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Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring besichtigt problematischen Graben

Die Grund- und Hochwasserprobleme in Perach und Heidenpoint sind nicht nur den Betroffenen hinlänglich bekannt. In der Vergangenheit haben sich eine Initiative aus betroffenen Bürgern und ÜPW Ainring für eine Verbesserung oder Lösung der Probleme stark gemacht. Obwohl immer wieder behauptet wurde, es gäbe keine Lösung, ist nun doch eine Entspannung in Sicht.

Diskutierten eine neue Lösungsmöglichkeit im Grund- und Hochwasserschutz für Perach/Heidenpoint: v.l.n.r.: Johann Waldhutter, Stefan Eberl, Dietrich Nowak, Friedrich Eckenroth, Michael Breu, Martin Öttl, Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml und Ludwig Braun

Diskutierten eine neue Lösungsmöglichkeit im Grund- und Hochwasserschutz für Perach/Heidenpoint: v.l.n.r.: Johann Waldhutter, Stefan Eberl, Dietrich Nowak, Friedrich Eckenroth, Michael Breu, Martin Öttl, Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml und Ludwig Braun

Es sind zwei Gräben, welche den Perachern und Heidenpointnern das Leben schwer machen: der Sonnwiesgraben und der Mühlstätter Graben. Gemeinsam haben Bürgerinitiative und ÜPW Ainring Lösungsansätze für den Sonnwiesgraben entwickelt, welche nun größtenteils vom Gemeinderat beschlossen wurden. „Beim Sonnwiesgraben sind wir auf einem guten Weg, Verbesserungen herbeizuführen, nun wollen wir uns dem Mühlstätter Graben zuwenden", so ÜPW-Vorsitzender Dietrich Nowak.

Aus diesem Grund besichtigte die ÜPW nun den Unterlauf des Mühlstätter Grabens ab Ainring. Bei Starkregen tritt das Wasser des Mühlstätter Grabens zwischen Mitterfelden und Heidenpoint regelmäßig über die Ufer, fließt zum Teil in den Sonnwiesgraben und verschärft dort die Situation. Der andere Teil gelangt in eine viel zu kleine und ungünstig positionierte Sickergrube bei Heidenpoint (Demei-Grube) und wird dann über einen viel zu kleinen Durchlass durch die B304 in Richtung freies Feld zwischen Perach und Schaiding abgeleitet. Dort versickert der Bachlauf schließlich. Große „Seen" und überstaute Felder vor Heidenpoint sind die Ursache für eine verschärfte Grundwassersituation.

Beim Lokalaugenschein mit der Peracher Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml wurden die „Überparteilichen" zunächst von Fraktionssprecher Martin Strobl über den derzeitigen Stand der Planungen informiert. Demnach hat die Gemeinde Ainring zwischen Mitterfelden und Heidenpoint („Erdbeerfeld") eine große Fläche erwerben können, um dort für den Hochwasserfall eine Sickermöglichkeit zu schaffen. „Der Gemeinderat hat beschlossen eines Sachverständigen damit zu beauftragen, die Fläche dahingehend zu untersuchen, ob eine Versickerung an dieser Stelle negative Auswirkungen auf den ohnehin schon gefährdeten Grundwasserspiegel hat", so Strobl.

In den vergangenen Wochen entstand bei der ÜPW Ainring nun eine Idee, wie man den Mühlstätter Graben nachhaltig entschärfen könnte. Die Kandidatinnen und Kandidaten diskutierten mit den Gemeinderäten vor Ort diese Möglichkeit und kamen zum Entschluss, dass diese Option weiterverfolgt und geprüft werden sollte.

„Die Intitiative des Bürgermeisters auf Schaffung eines großen Staubauwerkes im Bereich Mühlstatt oberhalb von Ainring sind vom Wasserwirtschaftsamt bzw. den zuständigen Behörden derzeit auf Eis gelegt worden. Grundsätzlich handelt es sich ja beim Mühlstätter Graben um einen ausgebauten Wildbach, der im Gewässerunterhalt des Wasserwirtschaftsamtes steht. Nachdem im Oberlauf leider nichts vorwärts geht, müssen wir eine intelligente Lösung für den Unterlauf finden. Unser Ziel muss sein, so wenig Wasser wie möglich nach Perach und Heidenpoint zu bringen.", so Fraktionssprecher Martin Strobl.

Michaela Kaml bekräftigte dies und schilderte aus eigener Erfahrung die teilweise dramatischen Szenen, die sich in Perach abspielen, wenn es wieder zu überfluteten Kellern kommt.

Die Gemeinderäte wurden gebeten, im Sinne aller Betroffenen das Thema in der nächsten Sitzung des Gemeinderates anzusprechen und entsprechende Anträge zu stellen. „Der ÜPW geht es um einen schnellst- und bestmöglichen Schutz der Peracher und Heidenpointner Bevölkerung vor Grund- und Hochwasser, ohne dass andere Bürger oder Ortsteile negativ beeinträchtigt werden.", so Nowak in seinem Schlusswort.

„Et si nemo, ego tamen – Und wenn es keiner macht, ich tue es doch". Der treffende Spruch an der Wand fällt als erstes auf, wenn man das neue Feuerwehrhaus in Mitterfelden betritt. Anlässlich eines Besuches bei der Freiwilligen Feuerwehr Ainring konnte sich die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml, Ortsvorsitzenden Dieter Nowak, sowie mehreren Gemeinderäten und Gemeinderatskandidaten von der hohen Professionalität „ihrer Wehrler" überzeugen.

Die Kandidaten und Gemeinderäte der ÜPW Ainring mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml (Mitte - im Fahrzeug) bei der Besichtigung der Feuerwehr AinringDie Kandidaten und Gemeinderäte der ÜPW Ainring mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml (Mitte - im Fahrzeug) bei der Besichtigung der Feuerwehr Ainring

„Wie funktioniert unsere Feuerwehr?" Diese Frage erläuterte 1. Kommandant Martin Waldhutter den Besuchern ausführlich und in sehr anschaulicher Weise. Mit einem kurzen allgemeinen Überblick über die FFW Ainring stimmte Waldhutter die gespannten Gäste ein.

Im Anschluss daran drehte die Gruppe, praktisch auf den Spuren der Einsatzkräfte im Alarmfall, eine Runde durch den Gebäudekomplex.271 mal ging es im vergangenen Jahr um einen Ernstfall. Über den Hauptzugang, der sich nach Alarmauslösung automatisch entriegelt, geht es weiter in den räumlich großzügigen Umkleidebereich. Jeder Feuerwehrmann hat in einem offenen Spind sofort Zugriff auf seine bereitgelegte Einsatzkleidung. „Das dauert maximal 20 Sekunden, dann ist jeder abmarschbereit", verblüfft Waldhutter die Zuhörer. Hier steht auch das Faxgerät, das bereits nähere Einzelheiten zur Einsatzlage „ausspuckt". Gesteuert werden diese ersten Informationen von der Integrierten Leitstelle, wo zuvor der entsprechende Notruf aufgelaufen war. Es scheint fast, als höre man die Stiefel der Feuerwehrmänner auf den Betonboden klatschen, so plastisch schildert Kommandant Waldhutter den weiteren Weg der Einsatzkräfte im Laufschritt raus in die große Fahrzeughalle. Jeder kennt seinen Platz auf dem entsprechenden Einsatzfahrzeug, die Aufgabenverteilung ist klar strukturiert. Tore auf und raus geht's mit Blaulicht und Martinshorn.

Auf alle denkbaren Einsatzanlässe einzugehen, wäre abendfüllend, so erzählt Waldhutter. Das Spektrum habe sich im Laufe der Jahre auch stark verändert und erweitert. Der „klassische" Einsatz bei Brand oder Verkehrsunfall stellt dabei nur einen Teil des Leistungsbereiches dar. Wohnungsöffnungen oder spektakuläre Drehleiterbergungen bei medizinischen Notfällen nehmen zum Beispiel stark zu. Immer öfter sind die Feuerwehrmänner nicht nur im technischen Rettungs- und Hilfseinsatz, sondern gewährleisten zudem auch die Erstversorgung von Verletzten. „Spätestens 10 Minuten nach Alarmierung sind wir am Einsatzort. So ist die gesetzliche Vorgabe und das schaffen wir auch", sagt Waldhutter selbstbewusst. Und das ist oftmals schneller, als Rettungsdienst und Notarzt.

Für seine Männer bedeutet die Situation als „Erster Helfer vor Ort" eine zusätzliche und anspruchsvolle Herausforderung. Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz. Und so heißt es nach Rückkehr, Fahrzeuge reinigen und in Ordnung bringen, verbrauchtes Material auffüllen, Einsatzkleidung trocknen oder zum Reinigung geben, Atemschutzgeräte warten, desinfizieren und prüfen, Schläuche zur Wartung bringen und und und. Erst dann ist Einsatzende.

„Jetzt wissen wir, wie unsere Feuerwehr funktioniert!". Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml bedankte sich zum Abschluss im Namen der ÜPW bei Martin Waldhutter, nicht nur für die spannende und aufschlussreiche Führung, sondern ausdrücklich auch für das bemerkenswerte ehrenamtliche Engagement aller Ainringer Feuerwehrmänner und -frauen.

Zu einer etwas anderen Wahlveranstaltung lädt Michaela Kaml, die gemeinsame Bürgermeisterkandidaten der ÜPW Ainring und SPD Ainring alle Frauen aus der Gemeinde Ainring ein.

Am Samstag, den 08. Februar 2014 ab 9 Uhr findet ein Frauenfrühstück im Cafe Lechner in Hammerau statt. Bei dieser Gelegenheit wird sich Michaela Kaml vorstellen und ihre Beweggründe für die Kandidatur darlegen.

Michaela Kaml: "Ob jung oder alt - alle Damen sind willkommen! Ich freue mich schon darauf, viele Frauen kennenzulernen. In zwangloser Atmosphäre können wir dann über die Themen diskutieren, die uns Ainringer Frauen bewegen!"

Für ein reichhaltiges Frühstück und musikalische Umrahmung ist gesorgt.

Einladung zum Frauenfrühstück

Viele neue Gesichter stehen für einen Neuanfang

Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring nominierte kürzlich Ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2014. In einer sehr harmonisch verlaufenen Versammlung nominierten die Mitglieder der ÜPW Ihre Vertreter. Nur mehr drei aktive Gemeinderäte stellen sich wieder zur Wahl, 21 neue Kandidaten bewerben sich um ein Mandat im Gemeinderat.

Der 1. Vorsitzende der ÜPW Ainring, Dietrich Nowak, begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder und Kandidaten und stimmte die Versammlung auf den kommenden Nominierungsvorgang ein.

Nicht mehr zur Wahl stellen sich bei der Wahl Herbert Meigel, Hans Galler, Peter Rottmair und Theresia Heudecker. Nowak würdigte in einer kleinen Rede die Verdienste der vier ausscheidenden Räte und dankte ihnen im Namen aller Bürgerinnen und Bürger für Ihre Leistungen. So war beispielsweise Herbert Meigel 36 Jahre im Gemeinderat, 29 davon als Fraktionssprecher, auch Peter Rottmair aus Bach brachte sich mit 24 Jahren eine lange Zeit im Kommunalparlement ein. Hans Galler und Resi Heudecker engagierten sich 18 bzw. 12 Jahre im Ratsgremium. Nowak verabschiedete die ausscheidenden Räte mit einem kleinen Präsent.

Im Bild von links nach rechts: Herbert Meigel, Resi Heudecker, Peter Rottmair und Hans Galler treten nicht mehr zur Wahl an; Dieter Nowak (hinten) verabschiedete die verdienten Gemeinderäte

Im Bild von links nach rechts: Herbert Meigel, Resi Heudecker, Peter Rottmair und Hans Galler treten nicht mehr zur Wahl an; Dieter Nowak (hinten) verabschiedete die verdienten Gemeinderäte

Nach Abhandlung aller Formalien nominierte die ÜPW Ainring unter Leitung des zum Wahlleiter bestimmten Altbürgermeisters Hans Waldhutter eine starke und ausgewogene Mannschaft für die Kommunalwahl. Die Liste angeführt wird von Michaela Kaml, der Bürgermeister-Kandidatin der ÜPW Ainring. Michaela Kaml versinnbildlicht den Neuanfang der ÜPW mit vielen jungen und engagierten Personen. Die 47jährige gelernte Mediendesignerin stammt aus einer alt eingesessenen Mitterfeldener Familie und ist derzeit im Online-Bereich der regionalen Tageszeitungen tätig. Sie hat zwei jugendliche Söhne und wohnt in Perach. Michaela Kaml möchte Bürgermeisterin werden, denn vor allem im sozialen Bereich gibt es Ihrer Meinung nach in Ainring noch viel Nachbesserungsbedarf. Gerade die Jugend und Senioren liegen ihr dabei besonders am Herzen. „Schöne Gebäude sind eines – diese mit Leben zu füllen ein anderes. Gerade Frauen kennen die Bedürfnisse der Jugendlichen oft besser. Das Jugendangebot muss unbedingt attraktiver werden, damit sich die Mädels und Jungs auch wieder in Ainring wohlfühlen.“, so Kaml in einem kleinen Statement.

Auf Rang zwei der Gemeinderatsliste findet sich mit dem selbstständigen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dietrich Nowak der Vorsitzende der ÜPW Ainring, gefolgt von Fraktionssprecher Martin Strobl. Strobl hatte das Amt des Fraktionsvorsitzenden im vergangenen Jahr von Herbert Meigel übernommen. Der Polizeibeamte stammt wie Nowak aus Hammerau. Auf Rang vier ist mit Franz Sommerauer ein Gemeinderat aus Feldkirchen zu finden. Sommerauer ist ebenfalls Polizeibeamter und als stellvertretender Dienststellenleiter in Berchtesgaden tätig.

Den fünften Platz belegt Stefan Eberl, vierfacher Familienvater aus Ainring, kaufmännischer Angestellter und aktiv beim EC Ainring engagiert. Mehr Förderung für Familien und Vereine – das ist das Ziel von Eberl. Ihm folgt mit Monika Bäßler aus Mitterfelden eine engagierte Bürgerin, die aktiv im Kindergottesdienstteam tätig ist. Sie ist verheiratet, hat zwei heranwachsende Söhne und arbeitet als Sekretärin. Martin Öttl aus Bach, der sich in der Vergangenheit bereits für den Bau des neuen Radweges von Ainring nach Thundorf eingesetzt hat, folgt auf dem nächsten Listenplatz. Er ist Groß- und Außenhandelskaufmann und vor allem als Vorsitzender des EC Thundorf-Straß bekannt. Mit Hans Waldhutter jun. folgt ein weiterer Thundorfer. Waldhutter ist Verwaltungsbeamter bei der Bundeswehr und von jeher in das Thundorfer und Ainringer Vereinsleben integriert. Der aktive Feuerwehrler und Musiker steht für eine ehrliche und auswogene Sachpolik und möchte diese gerne auch im Gemeinderat umsetzen. Auf Rang neun befindet sich Ludwig Braun jun. aus Hammerau / Saalachau. Der AOK-Betriebswirt will vor allem neue Ideen in der Jugendarbeit in die Kommunalpolitik einbringen. Er ist Mitinitiator des Feldkirchner Winter-Dorffestes und hat sich bereits in der Vergangenheit mit der Kommunalpolitik beschäftigt.

Der 49jährige Josef Reichenberger aus Thundorf ist Landwirt und Besamer und als solcher in der gesamten Gemeinde bekannt. Er will den Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft und die Bedürfnisse der Bauern wieder verstärkt in den Fokus des Gemeinderates bringen. Auf dem elften Platz ist Andrea Lämmlein zu finden. Bereits Ihre Mutter war lange Jahre im Gemeinderat und so hat die aus Feldkirchen stammende Tochter das Interesse für die Gemeindepolitik quasi geerbt. Lämmlein ist gelernte Zimmererin und nunmehr als Projektleiterin im Messebau tätig; sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Der Jugendleiter des FC Hammerau, Alois Lechner aus Thundorf, folgt auf dem nächsten Platz. Er ist seit Jahrzehnten in der Jugendarbeit engagiert und ihm liegt daher auch die Vereins- und Jugendarbeit sehr am Herzen. Von Beruf ist er Prokurist in einer großen Traunsteiner Firma. Mit Thomas Threimer aus Thundorf / Brunnfeld folgt eine weitere Nachwuchshoffnung der ÜPW. Der Zollbeamte verfolgte bisher die Gemeindepoltik interessiert von außen und möchte sich nun in die kommunale Arbeit einbringen.

Ein weiterer Landwirt, Anton Schaider aus Perach, folgt auf dem nächsten Platz. Der ehrliche Umgang mit den Bauern ist ihm ein großes Anliegen. Michael Breu aus Bruch ist Schriftführer der ÜPW Ainring und als Gärtnermeister tätig. Er will eine faire, ehrliche und vor allem unabhängige Sachpolitik im Gemeinderat betreiben. Neben dem Jugendleiter des FC Hammerau, Alois Lechner, stellt sich ein weiteres Aushängeschild des FC Hammerau zur Wahl: Rupert Spickenreuther. Der unabhängige Finanz- und Versicheurngsmakler aus Mühlreit war jahrelang erfolgreicher Stürmer des Hammerauer „Club“ und ist nun Trainer der Damenmannschaft sowie für die Bewirtung im FC-Heim zuständig. Engagiert ist auch die auf Platz 17 zu findende Annemarie Pauli aus Feldkirchen. Sie ist seit vielen Jahren in der Kirche tätig und Mitglied der Kirchenverwaltung. Die Kommunalpolitik liegt ihr im Blut, ist sie doch die Tochter des vor 30 Jahren völlig unerwartet im Amt verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters Blasius Hogger. Mit Manfred Schönberger folgt auf dem nächsten Platz wieder ein FC-Urgestein. Der 52jährige Feldkirchner stand viele Jahre sehr erfolgreich im Hammerauer Fußballtor und ist nun beim HC Hagenau aktiv.

Caroline Threimer aus Thundorf / Brunnfeld stammt ursprünglich aus Mitterfelden und hatte als ledige Frau den Familiennamen Geigl. Sie ist 45 Jahre alt und als Zollbeamtin beschäftigt. Sie möchte mehr Augenmerk auf eine ausgewogene Familienpolitik legen. Auf Platz 20 kandidiert Markus Galler aus Feldkirchen. Er ist aktiver Trachtler bei den Schneeberglern in Feldkirchen und leitet dort auch die Jugendgruppe. Anna Sommerauer aus Feldkirchen möchte von Platz 21 aus in den Gemeinderat gewählt werden. Anna Sommerauer ist als Verwaltungsangestellte in der Mittelschule in Mitterfelden beschäftigt. Der jüngste Kandidat ist Stefan Lechner aus Thundorf. Er kandidiert auf Platz 22 und absolviert derzeit eine Ausbildung als Schreiner. Mit seinen 19 Jahren ist er eine große Zukunftshoffnung der ÜPW. Trotz seines jungen Alters zeigt er seit vielen Jahren Verantwortung beim FC Hammerau und ist dort aktiv als Jugendtrainer tätig.

Die 53jährige Hotelbetriebswirtin Angela Nowak aus Hammerau und der 67jährige pensionierte Verwaltungsbeamte Fritz Eckenroth aus Mitterfelden befinden sich am Ende der Kandidatenliste. Angela Nowak wünscht sich eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. Die Interessen der Senioren einerseits, aber vor allem der jungen Generation will Eckenroth besser vertreten sehen.

„Ganz im Sinne der ÜPW Ainring konnten wir 24 sehr gute Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl gewinnen. Die Liste stellt einen hervorragenden Querschnitt durch die Ainringer Gesellschaft dar. Durch das Aufhören der vier Gemeinderäte hat sich eine große Lücke ergeben, wir sind aber guter Hoffnung, dass jeder unserer Bewerber in diese großen Fußspuren wachsen kann“, so Dietrich Nowak in seinem Statement. „Mit Michaela Kaml, unserer Bürgermeister-Kandidatin, an der Spitze bietet die Überparteiliche Wählergruppe den Ainringer Bürgerinnen und Bürgern eine gute Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und engagierten Neubewerbern. Die ÜPW Ainring steht für eine ehrliche, unabhängige, nicht von Parteizwängen geprägt Politik zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger. Absolute Mehrheiten sind für die Demokratie nicht förderlich, das hat sich in der Vergangenheit bewiesen. Wir stehen für eine Einbindung und Beteiligung aller Interessen und stehen deshalb für einen politischen Wandel. Die absolute Mehrheit der CSU muss zum Wohle der Ainringer beendet werden.“, so Nowak weiter.

 

Michaela Kaml kandidiert für das Amt des 1. Bürgermeisters

Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring und die SPD Ainring haben einstimmig einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen im kommenden März nominiert; genauer gesagt handelt es sich um eine Kandidatin: Michaela Kaml aus Perach.

Die 47jährige stammt ursprünglich aus einer alt eingesessenen Mitterfeldener Familie und wohnt nun seit einigen Jahren in Perach am Ziegelweg. Sie entstammt einer Unternehmer-Familie, die seit je her in der Gemeinde Ainring lebt. Die Großeltern betrieben an der Salzburger Straße eine kleine Metzgerei, der Vater betreibt aktuell eine Druckerei. Auch die Mutter ist im Gesundheitsbereich in Mitterfelden tätig.

Michaela Kaml

Michaela Kaml ist ledig, hat zwei jugendliche Söhne und arbeitet für die regionalen Tageszeitungen im Online-Bereich. Das Mediengeschäft kennt sie bestens, hat sie doch im elterlichen Betrieb Mediendesignerin gelernt.

Die Motivation für Ihre Kandidatur ist schnell erklärt: die Jugend- und Seniorenpolitik liegt Ihr sehr am Herzen. „Ich sehe mich als Alternative für eine ehrliche und unabhängige Gemeindepolitik. Gerade im sozialen Bereich gibt es in unserer Gemeinde Nachholbedarf. Auch der Schutz und Erhalt unserer schönen Heimat sowie eine sinnvolle Ortsentwicklung ist für die Zukunft wichtig", so Kaml in einer ersten Stellungnahme nach der Nominierung. „Ich werde mich für das Wohl aller Bürger in der Gemeinde einsetzen – unabhängig und ohne parteipolitische Zwänge. Ich fühle mich nur meinem Gewissen verpflichtet und bin kein Mitglied einer Partei. Freies Denken und freie Entscheidung sind für mich maßgebend", erklärte sie den zahlreichen ÜPW- und SPD-Mitgliedern.

Mit Michaela Kaml kandidiert erstmals in der Geschichte der Gemeinde Ainring eine Frau für das Amt des 1. Bürgermeisters. Angesprochen darauf, warum denn ausgerechnet sie nun Bürgermeisterin werde wolle, entgegnete sie: „Warum nicht? Es ist endlich Zeit für eine Frau an der Gemeindespitze." Ist die Nominierung einer Kandidatin in Ainring an sich schon eine historische Neuerung, so ist es erstmals in der Ainringer Kommunalpolitik eine gemeinsame Kandidatin, die ins Rennen um den Rathaussessel geschickt wird. Die Überparteiliche Wählergruppe und die Ortsgruppe der SPD haben Michaela Kaml gemeinsam zur Kandidatin gekürt. Die beiden Gruppierungen drücken damit den festen Willen zu einem Wechsel in der Gemeindepoltik aus.

Die anwesenden Mitglieder zeigten sich angetan von der Vorstellung der Kandidatin. „Michaela Kaml ist eine starke Persönlichkeit - unabhängig, engagiert und bodenständig. Mit Ihrer offenen Art hat sie die Herzen der ÜPW schnell gewonnen. Wir können den Wählerinnen und Wählern eine echte und ehrliche Alternative zur Wahl stellen. Unserer Meinung nach ist Michaela Kaml eine gute Kandidatin – und wäre eine noch bessere Bürgermeisterin.", so der ÜPW-Vorsitzende Dietrich Nowak nach der Nominierung.

Auch SPD-Vorsitzende Margret Sturm-Wirsig stellt sich hinter Michaela Kaml: „Wir sind überzeugt davon, dass es Zeit wird, dass mehr Frauen in der Poltik tätig sind und dort auch Verantwortung bekommen. Wir haben Michaela Kaml als liebenswürdige Person, als vernünftigen Menschen mit bodenständigen Ansichten und als engagierte, kommunalpolitisch interessierte Frau kennen gelernt."

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über Michaela Kaml auf Ihrer Internetseite unter www.michaela-kaml.de informieren.

Sie freuten sich mit allen Mitgliedern über die einstimmige Nominierung von Michaela Kaml zur gemeinsamen Bürgermeisterkandidatin:

v.l.n.r.: Dietrich Nowak, Vorsitzender der ÜPW Ainring, Margret Sturm-Wirsig, Ortsvorsitzende der SPD Ainring, Bürgermeister-Kandidatin Michaela Kaml und Altbürgermeister Hans Waldhutter

v.l.n.r.: Dietrich Nowak, Vorsitzender der ÜPW Ainring, Margret Sturm-Wirsig, Ortsvorsitzende der SPD Ainring, Bürgermeister-Kandidatin Michaela Kaml und Altbürgermeister Hans Waldhutter