Die Bad Reichenhaller Freie Wählergemeinschaft besichtigt am kommenden Montag, den 7. Mai im Rahmen ihres monatlichen Informationsabends das Betriebsgelände der Bad Reichenhaller Mineralwasser GmbH & Co. KG.
Das seit 2013 bestehende Unternehmen hat die Stadt Bad Reichenhall um eine Marke reicher gemacht. Aus erster Hand wollen sich die Freien Wähler über das heimische Mineralwasser bei der Betriebsbesichtigung informieren und lädt hierzu recht herzlich auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr in der Fischzuchtstraße 3 in Bad Reichenhall.
Im Anschluss an die Besichtigung treffen sich die Freien Wähler ca. 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch. Auch hier würde sich die FWG über rege Teilnahme aus der Bürgerschaft sehr freuen. Die Vorstandschaft und Stadträte stehen für Diskussionen und Fragen gerne zur Verfügung.
Auf sehr große Resonanz sind die Freien Wähler Bad Reichenhall bei ihrem jüngsten Informationsstand zum Thema Bienen in der Bad Reichenhaller Fußgängerzone gestoßen. Nicht nur zahlreiche Bad Reichenhaller Bürger, sondern auch Gäste aus dem touristischen Bereich informierten sich an dem Infostand über das für alle so wichtige Thema. Mit dem Imker Martin Strobl war auch ein ausgewiesener Fachmann vor Ort. Die Reichenhaller FWG hatten sich in der Vergangenheit dem Thema schon mehrfach gewidmet. So beispielsweise mit einem Informationsabend im Juli 2017 oder auch mit einem Kinoabend im Bad Reichenhaller Park Kino im November 2017.
Dass das Thema vielen Bürgern am Herzen liegt, hat vor allen Dingen einen Grund: Bienen sind vom Aussterben bedroht und dies führt bei Forschern zu großer Besorgnis. Als Gründe für diese Entwicklung gilt unter anderem der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, eintönige Landschaften, fehlende Nahrung und auch der Verlust des natürlichen Lebensraumes. Von Jahr zu Jahr sterben weltweit mehr Bienenarten. In Deutschland ist die Anzahl der Bienenvölker seit den 50er Jahren von 2,5 Millionen auf heute weniger als eine Million zurückgegangen. Ohne Bienen gäbe es nicht nur keinen Honig mehr, auch Obst und Gemüse würden zu Mangelwaren werden. Denn die Tiere bestäuben rund 80% der Nutz- und Wildpflanzen. Daher fürchten Forscher fatale Folgen für die Menschheit, wenn es nicht gelingt das Aussterben dieser Insekten zu verhindern. Denn die Folge wäre wohl, dass weniger Obst, Gemüse und Getreide geerntet werden könnte. Dies wiederum könnte einen Mangel an den Vitaminen A und B, sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschiedene Krebsarten zur Folge haben.
An ihrem Infostand verteilte die FWG neben Informationsmaterialien an begeisterte Abnehmer auch über 500 Tüten mit Bienenweidesamen, welchen die Passanten in ihren Gärten oder auf ihren Balkonen pflanzen können. Mit dieser Aktion wollte die FWG darlegen, dass jeder etwas gegen das Problem tun kann. Auch erhielten die Freien Wähler von den Bürgern zahlreiche Anregungen zu dem Thema. Aufgrund der großen Resonanz und der vielen positiven Rückmeldungen an dem Infostand für diese Aktion, ist die FWG entschlossen, das Thema auf der politischen Bühne weiterhin zu verfolgen. So will man zeitnah im Stadtrat einen erneuten Antrag einbringen, welcher auf eine extensive und damit bienenfreundliche Bewirtschaftung der städtischen und auch von der Stadt verpachteten Flächen abzielt.
Im Bild von links nach rechts: Ortsvorsitzender Hans Frankenbusch, Stefan Wieneke, Peter Herndl, Fritz Grübl, Gerhard Fuchs, Kreisvorsitzender Dietrich Nowak, Vera Kaniber und Friedrich Hötzendorfer
Dem Bienensterben der letzten Jahre hat sich die Reichenhaller FWG in den vergangenen Monaten mehrfach gewidmet. So informierte man im Rahmen eines Themenabends und auch mit einer Filmvorführung im Park-Kino über das Problem.
Diesen Samstagvormittag werden die Freien Wähler in der Fußgängerzone Bad Reichenhall - Höhe Ludwigstraße/Diana-Passage - zwischen 10 und 13 Uhr im Rahmen eines Infostandes erneut zu dem Thema informieren. Dabei möchte die FWG sich auch mit den Bürgern über dieses für alle so wichtige Thema austauschen und mögliche Lösungswege aufzeigen, denn die Kommunen können an dieser Stelle in einigen Bereichen tätig werden. Ebenso nimmt die FWG gerne Lösungsvorschläge aus der Bürgerschaft auf.
Über das Thema Bienen hinaus wird die FWG bei dem Infostand auch zu allgemeinen aktuellen politischen Themen informieren. Mitglieder des Stadtrates und der Vorstandschaft stehen dabei für Fragen und Diskussionen gerne zur Verfügung. Die FWG Bad Reichenhall würde sich sehr freuen, sich bei dieser Gelegenheit mit vielen Bürgern austauschen zu können.
Am kommenden Montag, den 05. Februar 2018, wird die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall einen Infoabend zur Neuausrichtung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land und deren künftiger Zusammenarbeit mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) im Zuge des neuen Markenprozesses in den Reichenhaller Poststuben abhalten.
Gewinnen konnte die FWG für diesen Abend den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Herrn Dr. Thomas Birner, höchstpersönlich. In einem Kurzreferat wird Dr. Birner seine Gesellschaft vorstellen und über das künftige Zusammenspiel im Landkreis zwischen Wirtschaft und Tourismus sprechen.
Aus Sicht der Reichenhaller Freien Wähler hat dieses Thema eine enorme Wichtigkeit, da Bad Reichenhall von Wirtschaft und Tourismus in entscheidendem Maße profitiert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu dem Infoabend recht herzlich eingeladen. Es wird ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen bestehen. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Der Gemeinderat von Bayerisch Gmain ist einstimmig der Auffassung, dass Staatssekretär Eck die Variante Auentunnel prüfen lassen soll und hat in seiner jüngsten Sitzung eine entsprechende Forderung beschlossen.
Dass „einfache“ Gemeinderäte über ihren Kirchturmhorizont nicht hinausblicken wollen oder können ist vielleicht gerade noch verständlich, wenn auch nicht nachvollziehbar.
Bei der Landtagsabgeordneten Michaela Kaniber fehlt mir dafür aber jedes Verständnis. Deren Wahlkreis reicht bekanntlich vom Königssee bis über Laufen hinaus, umfasst also zweifellos auch Bad Reichenhall. Die Interessen ihrer dortigen Wähler hätte sie also eigentlich auch zu vertreten. Das hat sie offenbar vergessen. Der Reichenhaller Wähler wird es ihr bei der Landtagswahl 2018 danken.
Am besten wäre gewesen, Sie hätte zu dem Thema gar nichts gesagt. Aber das fällt ihr offenbar schwer.
Leserbrief von
Friedrich Hötzendorfer, Bad Reichenhall,
vom 28.11.2017
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