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Foto Bad Reichenhall

Die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall widmet sich bei ihrem monatlichen Stammtisch kommenden Montag, den 04. April um 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben diesmal dem Thema Asyl. Als Referentin konnte hierzu die Leiterin des Caritas-Fachdienstes Asyl, Frau Susanne Müller, gewonnen werden.

Frau Müller wird dabei die allgemeinen Eckpunkte der Tätigkeiten Ihrer Organisation im Hinblick auf die Asylthematik vorstellen und auch auf die aktuelle Situation im Landkreis Berchtesgadener Land eingehen. Alle interessierten Bürger sind hierzu recht herzlich eingeladen und werden auch die Gelegenheit haben, der Referentin und den anwesenden FWG-Mitgliedern Fragen zu stellen, sowie miteinander über dies auch für die heimische Region so wichtige Thema zu diskutieren.

Die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut über den am Mittwoch durch das Bundesverkehrsministerium veröffentlichten Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030. Die geplante Ortsumfahrung Bad Reichenhall, also Kirchholz- und Stadtbergtunnel, hat es darin in den sogenannten vordringlichen Bedarf geschafft. Dieser umfasst Projekte, welche innerhalb der nächsten 15 Jahre realisiert werden sollen.

FWG-Fraktionssprecher Gerhard Fuchs bezeichnete die Planung, deren Umsetzung nun einen Schritt näher gerückt ist, als "das einzige Projekt, das für Bad Reichenhall eine nachhaltige und dauerhafte Entlastung bringen wird". Sein Fraktionskollege Friedrich Hötzendorfer hält den Kirchholztunnel im Sinne der Zukunftsfähigkeit der Stadt Bad Reichenhall für enorm wichtig, was vor allem die hohe Verkehrsbelastung der letzten Monate durch die im September letzten Jahres wieder eingeführten Grenzkontrollen gezeigt hätte.

Der Vorsitzende der Bad Reichenhaller FWG, Hans-Jürgen Frankenbusch machte deutlich, dass die Unterstützung der FWG für das Projekt Kirchholz- und Stadtbergtunnel weiterhin gewiss sei. "Wir hoffen, dass nach dem jahrelangem Hin und Her das Projekt mit dieser Einstufung nun endlich entschieden vorangetrieben wird", ergänzte FWG-Pressereferent Stefan Wieneke.

Dies sei im Interesse der Einwohner entlang der stark befahrenen Bundesstraße und auch im Interesse der ganzen Stadt. Diese brauche "dringend Entlastung von dem immer mehr zunehmenden Transitverkehr", so Stadtrat Fritz Grübl, der seit Jahren für das Projekt kämpft. Die FWG forderte in ihrer Erklärung alle politischen kommunalen Entscheidungsträger dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass die Ortsumfahrung als Projekt des vordringlichen Bedarfs auch demnächst so vom Bundestag verabschiedet werde.

Am kommenden Montag, den 7. März lädt die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu ihrem monatlichen Stammtisch ein.

Dieser wird sich diesmal dem Thema Magazin 4 und dem Sternenzeltverein widmen. Dessen Mitglieder werden ihre Arbeit vorstellen und auch die Gelegenheit geben, Fragen, Wünsche und Anregungen vorzubringen.

Beginn ist um 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben.

Der Thumsee mit Freibad, Madlbauerwiese, den weiteren Seezugängen, den Gastronomien und dem Rundweg ist eines der Kleinode von Bad Reichenhall. Einheimische wie Gäste aus nah und fern besuchen „unseren“ Thumsee häufig und gerne. An den wirklich schönen, heißen Sommertagen, von denen wir dieses Jahr bisher erfreulich viele genießen durften führt das regelmäßig zu dem beschriebenen, auch aus unserer Sicht untragbarem Parkchaos am Thumsee und seinen Zufahrtsstraßen. Wir verstehen den Ärger des Grundeigentümers, des Pächters und der Anwohner nur zu gut, die Schließung der Wiese für den Badebetrieb bringt jedoch sicherlich keine Lösung. Die Thumseeliebhaber würden weiterhin zum See fahren, das Bad (über-)bevölkern, die freien Zugänge nutzen und künftige Badverbote ebenso wie jetzt Parkverbote ignorieren.

Zielführend ist nur die Überprüfung des bestehenden Parkkonzeptes durch die Stadt gemeinsam mit den Eigentümern und Pächtern, ggf. dessen Anpassung und dann eine lückenlose und nachdrückliche Überwachung. Auch am Thumsee zeigt sich, dass mit Appellen alleine nichts auszurichten ist, wie dies auch für die Parkraumüberwachung in der Innenstadt gilt.

Die FWG jedenfalls wird sich dafür einsetzen, dass der wunderschöne Thumsee ein frei zugängliches Ausflugsziel für alle bleibt. Hilfreich wäre dazu auch eine Aufforderung wie „Du kommst aus Bad Reichenhall wenn .. du dich zu Fuß, mit Rad oder Bus zu „deinem“ geliebten Thumsee begibst ..“.

 

Für die FWG Bad Reichenhall

Gerhard Fuchs
Fraktionssprecher
     Hans Frankenbusch
     1. Vorsitzender


Wie wir von engagierten Bürgern erfahren wird gerade eine Straße vom Parkplatz am Kiblinger Wehr über die Bildstöcklkapelle zur ersten Stütze der Predigtstuhlbahn gebaut. Unseren Erkundigungen bei der Stadt ergaben, dass diese bis vor kurzem davon noch gar nichts gewusst hat. Erst durch eine Anzeige der Sprengarbeiten beim Ordnungsamt erfuhr das Bauamt davon.

Das Landratsamt als untere Naturschutzbehörde gibt die Auskunft dass, sofern kein Schutzwald gerodet wird, keine Genehmigung notwendig sei, vielmehr nur eine Anzeige. Demgemäß liege dort die Anzeige einer „Ertüchtigung eines bestehenden Wegs mit kleinem Gerät“ vor. Bauherr sei das staatliche Forstamt, die Bauarbeiten würden von der Firma Aicher durchgeführt werden, die sich wegen der Fortsetzung der Straße bis zur Stütze der Bahn finanziell an den Kosten beteilige.

Betrachtet man die Bauarbeiten in der Natur, so kommt man zu dem Ergebnis, dass von einer Ertüchtigung eines bestehenden Weges mit kleinem Gerät nicht ansatzweise die Rede sein kann. Die Arbeiten werden mit Großgeräten durchgeführt, die Straße ist bis zu 4 m breit.

Seit über einem Jahr bemüht sich der Eigentümer der Zwieselalm mit Hilfe aus der Bevölkerung um einen schmalen Erschließungsweg zu seiner Alm. Dabei trifft er nur auf Widerstand. Besonders das Forstamt und das Amt für Landwirtschaft und Forsten in Traunstein stellen sich mit fadenscheinigen Argumenten quer.

Da muss man sich fragen dürfen, ob hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Gilt für den Mächtigen Unternehmer Aicher ein Sonderrecht?

Es schaut ganz danach aus.

Friedrich Hötzendorfer
stellvertretender Fraktionssprecher