Aktuelle Informationen
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Foto Bad Reichenhall

Am Montag, den 07. November, lädt die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu ihrem monatlichen Informationsabend ein. Dieser wird sich diesmal dem Thema "Saalachwelle" widmen.

Über den aktuellen Sachstand des Projektes, um welches es in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist, werden Margot Zeitvogel-Schönthier und Holger Schönthier informieren. Bereits im Jahre 2012 hatten sie die Idee zur Verwiklichung dieses Projektes im sogenannten Saalachkanal. Nach deren Vortrag wird es ausreichend Gelegenheit für Fragen oder auch zur Diskussion mit den Initiatoren und den anwesenden Vertretern der Freien Wählergemeinschaft geben. 

Beginn der diesmal in der Ratsstube des Bad Reichenhaller Bürgerbräus stattfindenden Veranstaltung ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Über zahlreiches Erscheinen aus der Reichenhaller Bürgerschaft würde sich die FWG Bad Reichenhall sehr freuen.

Für erhebliche Unruhe haben die angeblichen Pläne der Stadt gesorgt, den derzeit in einem Gebäude an der Zenostraße untergebrachten GTEV Alt Reichenhall, die Stadtkapelle und das Akkordeonorchester in den geplanten Neubau eines Kindergartens an der Salzburger Straße umzusiedeln, um an der Zenostraße weitere Kindergartenplätze zu schaffen.

Dies nahmen Fraktion und Vorstandschaft der FWG zum Anlass, sich vor Ort zu informieren.

Einleitend wies FWG-Stadtrat Friedrich Hötzendorfer darauf hin, dass es sich derzeit lediglich um Überlegungen handele, die bei Weitem noch nicht spruchreif seien.

Eine Führung durch die Räume von Kapelle und Trachtenverein ergab eindrucksvoll, dass sich beide liebevoll und praktikabel eingerichtet haben und ein möglicher Umzug mit erheblichem Aufwand verbunden wäre.  Besonders die Stadtkapelle klagte aber auch über fehlende Übungs- und Archivräume. Anhand von praktischen Beispielen wurde den Abgesandten der FWG der Raumbedarf in  möglichen neuen Räumen erklärt. Dabei kam klar zum Ausdruck, dass eine bestimmte Raumgröße und -höhe unabdingbar ist. Zweifel wurden laut, ob insbesondere die lichte Raumhöhe von 3,5 Metern im Souterrain des neuen Kindergartens in wirtschaftlich vertretbarer Weise zu schaffen wäre.  Die Verantwortlichen von Stadtkapelle und Trachtenverein sagten zu, kurzfristig das Anforderungsprofil für ihre  möglichen neuen Räumlichkeiten zu übermitteln. Darauf aufbauend soll dann entschieden werden, ob es überhaupt Sinn macht, eine Umsiedlung ins Auge zu fassen.

Fraktionssprecher Gerhard Fuchs sagte für die FWG zu, nur dann dieser Umsiedlung zuzustimmen, wenn dies wirtschaftlich vertretbar ist und damit keine Verschlechterung für die Vereine einhergeht.

FWG bei Alt Reichenhallern und Stadtkapelle

Bei ihrem jüngst abgehaltenen gut besuchten monatlichen Informations- und Diskussionsabend konnte der Fraktionssprecher der Bad Reichenhaller Freien Wählergemeinschaft im Stadtrat, Gerhard Fuchs, als Referentin die Kurdirektorin, Frau Gabriella Squarra, in den Reichenhaller Poststuben begrüßen. Sie sprach unter dem Titel "Der Markenprozess für Bad Reichenhall - Eine Chance und Herausforderung" vor den interessierten Zuhörern aus den Reihen der FWG und der Reichenhaller Bürgerschaft - so war auch der 3. Bürgermeister Hans Hartmann von der CSU zu Gast.

Squarra hob in Ihrem interessanten Referat, welches von einer Power-Point-Präsentation begleitet wurde, die Stärken Bad Reichenhall´s hervor, die sie vor allem auch im Gesundheitssektor sieht, welcher in den letzten Jahren wieder auch durch stressbedingte Erkrankungen verstärkt zugenommen habe. Detaliert ging die Geschäftsführerin der Kur-GmbH auf die einzelnen Bereiche ein und arbeitete heraus, wo man in den nächsten Jahren Schwerpunkte setzen müsse und wo man Chancen nutzen müsse. Um die durch den sich nun im Gange befindenden Markenprozess wieder entstehende Marke "Bad Reichenhall" auch wahrnehmbar und erfolgreich positionieren zu können, sei eine Kraftanstrenung aller Bad Reichenhaller erforderlich. Darin eingeschlossen seien nicht nur die Politik, Institutionen und Vereine, sondern alle Bürger. Nur wenn der Begriff "belebende Alpenstadt" von den Leuten vor Ort mit Überzeugung gelebt werde, nur wenn man sich vor Ort damit identifiziere, könne man beim Gast damit auch glaubhaft ankommen. Wie der Markenprozess strukturell umgesetzt werden solle und wie beispielsweise eine künftige für das Tourismusmarketing zuständige Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) auszusehen habe, sei von der Politik zu entscheiden.

Im Anschluss an Squarra´s Vortrag zeigte sich Fraktionssprecher Gerhard Fuchs sehr erfreut, dass man sich in Bad Reichenhall wieder mit einer eigenen Marke identifiziere. Doch damit sei es längst nicht getan: "Jetzt werden von uns allen große Anstrenungen unternommen werden müssen, damit der Markenprozess ein Erfolg wird", so Fuchs. In der folgenden Diskussion wurden vor allem die jetzigen Abläufe der Tourismusvermarktung kritisiert und auch die Aussicht in die Zukunft stimmten beim jetzigen schon öffentlich bekannten Stand der Dinge nicht alle optimistisch. So äußerte ein Diskussionsteilnehmer aus Bayerisch Gmain, dass seine Gemeinde künftig "wieder nur das fünfte Rad am Wagen" sei. Des Weiteren bemängelte FWG-Stadtrat Fritz Grübl bei der für das Tourismusmarketing zuständigen BGLT organisatorische Defizite und unterschiedliche Auffassungen der beteiligten Gesellschafter untereinander, welche dringend in Ordnung gebracht werden müssen - bevor man über die gemeinsame strategische Ausrichtung des künftigen Marketings spreche. Einen Schritt weiter ging da FWG-Vorstandsmitglied Stefan Wieneke, der den Fortbestand der BGLT in Frage stellte: "In Bad Reichenhall herrscht seit Jahren große Einigkeit darüber, dass wir eine eigenständige Marke sind. Warum nehmen wir dann das Tourismusmarketing nicht auch erneut selbst in die Hand anstatt erneut das Risiko einzugehen, in einer neu ausgerichteten BGLT unter zu gehen?" Das gemeinsame Tourismusmarketing im BGL unter dem Dach der BGLT sei schließlich in den letzten Jahren nicht gerade von großem Erfolg gekrönt gewesen, weshalb der jetzige Markenprozess ja auch überhaupt erst angestoßen worden sei. Kritisiert wurden im Zusammenhang damit auch in Wortmeldungen die in der Presse überlieferten Aussagen des Oberbürgermeisters Dr. Lackner, wonach die Kur GmbH künftig nur noch für die Verwaltung der örtlichen Liegenschaften zuständig sei und das Tourismuskerngeschäft auf eine "neue BGLT" übergehe. Alle Diskussionsteilnehmer waren sich am Ende einig, dass Bad Reichenhall im künftigen Auftreten nach außen viel stärker als jetzt in Erscheinung treten müsse und die eigenständige Marke "Bad Reichenhall" in einem gemeinsamen Kraftakt aller Reichenhaller weiter voran getrieben werden solle.

 

(von links) Stellvertretende FWG-Vorsitzende Gisela Kaniber, Kurdirektorin Garbriella Squarra, FWG-Fraktionssprecher Gerhard Fuchs.

Bildunterschrift: (von links) Stellvertretende FWG-Vorsitzende Gisela Kaniber, Kurdirektorin Garbriella Squarra, FWG-Fraktionssprecher Gerhard Fuchs.

Am kommenden  Montag, den 6. Juni lädt die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu ihrem monatlichen Informations- und Diskussionsabend ein. Dieser wird sich diesmal dem Thema "Der Markenprozess für Bad Reichenhall - Eine Chance und Herausforderung" widmen.

Referieren wird hierzu die Kurdirektorin, Frau Gabriella Squarra. Im Anschluss an ihren Vortrag besteht für die Besucher Gelegenheit für Fragen oder zur Diskussion, wozu Frau Squarra und auch die anwesenden Vertreter der FWG gerne zur Verfügung stehen.

Beginn ist um 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben. Über rege Teilnahme würden sich die Bad Reichenhaller Freien Wähler sehr freuen!

FWG in Schwarzbach

Auf Anregung von FWG Stadträtin Vera Kaniber hat sich die FWG Bad Reichenhall am vergangenen Freitag unter Führung ihres Ortsteilsprechers Manfred Helminger vor Ort informiert. Dabei musste sie feststellen, dass alle Spielgeräte bereits abgebaut waren. Wie man aus der Presse erfahren hatte, war die Entscheidung im Rahmen einer Abteilungsleiterbesprechung unter Führung des Oberbürgermeisters getroffen worden.

„Grundsätzlich ist es ja lobenswert, dass der Oberbürgermeister in diesem Fall endlich mal etwas entschieden hat, aber leider hat er nicht zu Ende gedacht“, so Stadtrat Friedrich Hötzendorfer. Denn anwesende Bürger hatten bekundet, dass der Spielplatz durchaus stark frequentiert war, wenn auch in erster Linie von Kindern der Tennisclubmitglieder. Aber er war auch der einzige öffentliche Spielplatz in Schwarzbach.

Zu Recht wies Gisela Kaniber, die 2. Vorsitzende der FWG, darauf hin, dass der neue Standort am Sportplatz in Marzoll für Kinder in dem Alter zu weit weg sei. Vor Ort musste man aber feststellen, dass schon Fakten geschaffen worden waren und alle Spielgeräte bereits abgebaut waren. Daher und Aufgrund der ungünstigen Lage für einen öffentlichen Spielplatz, versteckt hinter dem Tennisheim, und der Tatsache, dass die aus imissionsschutzrechtlichen Gründen notwendige Lärmschutzwand marode war und ersetzt werden musste, ein Wall kostenmäßig deutlich günstiger ist, als eine neue Wand, wurde in der Runde einhellig festgestellt, dass die Absiedlung sinnvollerweise nicht mehr rückgängig zu machen sei.

Mit dem neuen Standort am Marzoller Sportplatz bestand jedoch absolut kein Einverständnis, da in Schwarzbach wegen der – im Gegensatz zu Marzoll - dichten Besiedlung unabdingbar ein Spielplatz notwendig ist. Daher wurden die anwesenden FWG-Stadträte gebeten, einen Eilantrag einzubringen wonach der Aufbau  der Geräte zurückgestellt werden und vorrangig ein Standort in Schwarzbach gesucht werden soll. Dabei konnten sich die weiter anwesenden Stadträte Werner Huber, Peter Herndl und Fritz Grübl durchaus vorstellen, dass ein kleiner Teil des Schwimmbadgeländes an der Raintalstraße abgezäunt und dort das vorhandene Spielgerät kostengünstig aufgestellt werden könnte.

 

Einen entsprechenden Antrag einzubringen sagten die Stadträte zu (siehe hierzu Eil-Antrag als PDF).

 

Ihr Ansprechpartner

Hans-Jürgen Frankenbusch

Hans-Jürgen Frankenbusch
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83435 Bad Reichenhall

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