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Foto Bad Reichenhall

Wie wir von engagierten Bürgern erfahren wird gerade eine Straße vom Parkplatz am Kiblinger Wehr über die Bildstöcklkapelle zur ersten Stütze der Predigtstuhlbahn gebaut. Unseren Erkundigungen bei der Stadt ergaben, dass diese bis vor kurzem davon noch gar nichts gewusst hat. Erst durch eine Anzeige der Sprengarbeiten beim Ordnungsamt erfuhr das Bauamt davon.

Das Landratsamt als untere Naturschutzbehörde gibt die Auskunft dass, sofern kein Schutzwald gerodet wird, keine Genehmigung notwendig sei, vielmehr nur eine Anzeige. Demgemäß liege dort die Anzeige einer „Ertüchtigung eines bestehenden Wegs mit kleinem Gerät“ vor. Bauherr sei das staatliche Forstamt, die Bauarbeiten würden von der Firma Aicher durchgeführt werden, die sich wegen der Fortsetzung der Straße bis zur Stütze der Bahn finanziell an den Kosten beteilige.

Betrachtet man die Bauarbeiten in der Natur, so kommt man zu dem Ergebnis, dass von einer Ertüchtigung eines bestehenden Weges mit kleinem Gerät nicht ansatzweise die Rede sein kann. Die Arbeiten werden mit Großgeräten durchgeführt, die Straße ist bis zu 4 m breit.

Seit über einem Jahr bemüht sich der Eigentümer der Zwieselalm mit Hilfe aus der Bevölkerung um einen schmalen Erschließungsweg zu seiner Alm. Dabei trifft er nur auf Widerstand. Besonders das Forstamt und das Amt für Landwirtschaft und Forsten in Traunstein stellen sich mit fadenscheinigen Argumenten quer.

Da muss man sich fragen dürfen, ob hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Gilt für den Mächtigen Unternehmer Aicher ein Sonderrecht?

Es schaut ganz danach aus.

Friedrich Hötzendorfer
stellvertretender Fraktionssprecher

Die FWG Bad Reichenhall wird ihren monatlichen Stammtisch diesmal etwas anders gestalten:

Da viele Bürger, welche schon ihr Leben lang in Bad Reichenhall leben, in ihrer schönen Heimatstadt Bad Reichenhall doch immer wieder Neues entdecken, erkundet die FWG diesen Samstagvormittag im Rahmen einer Stadtführung gemeinsam mit allen interessieren Bürgern die Kurstadt. Bei der Stadtführung werden einige Gegenden und historische Bauwerke näher erläutert - wie beispielsweise die Aegidikirche, der Florianiplatz oder auch die Burg Gruttenstein.

Bei einigen Plätzen wird auch das Heimatwissen der Teilnehmer abgefragt - selbstverständlich ohne Zwang und Bewertung.

Ausgangspunkt der Führung ist diesen Samstag, den 1. August um 10:30 Uhr die Aegidikirche. Im Anschluss an den ungefähr bis 12 Uhr andauernden Rundgang wird in den Poststuben gemeinsam zu Mittag gegessen und sich über das Erlebte oder gerne auch über aktuelle politische Themen ausgetauscht.

Die FWG Bad Reichenhall würde es sehr freuen, am Samstagvormittag möglichst viele Reichenhaller mit ihren Familien, Freunden und Bekannten begrüßen zu können. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Aufgrund eines Antrags der FWG-Fraktion im Stadtrat von Bad Reichenhall hatte der Stadtrat am 07.06.2011 einstimmig beschlossen, dass die Stadtwerke vorbehaltlos Nutzungsmöglichkeiten von regenerativer Energie vor Ort prüfen sollen.
Schon damals wurde von der Fraktion ausdrücklich die Möglichkeit eines ökologischen Wasserkraftwerks an der Nonner Rampe zur Prüfung vorgeschlagen. Diese Prüfung ist nunmehr abgeschlossen. In der außerordentlichen Bürgerversammlung vom 16. Juli 2015 wurde das Projekt von den Stadtwerken vorgestellt. Die FWG ist erfreut darüber, dass ein Kraftwerk an dieser Stelle die ökologische Situation der Saalach sogar verbessert, indem beispielsweise die Durchgängigkeit für Fische geschaffen wird, die derzeit an der Rampe nicht in ausreichendem Maß vorhanden ist. Besonders erfreut ist die FWG aber darüber, dass die Reaktion der zahlreich erschienenen Bürger mehrheitlich sehr positiv war. So gehen wir davon aus, dass das Projekt auf einem guten Weg ist und die Stadt mit ihrem Bürgerkraftwerk einen kleinen Beitrag zur Energiewende wird leisten können.


Bad Reichenhall den 17. Juli 2015

Für die Fraktion:
Gerhard Fuchs & Friedrich Hötzendorfer

Anlässlich des diesjährigen 10jährigen Jubiläums der Rupertustherme hatte die Bad Reichenhaller FWG am vergangenen Montagabend Thermengeschäftsführer Dirk Sasse (links) im Rahmen ihres monatlichen Stammtisches in den Bad Reichenhaller Poststuben als Referenten gewinnen können.

Sasse ging in seinem interessanten Vortrag dabei auf die Entwicklung der Infrastruktur, die Entwicklung der Besucherzahlen (welche seit 2005 um 135 % gesteigert werden konnten), die wirtschaftliche Entwicklung und eine Wertschöpfungsanalyse ein. Im Anschluss entwickelte sich unter den Teilnehmern eine konstruktive Diskussion, in welcher die Bedeutung der Therme für Bad Reichenhall hervorgehoben wurde.

FWG-Ortsvorsitzender Hans-Jürgen Frankenbusch (rechts) bedankte sich bei Dirk Sasse für dessen „aufschlussreichen Vortrag“ und sprach der Therme für die Zukunft der Stadt einen wichtigen Stellenwert zu.

FWG-Ortsvorsitzender Hans-Jürgen Frankenbusch (rechts) bedankte sich bei Dirk Sasse für dessen „aufschlussreichen Vortrag“ und sprach der Therme für die Zukunft der Stadt einen wichtigen Stellenwert zu.

In diesem Monat feiert die Rupertustherme ihr 10jähriges Bestehen. Passend dazu wird der stellvertretende Kurdirektor Dirk Sasse, welcher zugleich als Geschäftsführer der Therme fungiert, am Montag, 02.03. um 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben beim FWG-Stammtisch zum Thema "10 Jahre Rupertustherme - touristische und wirtschaftliche Wertschöpfung" referieren. Die Freien Wähler laden hierzu alle interessierten Bürger recht herzlich ein. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und zur Diskussion.