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Kirche Ainring

Gelungener Umbau eines alten Stalles im Dorf Ainring

Die Freien Wähler besichtigten jüngst einen äußerst gelungenen Fall von „Dorferneuerung“ in Ainring. Die Familie Wiesbacher vom „Lackner-Hof“ hatte vor wenigen Jahren die Landwirtschaft aufgegeben und stand nun vor der Frage, was sie mit dem alten Stallgebäude tun soll. Mit Mut, Engagement und der richtigen Finanzierung konnte ein Musterprojekt umgesetzt werden.

Die Familie Wiesbacher freute sich, Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl und zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten begrüßen zu dürfen. Sie berichteten von einem langen bürokratischen Weg und unzähligen Arbeitsstunden, bis der Stall in der jetzigen Form umgebaut war. Entstanden sind 8 Mietwohnungen zwischen 55 und 100 qm mitten im Dorf Ainring, mit wunderbarem Blick auf die umliegende Gegend und die Berge. Wohnungen zu einem fairen und bezahlbaren Preis, was die Freien Wähler besonders freute.

Nach einer umfangreichen und langen Planungsphase wurde der Stall komplett abgebrochen und in traditionellem, ländlichem Stil neu aufgebaut. Das Erdgeschoss wurde zum Teil gemauert, der größte Teil des Gebäudes wurde aber ganz im Sinne der Nachhaltigkeit in Holzständerbauweise neu errichtet. Die Proportionen und die Kubatur des Gebäudes wurden dabei nicht verändert. So entstand ein Gebäude, welches modern und traditionell zugleich ist - sowohl funktional, als auch passend zum Dorf. Auf den ersten Blick hat sich im Dorf fast nichts verändert und doch, so waren sich alle einig, ist etwas Wunderbares entstanden.

Bei der Führung durchs Haus lobten die Mieter die neuen Wohnungen, das hervorragende Verhältnis zu den Vermietern und das einmalige Dorfleben. Genau darauf will Martin Öttl mit seinen Freien Wählern hinaus. Er betonte, dass es gerade im Dorf Ainring, aber auch in den anderen Gemeindeteilen viele landwirtschaftliche Gebäude gibt, die nicht mehr genutzt werden. Hier könnte Wohnraum geschaffen werden, ohne neue Flächen auszuweisen und die Landschaft noch weiter zu versiegeln. „Was die Familie Wiesbacher hier geschaffen hat, sollte uns allen ein Vorbild für die Zukunft sein.“, so Öttl. „Die Gemeinde muss künftig aktiv auf die Eigentümer solcher Gebäude zugehen, ihnen beratend zur Seite stehen und soweit möglich auch Fördermöglichkeiten aufzeigen, damit den alten Gebäuden wieder neues Leben eingehaucht wird und sie einer zeitgemäßen Nutzung zugeführt werden können.“, betonte der Bürgermeister-Kandidat.

Finanziell sei die Baustelle schon ein großer Kraftakt gewesen, betonte Matthias Wiesbacher. „Wir haben einen siebenstelligen Betrag investiert, aber letztlich hat sich jeder Cent gelohnt.“, resümierte Wiesbacher. Fördermittel hat er keine erhalten, dafür hatte er aber einen guten Finanzberater an seiner Seite. „Ohne den, hätte das nicht funktioniert.“ Beheizt wird das neue Gebäude über eine zentrale Hackschnitzelheizung, welche auch das Bauernhaus und das Zuhaus mit Wärme versorgt. Die Hackschnitzel stammen aus dem eigenen Wald, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Die Eheleute Heidi und Matthias Wiesbacher (Mitte) freuten sich über den Besuch von Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl (3. von links) und den Freien Wählern

Die Eheleute Heidi und Matthias Wiesbacher (Mitte) freuten sich über den Besuch von Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl (3. von links) und den Freien Wählern


Der Lacknerhof ca. um 1960

Der Lacknerhof ca. um 1960


Matthias Wiesbacher (Mitte) hatte sichtlich Spaß daran, den Freien Wählern das Haus zu zeigen.

Matthias Wiesbacher (Mitte) hatte sichtlich Spaß daran, den Freien Wählern das Haus zu zeigen.

Gelungener Wahlauftakt der Freien Wähler Ainring in Straß

Die kommenden Kommunalwahlen in Ainring werden sehr spannend. Dieses Fazit zogen viele Besucherinnen und Besucher der Auftaktveranstaltung in Straß. Knapp 100 Leute kamen und wollten den Bürgermeister-Kandidaten Martin Öttl und die FREIEN WÄHLER besser kennenlernen.

Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Dietrich Nowak übernahm Fraktionssprecher Martin Strobl die Moderation und führte durch den Abend. Zunächst stellte sich Martin Öttl den Besuchern im voll besetzten Saal vor. Er erzählte seinen Lebenslauf und spannte dabei den Bogen zu Themen, die er in den kommenden Jahren als Bürgermeister anpacken möchte. Begleitet von seiner Frau Gerti gab er durchaus sehr persönliche Einblicke in sein Leben und machte deutlich, dass er ein sehr guter Bürgermeister sein wird, sofern ihm die Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen schenken.

Nicht zu diskutieren ist für ihn beispielswiese der vollumfängliche Erhalt aller Schulstandorte in der Gemeinde. Nach dem Motto „kurze Beine – kurze Wege“ sei er sehr stolz gewesen, als er seiner Tochter bei der Einschulung in der Grundschule in Thundorf berichten konnte, dass sogar schon ihre Großeltern auf diese Schule gegangen sind. Prüfen möchte er, ob nicht auch in Thundorf oder Feldkirchen ein Kindergarten installiert werden kann. Derzeit laufen Planungen für einen neuen Kindergarten und er stellte die Frage, warum dieser nicht auch in Thundorf oder in einem anderen Gemeindeteil sein könne, welcher noch keine Kindertageseinrichtung habe. Mitterfelden habe viele Vorteile, aber vor allem in der frühkindlichen Bildung habe ein Standort in den Dörfern für die Kinder auch Vorteile. Er versprach in jedem Fall eine Prüfung verschiedener Standorte, für den Fall, dass ihm die Mehrheit der Bevölkerung das Vertrauen schenke.

Auch die Bildungslandschaft liegt Öttl am Herzen. An persönlichen Beispielen zeigte er auf, wie wichtig es aus seiner Sicht sei, dass die Berufsschule in Freilassing gestärkt und evtl. wieder ausgebaut werde. Gemeinsam mit dem Landrats-Kandidaten der FREIEN WÄHLER Berchtesgadener Land, Michael Koller aus Berchtesgaden, möchte er sich dafür einsetzen. Er selbst ging noch zur Berufsschule und konnte eine wohnortnahe Ausbildung genießen. Zu viele Azubis müssen heutzutage weite Wege nach Traunstein, Rosenheim oder noch weiter in Kauf nehmen, um die Schule zu besuchen. „Wo bleibt da der Gedanke der Nachhaltigkeit? Die jungen Leute verbringen mehr Zeit im Zug und auf der Straße als in der Schule.“, gab sich Öttl nachdenklich. Viele weitere Themen stehen auf seinem Programm, welches er in den kommenden Jahren gemeinsam mit möglichst vielen Gemeinderäten der FREIEN WÄHLER umsetzen möchte. Die heimische Kultur, das Brauchtum und die Vereine liegen ihm dabei in vielerlei Hinsicht am Herzen. Lange anhaltender Beifall der Besucher war der Lohn für eine engagierte Vorstellung seiner Person und seiner Ziele.

Auch die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der FREIEN WÄHLER stellten sich dann persönlich den Besuchern vor. Sie schilderten ausführlich und überzeugend ihre Ziele und ihre Motivation, warum sie sich für dieses Amt kandidieren.

Fraktionssprecher Martin Strobl blickte im Anschluss auf die vergangenen 18 Jahre im Gemeinderat zurück. Er berichtete von einer positiven Entwicklung der Gemeinde, sprach aber auch Fehlentwicklungen an, die es aus Sicht der Freien Wähler gegeben hat. Gerade im Bereich Verkehr und Infrastruktur gab es in den vergangenen Jahren überwiegend Stillstand. Der Radweg von Ainring nach Thundorf, der auf das große Engagement von FW-Gemeinderat Peter Rottmair zurückzuführen ist, ist dabei eine lobenswerte Ausnahme. Den Bau von Ampeln an den Bundesstraße 304 bei Perach und B20 in Hausmoning bezeichnete er als „fatale Fehlentscheidungen“, gäbe es doch bessere Pläne in der Schublade.

Die weiteren Themen der FREIEN WÄHLER wurden durch Gemeinderat Stefan Eberl vorgestellt. Von Vorschlägen und Ideen für eine bessere und nachhaltigere Energieversorgung bis hin zur Landwirtschaft und der Problemdarstellung des „Fun-Berges“ Högl berichtete Eberl aus dem Themenkatalog. Großes Augenmerk wollen die FREIEN WÄHLER auf einen sparsameren Umgang mit Grund und Boden legen. „Der ausufernde Flächenverbrauch der letzten Jahre muss gestoppt werden. Das war auch der Grund, warum wir im Gemeinderat für den Kauf der Flächen südlich der Firma Palfinger in Feldkirchen gestimmt haben. Diese Flächen sollen derzeit nicht verkauft und bebaut werden. Erst in vielen Jahren sollten wir darüber nachdenken – jetzt nicht.“, so Stefan Eberl.

In der abschließenden Fragerunde wurde interessante Themen diskutiert. Ein Besucher regte an, dass die Gemeinde verstärkt landwirtschaftliche Flächen kaufen soll, damit den Landwirten Tauschgrundstücke angeboten werden können, wenn diese beispielsweise für Radwege Flächen hergeben müssen. Auch der flächendeckende 5G-Mobilfunkausbau wurde durchaus kontrovers angesprochen.

Martin Öttl freut sich über die neuen Wahlhefte

Vor der Informationsveranstaltung wurden auch die neuen Wahlinformationshefte der FREIEN WÄHLER erstmals an die Besucher ausgegeben. Bürgermeisterkandidat Martin Öttl warf schon vorher einen Blick in die Magazine und freute sich sichtlich über ein gelungenes Werk. Die Hefte werden in den kommenden Tagen an alle Haushalte in der Gemeinde Ainring verteilt.

Besucher der Wahlversammlung

Der Saal im Gasthaus Huber in Straß war voll - die Resonanz prächtig.

Freie Wähler beantragen Umplanung im Zuge der Sanierung der B20 in Hammerau

Baudirektor Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein hatte in der vergangenen Sitzung die Gemeinderäte über den aktuellen Stand der Planungen zur Sanierung der Ortsdurchfahrt in Hammerau informiert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Bau einer neuen Zufahrt für das Stahlwerk Annahütte sowie einer Abbiegespur in eine Wiese, die evtl. in den Folgejahren bebaut werden soll.

Der Fraktionssprecher der Freien Wähler im Gemeinderat, Martin Strobl, stellte zu diesem Thema bereits einige Fragen und monierte, dass es keine weiteren verkehrstechnischen Optimierungen geben werde. Die Tagespresse berichtete bereits darüber.

Nun möchten die Freien Wähler mit einem neuen Antrag die Gemeinde zum Handeln bringen. Sie beantragen über die Gemeinde Ainring, dass Verbesserungen an der Einmündung Bahnhofstraße in die B20 vorgenommen werden. Im Antrag wird ausdrücklich begrüßt, dass eine Linksabbiegespur von der B20 in die Richtung Bahnhof geschaffen wird. Die Problemstellung des von der Bahnhofstraße in die B20 einfahrenden Verkehrs wird aber nicht angegangen. Genau dagegen wehren sich nun die Freien Wähler.

Das Staatliche Bauamt wird ausdrücklich noch einmal gebeten, auch Verbesserungen für den ausfahrenden Verkehr herbeizuführen. Den Freien Wähler schwebt dabei ein Kreisverkehr oder eine verkehrsgesteuerte Lichtzeichenanlage vor, die evtl. gemeinsam mit der bereits vorhandenen Fußgängerampel geschaltet werden kann.

„Die Gemeinde Ainring hat in den vergangenen Jahren ein großes Baugebiet an der Wolfgang-Griesstätter-Straße realisiert. Zudem wurde für viel Geld eine Park&Ride-Anlage am Bahnhof gebaut. Auch der ausfahrende Verkehr nimmt ständig zu, Verbesserungen gibt es aber nicht“, so Fraktionssprecher Martin Strobl.

Der Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler Ainring, Martin Öttl, weiß zudem, dass auch dem angrenzenden Möbelhaus sehr an einer Verbesserung gelegen ist und dass der Inhaber auch bereits Gesprächsbereitschaft für Grundabtretungen signalisiert hat. „Vor dem Hintergrund dieser neuen Punkte sollten nun auch Verbesserungen für die Bahnhofstraße geprüft, geplant und umgesetzt werden“, so Öttl in einem kurzen Statement.

Dass auch die Anwohner das Problem so sehen zeigt eine Unterschriftenliste, die maßgeblich von Andreas Mühlbacher vorbereitet wird. Zahlreiche Anwohner haben durch ihre Unterschrift bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie den „Status Quo“ nicht weiter akzeptieren wollen. Die Unterschriftenliste wird in den kommenden Tagen im Rathaus nachgereicht.

Intensiver geprüft haben wollen die Freien Wähler auch den Lärmschutz in Hammerau. Zumindest an den Stellen, in denen nun neue Einmündungen geschaffen werden, sollten weitere Lärmschutzmaßnahmen geprüft und wenn irgendwie möglich auch umgesetzt werden.

Im Bild von links nach rechts: Martin Öttl, Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler Ainring, lässt sich von Siegfried Reichenberger jun. vom Möbelhaus Reichenberger die Situation erklären. Andreas Mühlbacher und Martin Strobl (ebenfalls Freie Wähler) hören der Darstellung gespannt zu.

Im Bild von links nach rechts:
Martin Öttl, Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler Ainring, lässt sich von Siegfried Reichenberger jun. vom Möbelhaus Reichenberger die Situation erklären. Andreas Mühlbacher und Martin Strobl (ebenfalls Freie Wähler) hören der Darstellung gespannt zu.

Beispiel für Stau

Einbiegen aus der Bahnhofstraße in die Reichenhaller Straße / B20 ist zu Stoßzeiten kaum noch möglich

Martin Öttl und die Freien Wähler besichtigen wichtige Einrichtung der Gemeinde

Neben der Großbaustelle „neuer Hochbehälter“ (wir berichteten) informierten sich die Freien Wähler Ainring zuletzt auch zum Thema Energieversorgung bei den Gemeindewerken Ainring. Der Leiter der Werke, Herbert Thalbauer, führte Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl und eine große Anzahl von Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten durch das bestehende Heizkraftwerk in Mitterfelden.

In seiner Führung ging Thalbauer auf die verschiedenen Teile des Biomasse-Heizkraftwerkes ein und führte diese im laufenden Betrieb den Besuchern vor. Das Werk versorgt aktuell den größten Teil von Mitterfelden und sichert so mehreren tausend Einwohnern eine zuverlässige Versorgung mit Fernwärme. Die Grundlast in der Wärmeversorgung während der Sommermonate wird über zwei leistungsstarke Motoren gewährleistet, welche entweder mit Erdgas oder Öl betrieben werden können. Die Möglichkeit, beide Energieträger einzusetzen, wurde vor einigen Jahren dadurch erreicht, dass eineneue Steuerungstechnik installiert wurde. Diese Investitionen steigern die Ausfallsicherheit und beugen Ausfällen in der Wärmeversorgung vor.

Aktuell laufen die Planungen und Ausschreibungen in ein neues Blockheizkraftwerk. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung wird dort Strom erzeugt, welcher die eigenen Gebäude und Einrichtungen der Gemeinde mit selbst erzeugtem Strom versorgt. Damit ist die Gemeinde Ainring unabhängig von den großen Stromanbietern geworden und kann zudem noch beträchtliche Erlöse durch das Einspeisen des Stroms erzielen. Die Ende der 90er-Jahre in Betrieb genommene Technik muss aber nun erneuert werden und deshalb laufen aktuell Planungen und Ausschreibungen für neue Motoren, welche noch effizienter Strom erzeugen sollen.

Das Prunkstück der gesamten Anlage ist aber das Biomasse-Heizkraftwerk. Befeuert mit Hackschnitzeln aus der Region wird für die Mitterfeldener Bürgerinnen und Bürger umweltfreundliche Fernwärme erzeugt. Thalbauer betonte, dass das Heizmaterial (immerhin mehrere zehntausende Schüttraummeter pro Saison) ausschließlich aus unserer Gegend stammt und mehrmals wöchentlich angeliefert wird.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler Ainring zeigten sich beeindruckt vom Biomasse-Heizkraftwerk. In der anschließenden Diskussion kam auch die Frage auf, ob das Leitungsnetz in Mitterfelden noch erweitert werden kann. Herbert Thalbauer wies darauf hin, dass in jedem Fall geprüft werden soll, ob ein Anschluss von neuen Gebäuden wirtschaftlich sinnvoll ist. Diese Prüfungen werden von den Werken immer vorgenommen und so konnte in den vergangenen Jahren das Versorgungsnetz immer mehr ausgebaut werden.

Interessant war vor allem die Diskussion, ob nicht in anderen Gemeindeteilen ebenfalls Heizkraftwerke vorzugsweise betrieben mit Biomasse errichtet werden können. Thalbauer verwies auch hier, dass eine Prüfung immer eine gute Sache sei. Wichtig seien einige Großabnehmer, damit ein Heizkraftwerk wirtschaftlich betrieben werden kann. Auch der Gedanke der Freien Wähler, dass bei Neubaugebieten eine kleinteilige Energieversorgung angestrebt werden soll, fand grundsätzlich Zustimmung.

Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl bedankte sich bei allen Mitarbeitern der Gemeindewerke. „Die Energieversorgung wird uns in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen und ich bin froh, dass wir in Ainring so hochqualifizierte Mitarbeiter bei den Gemeindewerken haben. Wir Freie Wähler wollen uns dem Zukunftsthema Energieversorgung intensiv annehmen. Eine kleinteilige und nachhaltige Wärme- und Stromversorgung aus regenerativen Energien ist der Weg in die Zukunft.“, resümierte Martin Öttl.

Martin Öttl, Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler Ainring, und eine große Zahl von Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten besichtigten das Biomasse-Heizkraftwerk. Im Bild von links nach rechts: Werkleiter Herbert Thalbauer, Max Schnellinger, Dietrich Nowak, Andreas Mühlbacher, Stefan Eberl, Maxi Wiesbacher, Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl, Hans Ortner, Steffi Schnellinger, Andrea Lämmlein, Gerhard Lecker, Manfred Nowak und Hans Waldhutter.

Martin Öttl, Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler Ainring, und eine große Zahl von Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten besichtigten das Biomasse-Heizkraftwerk. Im Bild von links nach rechts: Werkleiter Herbert Thalbauer, Max Schnellinger, Dietrich Nowak, Andreas Mühlbacher, Stefan Eberl, Maxi Wiesbacher, Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl, Hans Ortner, Steffi Schnellinger, Andrea Lämmlein, Gerhard Lecker, Manfred Nowak und Hans Waldhutter.

Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl (2. von links) ließ sich ausführlich über die aktuelle Technik im Biomasse-Heizkraftwerk informieren. Werkleiter Herbert Thalbauer (2. Von rechts) gab bereit willig Auskunft. Die Kandidaten Christian Stehböck, Hans Ortner, Max Schnellinger, Hans Waldhutter und Gerhard Lecker folgen der Diskussion aufmerksam.

Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl (2. von links) ließ sich ausführlich über die aktuelle Technik im Biomasse-Heizkraftwerk informieren. Werkleiter Herbert Thalbauer (2. Von rechts) gab bereit willig Auskunft. Die Kandidaten Christian Stehböck, Hans Ortner, Max Schnellinger, Hans Waldhutter und Gerhard Lecker folgen der Diskussion aufmerksam.

FREIE WÄHLER Ainring besichtigen Neubau des Hochbehälters

Die derzeit größte Baustelle der Gemeinde Ainring besichtigten jüngst die Freien Wähler Ainring. Werkleiter Herbert Thalbauer und Wassermeister Bernhard Winkler führten Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl und eine große Anzahl von Kandidaten durch das neue Bauwerk im Bereich Mühlstatt oberhalb von Ainring.

„Die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich zunächst nicht einfach.“, berichtete Werkleiter Thalbauer. Ausgehend von einer annähernd gleichen Höhenlage musste ein geeignetes Grundstück gefunden werden, welches zahlreiche Kriterien zu erfüllen hatte. Dass man letztlich auf das aktuelle Grundstück gegenüber dem alten Hochbehälter kam, lag zunächst nicht auf der Hand. Letztlich ist dieser Ort aber ein sehr guter Standort für die Zukunft. Der Neubau befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den bereits bestehenden Hauptwasserleitungen und minimiert so die Kosten für einen neuen Leitungsbau beträchtlich. Zudem befindet sich der Neubau näher am Mühlstätter Graben, wodurch bei einer Entleerung einzelner Becken das Wasser leichter abgelassen werden kann. Herbert Thalbauer bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den Bayerischen Staatsforsten, welche den neuen Standort zur Verfügung gestellt haben. Nach Abschluss der Standortsuche konnten die intensive Planung und die anschließende Umsetzung begonnen werden.

Neue Becken erhöhen Versorgungssicherheit

Der neuen Hochbehälter ist 50 Meter lang und 18 Meter breit. Er beinhaltet neben zwei großen Becken mit einem gesamten Fassungsvermögen von ca. 3.000 m3 auch eine komplexe Steuerungstechnik sowie weitere Pumpwerke, um das Trinkwasser in den zweiten Hochbehälter bei Reit, welcher für die Versorgung der noch höher liegenden Gemeindeteile zuständig ist, zu pumpen. Mit dem verdoppelten Fassungsvermögen wird die Trinkwasserversorgung von Ainring nachhaltig gestärkt. Der alte Behälter gegenüber ist mittlerweile in die Jahre gekommen und bietet mit knapp 1.500 m3 eine kaum mehr ausreichende Menge an Trinkwasser. Zudem ist er mit knapp 50 Jahren am Ende seiner Lebensdauer angekommen. Die beiden neuen Becken können nicht nur gemeinsam, sondern auch wechselseitig betrieben werden, was einen großen Vorteil im Betrieb vor allem bei Reinigungsarbeiten mit sich bringt. Der Werkleiter führte aus, dass die Becken aus einem speziellen Beton hergestellt wurden, der sehr strengen Anforderungen entsprechen musste. Auf teure Beschichtungen der Becken konnte daher verzichtet werden.

Vor allem vor dem Hintergrund der Löschwasserversorgung ist der neue Hochbehälter ein wichtiger Baustein für die kommenden Jahre, sichert er doch eine ausreichende Menge Löschwasser mit einem gleichbleibend guten Leitungsdruck.

Die Gemeindewerke rechnen damit, den Hochbehälter in den kommenden Monaten in Betrieb zu nehmen. Noch sind zahlreiche Arbeiten zu verrichten, wobei die Arbeiten in den vergangenen Wochen und Monaten sehr gut vorangekommen sind.

Auf Nachfrage erklärte Herbert Thalbauer, dass nach Abschluss aller Arbeiten das Gebäude wieder aufwändig eingegrünt wird, so dass schon bald nichts mehr von der Großbaustelle zu sehen sein werde. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler waren sehr wissbegierig, freuten sich über die zahlreichen Fachinformationen von Werkleiter und Wassermeister und diskutierten noch einige Zeit über die eingesetzte Technik.

Martin Öttl lobt Engagement der Gemeindewerke

Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl bedankte sich bei Herbert Thalbauer und Bernhard Winkler stellvertretend für alle Mitarbeiter der Gemeindewerke für deren großes Engagement für die Allgemeinheit. In seinen Dank schloss er auch das Planungsbüro und alle ausführenden Firmen ein. „Trinkwasser ist unser höchstes Gut und alle Mitarbeiter der Gemeindewerke leisten hervorragende Arbeit für die Allgemeinheit, damit wir alle bestes Trinkwasser beziehen können.“, so Öttl in seinen Dankesworten.

Die Freien Wähler Ainring besichtigten die neuen Hochbehälter. Im Bild von links nach rechts: Franz Wimmer, Wassermeister Bernhard Winkler, Manfred Nowak, Stefan Eberl, Gerhard Lecker, Christian Stehböck, Maxi Wiesbacher, Hans Ortner, Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl, Dietrich Nowak, Steffi Schnellinger, Max Schnellinger, Hans Waldhutter, Andreas Mühlbacher, Werkleiter Herbert Thalbauer und Andrea Lämmlein.

Die Freien Wähler Ainring besichtigten die neuen Hochbehälter. Im Bild von links nach rechts: Franz Wimmer, Wassermeister Bernhard Winkler, Manfred Nowak, Stefan Eberl, Gerhard Lecker, Christian Stehböck, Maxi Wiesbacher, Hans Ortner, Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl, Dietrich Nowak, Steffi Schnellinger, Max Schnellinger, Hans Waldhutter, Andreas Mühlbacher, Werkleiter Herbert Thalbauer und Andrea Lämmlein.

 

Im Rahmen der Führung stellte Werkleiter Herbert Thalbauer (links) den Freien Wählern ausführlich die neue Technik vor.

Im Rahmen der Führung stellte Werkleiter Herbert Thalbauer (links) den Freien Wählern ausführlich die neue Technik vor.

 

Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl (rechts) zeigte sich beeindruckt von der Baustelle und bedankte sich bei allen Mitarbeitern der Gemeindewerke für deren unermüdlichen Einsatz.

Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl (rechts) zeigte sich beeindruckt von der Baustelle und bedankte sich bei allen Mitarbeitern der Gemeindewerke für deren unermüdlichen Einsatz.

Ihr Ansprechpartner

Dietrich Nowak

Dietrich Nowak
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Reichenhaller Str. 34
83404 Ainring

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