichen Räumen gestärkt wird. Ziel sei, dass die Beamten auf den Straßen wieder mehr Präsenz zeigen. Die Polizeiinspektion Laufen ist mit 36 Beamten und vier Angestellten für sechs Gemeinden und zwei Städte mit insgesamt 33.000 Einwohnern zuständig und umfasst in etwa das Gebiet des früheren Landkreises Laufen.

Anschließend trafen sich die Mitglieder beider Ortsgruppierungen im Gasthaus Leobendorf, wo sich der Kandidat für das Amt des Landrats, Michael Koller, vorstellte. Der 43jährige erfahrene Gemeinde- und Kreisrat aus Berchtesgaden ist Fachlehrer an der Realschule Freilassing und Verwaltungsleiter im Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden. Aus seinem ehrenamtlichen Engagement als erster Vorsitzender der Untersalzberger Weihnachtsschützen kenne er die Probleme der Vereine und deren Verantwortlichen bei der Organisation von Veranstaltungen, ebenso wie die Schwierigkeiten bei Bauvorhaben, die er als Verwaltungsleiter betreut. Daher möchte er sich in beiden Bereichen für Verbesserungen für den Bürger einsetzen. Daneben seien optimal ausgestattete kommunale Krankenhäuser und angegliederte Facharztzentren wichtig, um die medizinische Versorgung auf dem Land sicherzustellen. Von Bedeutung sei auch der sorgsame Umgang mit der Umwelt, wobei auf regionale Energieerzeugung zu setzen sei. Die bäuerliche Landwirtschaft solle durch Förderung der regionalen Vermarktung unterstützt werden. Auch politisches Engagement der Jugend sei zu begrüßen, wobei dieses glaubhaft bleiben müsse. So sei es unverständlich, wenn Schüler zwar für Umweltschutz demonstrieren würden, aber gleichzeitig durch Bestellungen und Rücksendungen von Päckchen für einen enormen Ressourcenverbrauch und Abfall sorgen würden. Koller kritisierte dabei vor allem die Doppelmoral von Parteien, die sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben haben. Diese würden ihren hohen moralischen Anforderungen oft selbst nicht gerecht werden und für Missstände im Umweltschutz allein die bäuerliche Landwirtschaft verantwortlich machen. Außerdem seien diese Parteien meist weder in unserer christlichen Tradition noch in den örtlichen Vereinen verwurzelt.

Im Rahmen der regen Diskussion im Anschluss war Thema auch die Ausstattung der Schulen mit Lehrern, wobei Koller versprach, die Anregungen an Kultusminister Piazolo weiterzugeben. Die Mitglieder der FW Laufen und der FÜW Saaldorf Surheim fanden die Veranstaltung äußerst gelungen und informativ. Man wolle sich weiterhin regelmäßig zum Gedankenaustausch treffen, da es immer wieder gemeindeübergreifende Themen gibt.

Gruppenbild vor der PI Laufen

Die Freien Überparteilichen Wähler (FÜW) veranstalten am Sonntag, 2. Februar 2020 ein Weißwurstfrühstück ab 9.30 Uhr im Pfarrheim in Saaldorf. Die gesamte Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Weißwurst-Frühstück

Trotz anfänglichem Regen haben sich die  Freien Überparteilichen Wähler (FÜW) Saaldorf-Surheim auch heuer nicht abhalten lassen und im Gemeindegebiet Christbäume eingesammelt. Von vielen Gemeindebürgern in Saaldorf und Surheim wurde diese freiwillige Aktion wie jedes Jahr wieder gerne angenommen. Mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen wurden die Straßen der beiden Orte abgefahren, und die sauber abgeräumten Christbäume aufgeladen und zum Bauhof nach Obersurheim gebracht. Von der Gemeinde werden die Bäume nun von einem beauftragten Unternehmen weiterverarbeitet. Mit dem Einsammeln der Bäume leistet die FÜW Saaldorf-Surheim einen Service für die Gemeindebürger, da nicht jeder der einen Baum besitzt, diesen selber zum Bauhof fahren muss. Dies dient auch dem Umweltschutz. Die FÜW bedankt sich recht herzlich bei den Landwirten für die kostenlose zur Verfügungsstellung der Fahrzeuge.

Auf dem Bild sieht man die Mitglieder der FÜW Saaldorf- Surheim mit den einbesammelten Christbäumen am Bauhof.

Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim beim Einsammeln der Christbäume

Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim beim Einsammeln der Christbäume

Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim beim Einsammeln der Christbäume

Gestern fand im Gasthaus Sonnenheim in Saaldorf eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Freien Überparteilichen Wähler (FÜW) statt, bei der auch die Kandidaten für die kommenden Gemeinderatswahlen aufgestellt wurden. Nominiert wurden 20 Kandidatinnen und Kandidaten sowie zwei Ersatzkandidaten, darunter auch sechs Frauen. Von den bisher vier Gemeinderäten der Gruppierung treten Albert Gaugler und Hans Butzhammer aus Altersgründen nicht mehr an. Wieder auf der Liste sind die Gemeinderäte Monika Veiglhuber und Robert Eder. Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellt die Gruppierung nicht auf.

Der erste Vorstand Markus Auer begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und betonte, dass Ziel der FÜW eine parteiunabhängige Gemeindepolitik sei. Aus diesem Grund habe man sich auch dagegen entschieden, eine Listenverbindung mit der Kreisvereinigung der Freien Wähler Bayern einzugehen. Dadurch hätte man nach gültigem Kommunalwahlrecht einen besseren Listenplatz erhalten können. Die Mitglieder der FÜW wollen jedoch, so Auer, sich lediglich an der Kommunalpolitik beteiligen und im Gegensatz zu Parteien einen möglichen Einfluss der Landespolitik vermeiden.

Anschließend stellten sich die Kandidaten vor, bevor die Mitglieder die Liste nach den streng formalen Vorgaben der Wahlvorschriften einstimmig in geheimer Wahl annahmen. Wahlleiter Franz Singhartinger betonte, dass die Liste eine gute Mischung aus bekannten Mitgliedern der FÜW aber auch vielen jungen Kandidaten darstelle. Es finden sich Kandidaten aus den verschiedenen Gemeindeteilen, die ihre unterschiedlichen beruflichen Kenntnisse in den Gemeinderat einbringen möchten. Neben Landwirten, Handwerkern und freiberuflich Tätigen finden sich auch einige junge Mütter auf der Liste, die bisher bereits in den Elternbeiräten aktiv sind und sich nun auch im Gemeinderat für die Belange der Eltern einsetzen wollen. Daneben sind die Kandidaten in den verschiedensten Vereinen aktiv und wollen auch weiterhin die Vereinsförderung aktiv betreiben.

Als Kandidaten für die Kreistagsliste der Freien Wähler BGL wurden Monika Veiglhuber, Veronika Ziesacher und Robert Eder vorgeschlagen.

Gruppenbild

Nach einem Überblick über die aktuelle Gemeindepolitik wies Vorstand Markus Auer noch auf die demnächst wieder anstehende Christbaumabholaktion Anfang Januar hin. Der langjährige erste Vorstand Franz Mooser rief die Mitglieder abschließend auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und, um keine Stimmen zu verschenken, auf alle Fälle auch die Liste zu wählen.

 

Die Kandidaten im Einzelnen:                 

Nr. Name Alter Beruf

1.

Auer Markus

24

Landwirt, Fliesenleger

2.

Veiglhuber Monika

38

Richterin am Landgericht

3.

Eder Robert

41

Fliesenlegermeister

4.

Ziesacher Veronika

36

Angestellte

5.

Huber Stefan

27

Landw. Betriebsberater

6.

Wolfgruber Monika

33

Sparkassenfachwirtin

7.

Rehrl Bernhard

44

Landwirt

8.

Hirschhalmer Josef

29

Meister Holz- und Bautenschutz

9.

Streitwieser Rosi

38

Servicekraft

10.

Hafner Robert

25

Werkzeugmechaniker, Landwirt

11.

Veiglhuber Peter

50

Steuerberater

12.

Eder Michael

27

Bautechniker Hochbau, Maurermeister

13.

Galler Maria

34

Marketing/PR Managerin

14.

Ramstetter Julia

30

Erzieherin

15.

Mitterhuber Albert

39

Fliesenleger

16.

Knab Thomas

55

Maschinenschlossermeister, Ausbilder

17.

Hagenauer Lorenz

30

Landwirt, Schreiner

18.

Hergott Hans

54

Anlagenelektroniker

19.

Rehrl Bernhard

45

Mathematiker

20.

Auer Michael

27

Kfz-Techniker

Ersatzkandidaten sind Alois Hagenauer und Johann Wolfgruber

Die Gemeinderäte und Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim besichtigten vor kurzem das Klärwerk in Bayerisch Gmain. In der Gemeinde muss zeitnah über ein geeignetes Konzept zur Abwasserentsorgung entschieden werden, da die Laufzeit der Kläranlage in Saaldorf am 31. Dezember 2022 endet und die der Kläranlage in Surheim am 30. Juni 2026.

Daher organisierte der derzeitige zweite Bürgermeister Andreas Buchwinkler, den die FÜW als Kandidaten für die anstehenden Bürgermeisterwahlen unterstützt, zusammen mit der Jungen Liste den Besuch in der neu errichteten Kläranlage in Bayerisch Gmain. Dort wurden die Gäste von Hans Gruber, dem Leiter der Bauverwaltung und Klärwärter Harry Pirker umfassend über das Konzept, die Finanzierung und die Technik der Anlage informiert. Dabei betonte Andreas Buchwinkler, dass sich die anstehende Entscheidung in der Gemeinde Saaldorf-Surheim direkt auf den Geldbeutel der Bürger auswirke und es deshalb vorrangig sei, eine nachhaltige, aber auch sparsame Lösung zu finden. In Betracht kommt dabei ein Neubau einer gemeindlichen Kläranlage in Surheim, die Erneuerung beider gemeindlicher Kläranlagen in Saaldorf und Surheim sowie die Ableitung der Abwässer zur Anlage des Reinhalteverbands Salzburg in Siggerwiesen.

Bei der Besichtigung der Kläranlage in Bayerisch Gmain
Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim bei der Besichtigung der Kläranlage in Bayerisch Gmain