Aktuelle Informationen
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Foto Bad Reichenhall

Magazin 4 - das bedeutet seit fast zwölf Jahren eine Heimat für Kulturveranstaltungen in der Alten Saline in Bad Reichenhall. Das bedeutet aber auch: Viele tausende Stunden ehrenamtlicher Arbeit von Menschen, die Spaß an Kultur haben. Die Eröffnung fand am 26.04.2004 nach nur zwei Monaten Umbauzeit statt, hier war es eine immense Leistung der Ehrenamtlichen, die sich am Umbau der ehemaligen Glashütte beteiligten.

Der Verein hat über die vergangen Jahre sehr viele Stars aus der Musikszene und dem Kabarettbereich engagiert, die das Kulturprogramm unserer Stadt sehr bereichert haben.

Das Magazin 4 organisiert bis zu 50 Veranstaltungen aus dem Bereich Musik und Kabarett pro Jahr.

Die Finanzierung stellt den Verein immer wieder vor neue, herausfordernde Anstrengungen. Es sind nicht nur die Kosten für die Künstler sondern auch die Kosten für die Gema, die Abgaben für die Künstler-Sozialkasse und die Abgaben an das Finanzamt die berücksichtigt werden müssen. Hierbei ist die Unterstützung der Stadt Bad Reichenhall aber auch die Unterstützung der zahlreichen Sponsoren in den vergangenen Jahren positiv hervorzuheben.

Der Kunst- und Kulturverein engagierte sich in den vergangenen Jahren jedoch auch mit einer Anzahl von Benefizveranstaltungen für einen guten Zweck und veranstaltete einmal im Jahr ein Nachwuchs-Festival für junge Künstler.

Welche aktuellen Themen beschäftigen den Verein aktuell:

Die Nachwuchsgewinnung ist derzeit eine Herausforderung. Gerne können sich interessierte und engagierte Personen hier beim Verein melden.

Die Nutzung des Magazin 4 ist aus brandschutzrechtlichen Gründen zurzeit stark eingeschränkt, der obere Veranstaltungssaal kann derzeit nicht genutzt werden. Durch das daher eingeschränkte Veranstaltungsangebot wird ein Verlust des Kundenstamms befürchtet. Die Planungen und Verhandlungen mit dem Eigentümer und Vermieter, der Kur Bau laufen derzeit, angedacht ist hierbei nach der erfolgter Sanierung ein Umzug ins Magazin 3.

Oberste Priorität für den Trägerverein hat die Planungssicherheit: Verträge mit den Künstlern haben oftmals einen langen Vorlauf, auch die Ehrenamtlichen und nicht zuletzt das Stammpublikum müssen bei der Stange gehalten werden. Entscheidend aus der Sicht der FWG sind Fortbestand des Vereins mit seinem Engagement und der Erhalt des zusätzlichen kulturellen Angebotes.

Die FWG Bad Reichenhall unterstützt hier die weitere Entwicklung nach Kräften.

160413 reichenhall magazin

Die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall widmet sich bei ihrem monatlichen Stammtisch kommenden Montag, den 04. April um 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben diesmal dem Thema Asyl. Als Referentin konnte hierzu die Leiterin des Caritas-Fachdienstes Asyl, Frau Susanne Müller, gewonnen werden.

Frau Müller wird dabei die allgemeinen Eckpunkte der Tätigkeiten Ihrer Organisation im Hinblick auf die Asylthematik vorstellen und auch auf die aktuelle Situation im Landkreis Berchtesgadener Land eingehen. Alle interessierten Bürger sind hierzu recht herzlich eingeladen und werden auch die Gelegenheit haben, der Referentin und den anwesenden FWG-Mitgliedern Fragen zu stellen, sowie miteinander über dies auch für die heimische Region so wichtige Thema zu diskutieren.

Die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut über den am Mittwoch durch das Bundesverkehrsministerium veröffentlichten Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030. Die geplante Ortsumfahrung Bad Reichenhall, also Kirchholz- und Stadtbergtunnel, hat es darin in den sogenannten vordringlichen Bedarf geschafft. Dieser umfasst Projekte, welche innerhalb der nächsten 15 Jahre realisiert werden sollen.

FWG-Fraktionssprecher Gerhard Fuchs bezeichnete die Planung, deren Umsetzung nun einen Schritt näher gerückt ist, als "das einzige Projekt, das für Bad Reichenhall eine nachhaltige und dauerhafte Entlastung bringen wird". Sein Fraktionskollege Friedrich Hötzendorfer hält den Kirchholztunnel im Sinne der Zukunftsfähigkeit der Stadt Bad Reichenhall für enorm wichtig, was vor allem die hohe Verkehrsbelastung der letzten Monate durch die im September letzten Jahres wieder eingeführten Grenzkontrollen gezeigt hätte.

Der Vorsitzende der Bad Reichenhaller FWG, Hans-Jürgen Frankenbusch machte deutlich, dass die Unterstützung der FWG für das Projekt Kirchholz- und Stadtbergtunnel weiterhin gewiss sei. "Wir hoffen, dass nach dem jahrelangem Hin und Her das Projekt mit dieser Einstufung nun endlich entschieden vorangetrieben wird", ergänzte FWG-Pressereferent Stefan Wieneke.

Dies sei im Interesse der Einwohner entlang der stark befahrenen Bundesstraße und auch im Interesse der ganzen Stadt. Diese brauche "dringend Entlastung von dem immer mehr zunehmenden Transitverkehr", so Stadtrat Fritz Grübl, der seit Jahren für das Projekt kämpft. Die FWG forderte in ihrer Erklärung alle politischen kommunalen Entscheidungsträger dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass die Ortsumfahrung als Projekt des vordringlichen Bedarfs auch demnächst so vom Bundestag verabschiedet werde.

Am kommenden Montag, den 7. März lädt die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu ihrem monatlichen Stammtisch ein.

Dieser wird sich diesmal dem Thema Magazin 4 und dem Sternenzeltverein widmen. Dessen Mitglieder werden ihre Arbeit vorstellen und auch die Gelegenheit geben, Fragen, Wünsche und Anregungen vorzubringen.

Beginn ist um 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben.

Der Thumsee mit Freibad, Madlbauerwiese, den weiteren Seezugängen, den Gastronomien und dem Rundweg ist eines der Kleinode von Bad Reichenhall. Einheimische wie Gäste aus nah und fern besuchen „unseren“ Thumsee häufig und gerne. An den wirklich schönen, heißen Sommertagen, von denen wir dieses Jahr bisher erfreulich viele genießen durften führt das regelmäßig zu dem beschriebenen, auch aus unserer Sicht untragbarem Parkchaos am Thumsee und seinen Zufahrtsstraßen. Wir verstehen den Ärger des Grundeigentümers, des Pächters und der Anwohner nur zu gut, die Schließung der Wiese für den Badebetrieb bringt jedoch sicherlich keine Lösung. Die Thumseeliebhaber würden weiterhin zum See fahren, das Bad (über-)bevölkern, die freien Zugänge nutzen und künftige Badverbote ebenso wie jetzt Parkverbote ignorieren.

Zielführend ist nur die Überprüfung des bestehenden Parkkonzeptes durch die Stadt gemeinsam mit den Eigentümern und Pächtern, ggf. dessen Anpassung und dann eine lückenlose und nachdrückliche Überwachung. Auch am Thumsee zeigt sich, dass mit Appellen alleine nichts auszurichten ist, wie dies auch für die Parkraumüberwachung in der Innenstadt gilt.

Die FWG jedenfalls wird sich dafür einsetzen, dass der wunderschöne Thumsee ein frei zugängliches Ausflugsziel für alle bleibt. Hilfreich wäre dazu auch eine Aufforderung wie „Du kommst aus Bad Reichenhall wenn .. du dich zu Fuß, mit Rad oder Bus zu „deinem“ geliebten Thumsee begibst ..“.

 

Für die FWG Bad Reichenhall

Gerhard Fuchs
Fraktionssprecher
     Hans Frankenbusch
     1. Vorsitzender