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Foto Bad Reichenhall

Am 25. Mai wählen die Bürger der Europäischen Union zum achten Mal das Europaparlament. Doch selbst Beobachter des politischen Geschehens wissen oftmals nicht genau, wie sich die Entscheidungsstrukturen in Brüssel und Straßburg genau darstellen und wer oder was am 25. Mai eigentlich gewählt wird.

Für den Kreisvorsitzenden der überparteilichen Europa-Union, Stefan Wieneke, ist die Wahl am 25. Mai „eine enorm wichtige und zukunftsweisende Abstimmung für den ganzen Kontinent". Auf Einladung der Freien Wählergemeinschaft Bad Reichenhall wird daher der 25jährige Reichenhaller, welcher bei den Kommunalwahlen im März selbst für die FWG als Stadtratskandidat angetreten war, im Rahmen des monatlichen FWG-Stammtisches am kommenden Montag, den 5. Mai um 19:30 Uhr in den Bad Reichenhaller Poststuben über das Thema Europa referieren und für das europäische Staatenbündnis eine Lanze brechen, welches in den Schlagzeilen und der öffentlichen Meinung allzu oft in der Kritik steht.

Im Anschluss an den Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit zur Diskussion. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.

Vera Kaniber hat Frau Hergesell zum monatlichen Themenabend der FWG Bad Reichenhall eingeladen. Frau Hergesell ist durch einen Bericht im Fernsehen auf Granny Aupair aufmerksam geworden. Michaela Hansen aus Hamburg – Chefin und Gründerin von Granny Aupair bietet Frauen 50 plus die Möglichkeit, für längere Zeit als Aupair ins Ausland zu gehen.

Wie Frau Hergesell erzählte, gibt es die Möglichkeit, sich als Granny Aupair registrieren zu lassen, ebenso können sich interessierte Gastfamilien registrieren lassen. Vor Zustandekommen eines Vertrages verläuft alles anonym. Erste Kontakte finden per e-mail statt, man hat aber auch die Möglichkeit sich beim Skypen vorher kennenzulernen.

Frau Hergesell reist sehr gerne und wollte ein anderes Land kennenlernen, aber nicht als Tourist. Also entschloss sie sich, einige Monate als Granny Aupair ins Ausland zu gehen und hat dann 5 Monate bei einer Familie in Mexico verbracht. Sie war dort für die 4-jährige Tochter verantwortlich während die Eltern ihrer Arbeit nachgingen. Sie betreute das Kind morgens nach dem Aufstehen und brachte es in den Kindergarten. Um 13.30 Uhr holte sie es wieder ab, nach dem Mittagessen ein bisschen aufräumen, dann auf den Spielplatz – Abendessen, Duschen, Vorlesen, Licht aus. Wenn die Mutter nach Hause kam wurde noch besprochen, was war und was am nächsten Tag ansteht.

Frau Hergesell hatte bei der Familie ein Zimmer mit eigenem Bad, Kost und Logis frei und bekam ein Taschengeld. Die Hin- und Rückreise nach Mexiko sowie ein ungeplanter Urlaub mit der Familie, in die sie voll integriert war, hat Frau Hergesell selber finanziert.

„Es war das erste Mal aber sicher nicht das letzte Mal" sagte sie am Ende ihres Vortrages, so dass man die Begeisterung noch immer spüren konnte. Sie beantwortete noch bereitwillig Fragen der Anwesenden und nach 2 Stunden ging ein interessanter Abend zu Ende.

Frau Uschi Hergesell, die dreißig Jahre als Geschäftsfrau in Bad Reichenhall ein Modegeschäft betrieben hat, kam über eine Fernsehsendung auf die Möglichkeit als „Granny-Au-Pair" ins Ausland zu gehen.

Fünf Monate lang war sie Leihoma in Mexiko. Von ihren Erfahrungen und Erlebnissen wird sie am Montag, den 07.04.2014 in den Poststuben in Bad Reichenhall ab 19:30 Uhr im Rahmen eines FWG- Themenstammtisches berichten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.