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Kirche Ainring

Zu einer etwas anderen Wahlveranstaltung lädt Michaela Kaml, die gemeinsame Bürgermeisterkandidaten der ÜPW Ainring und SPD Ainring alle Frauen aus der Gemeinde Ainring ein.

Am Samstag, den 08. Februar 2014 ab 9 Uhr findet ein Frauenfrühstück im Cafe Lechner in Hammerau statt. Bei dieser Gelegenheit wird sich Michaela Kaml vorstellen und ihre Beweggründe für die Kandidatur darlegen.

Michaela Kaml: "Ob jung oder alt - alle Damen sind willkommen! Ich freue mich schon darauf, viele Frauen kennenzulernen. In zwangloser Atmosphäre können wir dann über die Themen diskutieren, die uns Ainringer Frauen bewegen!"

Für ein reichhaltiges Frühstück und musikalische Umrahmung ist gesorgt.

Einladung zum Frauenfrühstück

Viele neue Gesichter stehen für einen Neuanfang

Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring nominierte kürzlich Ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2014. In einer sehr harmonisch verlaufenen Versammlung nominierten die Mitglieder der ÜPW Ihre Vertreter. Nur mehr drei aktive Gemeinderäte stellen sich wieder zur Wahl, 21 neue Kandidaten bewerben sich um ein Mandat im Gemeinderat.

Der 1. Vorsitzende der ÜPW Ainring, Dietrich Nowak, begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder und Kandidaten und stimmte die Versammlung auf den kommenden Nominierungsvorgang ein.

Nicht mehr zur Wahl stellen sich bei der Wahl Herbert Meigel, Hans Galler, Peter Rottmair und Theresia Heudecker. Nowak würdigte in einer kleinen Rede die Verdienste der vier ausscheidenden Räte und dankte ihnen im Namen aller Bürgerinnen und Bürger für Ihre Leistungen. So war beispielsweise Herbert Meigel 36 Jahre im Gemeinderat, 29 davon als Fraktionssprecher, auch Peter Rottmair aus Bach brachte sich mit 24 Jahren eine lange Zeit im Kommunalparlement ein. Hans Galler und Resi Heudecker engagierten sich 18 bzw. 12 Jahre im Ratsgremium. Nowak verabschiedete die ausscheidenden Räte mit einem kleinen Präsent.

Im Bild von links nach rechts: Herbert Meigel, Resi Heudecker, Peter Rottmair und Hans Galler treten nicht mehr zur Wahl an; Dieter Nowak (hinten) verabschiedete die verdienten Gemeinderäte

Im Bild von links nach rechts: Herbert Meigel, Resi Heudecker, Peter Rottmair und Hans Galler treten nicht mehr zur Wahl an; Dieter Nowak (hinten) verabschiedete die verdienten Gemeinderäte

Nach Abhandlung aller Formalien nominierte die ÜPW Ainring unter Leitung des zum Wahlleiter bestimmten Altbürgermeisters Hans Waldhutter eine starke und ausgewogene Mannschaft für die Kommunalwahl. Die Liste angeführt wird von Michaela Kaml, der Bürgermeister-Kandidatin der ÜPW Ainring. Michaela Kaml versinnbildlicht den Neuanfang der ÜPW mit vielen jungen und engagierten Personen. Die 47jährige gelernte Mediendesignerin stammt aus einer alt eingesessenen Mitterfeldener Familie und ist derzeit im Online-Bereich der regionalen Tageszeitungen tätig. Sie hat zwei jugendliche Söhne und wohnt in Perach. Michaela Kaml möchte Bürgermeisterin werden, denn vor allem im sozialen Bereich gibt es Ihrer Meinung nach in Ainring noch viel Nachbesserungsbedarf. Gerade die Jugend und Senioren liegen ihr dabei besonders am Herzen. „Schöne Gebäude sind eines – diese mit Leben zu füllen ein anderes. Gerade Frauen kennen die Bedürfnisse der Jugendlichen oft besser. Das Jugendangebot muss unbedingt attraktiver werden, damit sich die Mädels und Jungs auch wieder in Ainring wohlfühlen.“, so Kaml in einem kleinen Statement.

Auf Rang zwei der Gemeinderatsliste findet sich mit dem selbstständigen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dietrich Nowak der Vorsitzende der ÜPW Ainring, gefolgt von Fraktionssprecher Martin Strobl. Strobl hatte das Amt des Fraktionsvorsitzenden im vergangenen Jahr von Herbert Meigel übernommen. Der Polizeibeamte stammt wie Nowak aus Hammerau. Auf Rang vier ist mit Franz Sommerauer ein Gemeinderat aus Feldkirchen zu finden. Sommerauer ist ebenfalls Polizeibeamter und als stellvertretender Dienststellenleiter in Berchtesgaden tätig.

Den fünften Platz belegt Stefan Eberl, vierfacher Familienvater aus Ainring, kaufmännischer Angestellter und aktiv beim EC Ainring engagiert. Mehr Förderung für Familien und Vereine – das ist das Ziel von Eberl. Ihm folgt mit Monika Bäßler aus Mitterfelden eine engagierte Bürgerin, die aktiv im Kindergottesdienstteam tätig ist. Sie ist verheiratet, hat zwei heranwachsende Söhne und arbeitet als Sekretärin. Martin Öttl aus Bach, der sich in der Vergangenheit bereits für den Bau des neuen Radweges von Ainring nach Thundorf eingesetzt hat, folgt auf dem nächsten Listenplatz. Er ist Groß- und Außenhandelskaufmann und vor allem als Vorsitzender des EC Thundorf-Straß bekannt. Mit Hans Waldhutter jun. folgt ein weiterer Thundorfer. Waldhutter ist Verwaltungsbeamter bei der Bundeswehr und von jeher in das Thundorfer und Ainringer Vereinsleben integriert. Der aktive Feuerwehrler und Musiker steht für eine ehrliche und auswogene Sachpolik und möchte diese gerne auch im Gemeinderat umsetzen. Auf Rang neun befindet sich Ludwig Braun jun. aus Hammerau / Saalachau. Der AOK-Betriebswirt will vor allem neue Ideen in der Jugendarbeit in die Kommunalpolitik einbringen. Er ist Mitinitiator des Feldkirchner Winter-Dorffestes und hat sich bereits in der Vergangenheit mit der Kommunalpolitik beschäftigt.

Der 49jährige Josef Reichenberger aus Thundorf ist Landwirt und Besamer und als solcher in der gesamten Gemeinde bekannt. Er will den Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft und die Bedürfnisse der Bauern wieder verstärkt in den Fokus des Gemeinderates bringen. Auf dem elften Platz ist Andrea Lämmlein zu finden. Bereits Ihre Mutter war lange Jahre im Gemeinderat und so hat die aus Feldkirchen stammende Tochter das Interesse für die Gemeindepolitik quasi geerbt. Lämmlein ist gelernte Zimmererin und nunmehr als Projektleiterin im Messebau tätig; sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Der Jugendleiter des FC Hammerau, Alois Lechner aus Thundorf, folgt auf dem nächsten Platz. Er ist seit Jahrzehnten in der Jugendarbeit engagiert und ihm liegt daher auch die Vereins- und Jugendarbeit sehr am Herzen. Von Beruf ist er Prokurist in einer großen Traunsteiner Firma. Mit Thomas Threimer aus Thundorf / Brunnfeld folgt eine weitere Nachwuchshoffnung der ÜPW. Der Zollbeamte verfolgte bisher die Gemeindepoltik interessiert von außen und möchte sich nun in die kommunale Arbeit einbringen.

Ein weiterer Landwirt, Anton Schaider aus Perach, folgt auf dem nächsten Platz. Der ehrliche Umgang mit den Bauern ist ihm ein großes Anliegen. Michael Breu aus Bruch ist Schriftführer der ÜPW Ainring und als Gärtnermeister tätig. Er will eine faire, ehrliche und vor allem unabhängige Sachpolitik im Gemeinderat betreiben. Neben dem Jugendleiter des FC Hammerau, Alois Lechner, stellt sich ein weiteres Aushängeschild des FC Hammerau zur Wahl: Rupert Spickenreuther. Der unabhängige Finanz- und Versicheurngsmakler aus Mühlreit war jahrelang erfolgreicher Stürmer des Hammerauer „Club“ und ist nun Trainer der Damenmannschaft sowie für die Bewirtung im FC-Heim zuständig. Engagiert ist auch die auf Platz 17 zu findende Annemarie Pauli aus Feldkirchen. Sie ist seit vielen Jahren in der Kirche tätig und Mitglied der Kirchenverwaltung. Die Kommunalpolitik liegt ihr im Blut, ist sie doch die Tochter des vor 30 Jahren völlig unerwartet im Amt verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters Blasius Hogger. Mit Manfred Schönberger folgt auf dem nächsten Platz wieder ein FC-Urgestein. Der 52jährige Feldkirchner stand viele Jahre sehr erfolgreich im Hammerauer Fußballtor und ist nun beim HC Hagenau aktiv.

Caroline Threimer aus Thundorf / Brunnfeld stammt ursprünglich aus Mitterfelden und hatte als ledige Frau den Familiennamen Geigl. Sie ist 45 Jahre alt und als Zollbeamtin beschäftigt. Sie möchte mehr Augenmerk auf eine ausgewogene Familienpolitik legen. Auf Platz 20 kandidiert Markus Galler aus Feldkirchen. Er ist aktiver Trachtler bei den Schneeberglern in Feldkirchen und leitet dort auch die Jugendgruppe. Anna Sommerauer aus Feldkirchen möchte von Platz 21 aus in den Gemeinderat gewählt werden. Anna Sommerauer ist als Verwaltungsangestellte in der Mittelschule in Mitterfelden beschäftigt. Der jüngste Kandidat ist Stefan Lechner aus Thundorf. Er kandidiert auf Platz 22 und absolviert derzeit eine Ausbildung als Schreiner. Mit seinen 19 Jahren ist er eine große Zukunftshoffnung der ÜPW. Trotz seines jungen Alters zeigt er seit vielen Jahren Verantwortung beim FC Hammerau und ist dort aktiv als Jugendtrainer tätig.

Die 53jährige Hotelbetriebswirtin Angela Nowak aus Hammerau und der 67jährige pensionierte Verwaltungsbeamte Fritz Eckenroth aus Mitterfelden befinden sich am Ende der Kandidatenliste. Angela Nowak wünscht sich eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. Die Interessen der Senioren einerseits, aber vor allem der jungen Generation will Eckenroth besser vertreten sehen.

„Ganz im Sinne der ÜPW Ainring konnten wir 24 sehr gute Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl gewinnen. Die Liste stellt einen hervorragenden Querschnitt durch die Ainringer Gesellschaft dar. Durch das Aufhören der vier Gemeinderäte hat sich eine große Lücke ergeben, wir sind aber guter Hoffnung, dass jeder unserer Bewerber in diese großen Fußspuren wachsen kann“, so Dietrich Nowak in seinem Statement. „Mit Michaela Kaml, unserer Bürgermeister-Kandidatin, an der Spitze bietet die Überparteiliche Wählergruppe den Ainringer Bürgerinnen und Bürgern eine gute Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und engagierten Neubewerbern. Die ÜPW Ainring steht für eine ehrliche, unabhängige, nicht von Parteizwängen geprägt Politik zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger. Absolute Mehrheiten sind für die Demokratie nicht förderlich, das hat sich in der Vergangenheit bewiesen. Wir stehen für eine Einbindung und Beteiligung aller Interessen und stehen deshalb für einen politischen Wandel. Die absolute Mehrheit der CSU muss zum Wohle der Ainringer beendet werden.“, so Nowak weiter.

 

Michaela Kaml kandidiert für das Amt des 1. Bürgermeisters

Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring und die SPD Ainring haben einstimmig einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen im kommenden März nominiert; genauer gesagt handelt es sich um eine Kandidatin: Michaela Kaml aus Perach.

Die 47jährige stammt ursprünglich aus einer alt eingesessenen Mitterfeldener Familie und wohnt nun seit einigen Jahren in Perach am Ziegelweg. Sie entstammt einer Unternehmer-Familie, die seit je her in der Gemeinde Ainring lebt. Die Großeltern betrieben an der Salzburger Straße eine kleine Metzgerei, der Vater betreibt aktuell eine Druckerei. Auch die Mutter ist im Gesundheitsbereich in Mitterfelden tätig.

Michaela Kaml

Michaela Kaml ist ledig, hat zwei jugendliche Söhne und arbeitet für die regionalen Tageszeitungen im Online-Bereich. Das Mediengeschäft kennt sie bestens, hat sie doch im elterlichen Betrieb Mediendesignerin gelernt.

Die Motivation für Ihre Kandidatur ist schnell erklärt: die Jugend- und Seniorenpolitik liegt Ihr sehr am Herzen. „Ich sehe mich als Alternative für eine ehrliche und unabhängige Gemeindepolitik. Gerade im sozialen Bereich gibt es in unserer Gemeinde Nachholbedarf. Auch der Schutz und Erhalt unserer schönen Heimat sowie eine sinnvolle Ortsentwicklung ist für die Zukunft wichtig", so Kaml in einer ersten Stellungnahme nach der Nominierung. „Ich werde mich für das Wohl aller Bürger in der Gemeinde einsetzen – unabhängig und ohne parteipolitische Zwänge. Ich fühle mich nur meinem Gewissen verpflichtet und bin kein Mitglied einer Partei. Freies Denken und freie Entscheidung sind für mich maßgebend", erklärte sie den zahlreichen ÜPW- und SPD-Mitgliedern.

Mit Michaela Kaml kandidiert erstmals in der Geschichte der Gemeinde Ainring eine Frau für das Amt des 1. Bürgermeisters. Angesprochen darauf, warum denn ausgerechnet sie nun Bürgermeisterin werde wolle, entgegnete sie: „Warum nicht? Es ist endlich Zeit für eine Frau an der Gemeindespitze." Ist die Nominierung einer Kandidatin in Ainring an sich schon eine historische Neuerung, so ist es erstmals in der Ainringer Kommunalpolitik eine gemeinsame Kandidatin, die ins Rennen um den Rathaussessel geschickt wird. Die Überparteiliche Wählergruppe und die Ortsgruppe der SPD haben Michaela Kaml gemeinsam zur Kandidatin gekürt. Die beiden Gruppierungen drücken damit den festen Willen zu einem Wechsel in der Gemeindepoltik aus.

Die anwesenden Mitglieder zeigten sich angetan von der Vorstellung der Kandidatin. „Michaela Kaml ist eine starke Persönlichkeit - unabhängig, engagiert und bodenständig. Mit Ihrer offenen Art hat sie die Herzen der ÜPW schnell gewonnen. Wir können den Wählerinnen und Wählern eine echte und ehrliche Alternative zur Wahl stellen. Unserer Meinung nach ist Michaela Kaml eine gute Kandidatin – und wäre eine noch bessere Bürgermeisterin.", so der ÜPW-Vorsitzende Dietrich Nowak nach der Nominierung.

Auch SPD-Vorsitzende Margret Sturm-Wirsig stellt sich hinter Michaela Kaml: „Wir sind überzeugt davon, dass es Zeit wird, dass mehr Frauen in der Poltik tätig sind und dort auch Verantwortung bekommen. Wir haben Michaela Kaml als liebenswürdige Person, als vernünftigen Menschen mit bodenständigen Ansichten und als engagierte, kommunalpolitisch interessierte Frau kennen gelernt."

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über Michaela Kaml auf Ihrer Internetseite unter www.michaela-kaml.de informieren.

Sie freuten sich mit allen Mitgliedern über die einstimmige Nominierung von Michaela Kaml zur gemeinsamen Bürgermeisterkandidatin:

v.l.n.r.: Dietrich Nowak, Vorsitzender der ÜPW Ainring, Margret Sturm-Wirsig, Ortsvorsitzende der SPD Ainring, Bürgermeister-Kandidatin Michaela Kaml und Altbürgermeister Hans Waldhutter

v.l.n.r.: Dietrich Nowak, Vorsitzender der ÜPW Ainring, Margret Sturm-Wirsig, Ortsvorsitzende der SPD Ainring, Bürgermeister-Kandidatin Michaela Kaml und Altbürgermeister Hans Waldhutter

Informationsbesuch bringt klare Aussage gegen Bauvorhaben in der benachbarten Stadt Freilassing

Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring besuchte mit Gemeinderäten, Kandidaten und Freunden die Gärtnerei Pichler in Adelstetten. Die Gärtnerei übersiedelte im Jahr 2000 aus Freilassing nach Ainring und wäre nun bei einem möglichen Bau des Globus-Baumarktes in der Existenz bedroht. Das ist aber nicht der einzige Nachteil für die Gemeinde Ainring bei Durchführung des Groß-Bauvorhabens.

Im Bild: Besuchergruppe der ÜPW Ainring mit Gärtnerei-Besitzer Karl Pichler (Mitte) und Vertretern der Bürgerinitiative

Im Bild: Besuchergruppe der ÜPW Ainring mit Gärtnerei-Besitzer Karl Pichler (Mitte) und Vertretern der Bürgerinitiative

Zunächst machten sich die Besucher ein Bild vom Gärtnerei-Betrieb, welcher aus Freilassing kommend mittlerweile seine Heimat in Adelstetten gefunden hat. Beeindruckend war die Betriebsbesichtigung auch deshalb, weil der Betrieb nachhaltig und ökologisch wirtschaftet. So wird zum Beispiel das gesamte anfallende Regenwasser in großen Becken gesammelt und für die Bewässerung der Pflanzen verwendet.

Ein sehr großer Anteil der Pflanzen wird dabei im Familienbetrieb auf einer Gesamtfläche von 3.000 m2 selbst produziert. Aktuell widmet sich die Gärtnerei verstärkt dem Anbau von Kräutern unterschiedlicher Art.

Direkt am Sonnwiesgraben gelegen, war natürlich das Thema Hochwasser ein wichtiger Besichtigungsgrund für die Ainringer Kommunalpolitiker. Karl Pichler stellt dabei anschaulich dar, welche Schäden er aufgrund der Hochwasserereignisse hatte, und wo seiner Ansicht nach noch Optimierungsmöglichkeiten im Hochwasserschutz bestehen.

Der Schwerpunkt der Besichtigung war im Anschluss eine Diskussion mit Vertretern der Bürgerinitiative gegen die Ansiedlung des Globus-Baumarkt im nur wenige hundert Meter entfernten Gewerbegebiet Freilassing-Süd. Zunächst verdeutlichte Wolfgang Hartmann die Argumente der Bürgerinitiative. Freilassing habe mit zwei Baumärkten bereits eine ausreichende Verkaufsfläche und brauche keinen weiteren Baumarkt mit einer Verkaufsfläche von geplanten 14.500 m2. Ein neuer, dritter Baumarkt mache hier keinen Sinn. Zudem werde die Freilassinger Innenstadt weiter geschwächt. Wolfgang Hartmann, Bert Gastager und Edeltraud Rilling zeigten auf, dass die Innenstadt nicht nur einen rein Konsum orientierten Zweck, sondern auch für das soziale Leben einer Stadt und der umliegenden Gemeinden eine wichtige soziale Funktion erfüllt.

ÜPW-Fraktionssprecher Martin Strobl erklärte, dass die Ansiedlung vordergründig ein Thema der Stadt Freilassing sei und daher viele der Meinung seien, dass die Gemeinde Ainring davon nicht betroffen ist. „Ich sehe für die Gemeinde Ainring nur Nachteile!", so Strobl. „Die Existenz von Betrieben wie der Gärtnerei Pichler oder anderen Unternehmen in unserer Gemeinde wird von dieser Ansiedlung bedroht. Darüber hinaus ist mit einem noch mehr werdenden Verkehr durch die Hallerstraße in Perach und entlang der B304 durch Straß und Adelstetten aus Richtung Traunstein zu rechnen. Vermutlich wird auch der Verkehr auf der Kreisstraße BGL 18 rund um Mitterfelden zunehmen. Wir können unseren Bürgerinnen und Bürgern nicht noch mehr Verkehr zumuten. Das Maß ist voll!", so Strobl.

Dietrich Nowak, selbst Gemeinderat und Vorsitzender der ÜPW, machte deutlich, dass erst die Verkehrsprobleme zu lösen sind und dann über solche Projekte nachgedacht werden kann. „Die Ansiedelung der Firma Sanitär Heinze durch die Gemeinde Ainring wird die Verkehrsbelastung erhöhen. Der Globus-Baumarkt würde diese Mehrbelastung um ein Vielfaches steigern. Alleine schon aus diesen Gründen kann ein Ainringer Gemeinderat diese Entwicklung im Gewerbegebiet Freilassing-Süd nicht unterstützen.".

Simon Kern, langjähriger Ainringer Gemeinderat und Unternehmer, zeigte die Entwicklung der B304 auf. Vor vielen Jahren und Jahrzehnten war geplant, die B304 nicht auf der aktuellen Trasse, sondern als logische Verlängerung der Münchner Straße in Freilassing bei Brodhausen anzubinden.

Auch Gemeinderat Peter Rottmair und Gemeinderatskandidat Martin Öttl, beide aus Bach, machten deutlich, dass eine Steigerung des Verkehrs für die Anlieger an der B304 eine Katastrophe ist. Zudem steckt der geplante Bau des Gehsteiges in Adelstetten derzeit offensichtlich in einer Sackgasse. Zahlreiche Kinder müssen neben der stark befahrenen Straße ihren täglichen Weg in Richtung Perach / Heidenpoint z.B. zum Kindergarten nehmen.

Nowak bedankte sich bei den Vertretern der Bürgerinitiative für das offene Gespräch und versicherte die Unterstützung der ÜPW Ainring. „Wir können zwar nicht direkt auf die Entscheidung der Stadt Freilassing Einfluss nehmen, wollen aber ein klares Signal in die Nachbarschaft senden, dass auf Ainringer Seite zumindest die ÜPW der Ansiedelung nicht tatenlos zusehen wird. Die ÜPW Ainring unterstützt die Bürgerinitiative und spricht sich gegen den Globus-Baumarkt aus.", so Dieter Nowak in seinem Schlusswort.

Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring diskutierte Ergebnisse einer Ortsbesichtigung mit Betroffenen

Es war eine stattliche Anzahl von Besucherinnen und Besuchern, die sich im Gasthaus Gumping in Feldkirchen zur Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Ist eine Lösung des Hoch- und Grundwasserproblems in Perach / Heidenpoint möglich?" einfanden. Nicht nur die Anzahl der Gäste, sondern auch die intensive Diskussion zeigte, dass den Perachern und Heidenpointnern das Thema weiterhin auf den Nägeln brennt.

ÜPW-Vorsitzender Dietrich Nowak in der Diskussion

Im Bild: ÜPW-Vorsitzender Dietrich Nowak