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Kirche Ainring

Gibt es in absehbarer Zeit einen Lärmschutz für die vom Lärm der Bundesstraße 20 geplagten Bürgerinnen und Bürger in Hammerau und Au? Die ÜPW-Fraktion im Ainringer Gemeinderat sieht jedenfalls dringenden Handlungsbedarf zum Schutz der Bevölkerung vor den immer größer werdenden Immissionen der stark befahrenen Straße.

Aus diesem Grund stellte Fraktionssprecher Martin Strobl in der Juli-Sitzung des Ainring Gemeinderates folgenden Antrag:

Der Ortsteil Hammerau ist durch die Bundesstraße 20 in außerordentlicher Weise mit Immissionen belastet. Das Verkehrsaufkommen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen – zum Leidwesen der Anwohner. Diese müssen weitestgehend ohne Schutz den Verkehr und dessen nachteilige Auswirkungen hinnehmen.

In anderen Ortsteilen wie z.B. Bruch-Römerstraße konnten in den vergangenen Jahren die Bürgerinnen und Bürger nicht zuletzt dank der Initiative der Gemeinde Ainring besser vor Lärm und Feinstaubbelastung durch die B20 geschützt werden. Auch in Hammerau wurden innerorts bereits erfreuliche Fortschritte erzielt, jedoch gibt es noch weiteren Verbesserungsbedarf.

In einem weiteren Schritt sollten nun die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles Au besser geschützt werden. Gerade durch das gegenüberliegende Gewerbegebiet Hammerau „E" und den jetzt erfolgten Ausbau von Zweirad Stadler sind die Belastungen in diesem Bereich zusätzlich angestiegen.

Aus diesem Grund beantragt die ÜPW-Fraktion hiermit, dass die Verwaltung konkrete Schritte zur Entlastung der Hammerauer und Auer Bürgerinnen und Bürger einleitet, und zwar durch:

  • Antrag beim Straßenbauamt auf Herstellung von Lärmschutzmaßnahmen (z.B. Lärmschutzwand) entlang der Bundesstraße 20 auf der östlichen Seite zum Schutz der Anwohner im Ortsteil AU – und zwar in absehbarer Zeit!
  • Antrag bei der unteren Verkehrsbehörde auf Errichtung eines Geschwindigkeits-trichter (beidseitige Beschränkung auf 70 km/ vor bzw. nach der Ortsausfahrt im Süden, d.h. beidseits 70km/h vom Ortsende Hammerau bis mindestens zum Anwesen Schlicker)
  • Information, Beratung und konkrete Unterstützung der betroffenen Bürger zu Lärmschutzmaßnahmen an den Gebäuden, wie z.B. Lärmschutzfenster
  • Prüfung von Fördermöglichkeiten für die dringend erforderlichen Schutzmaßnahmen

Die ÜPW-Fraktion bittet zudem um zeitnahe Sachstands- und Ergebnismitteilungen zu diesem Thema im Gemeinderat in öffentlicher Sitzung.

Gute Ideen für eine sinnvolle Ortsentwicklung in Thundorf

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Überparteilichen Wählergruppe (ÜPW) haben in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder in Diskussionsrunden Ideen und Themen für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Ainring gefunden. Auch für den Gemeindeteil Thundorf gibt es Ansätze, welche in den nächsten Jahren angegangen werden.

Gute Ideen für eine bessere Entwicklung von Thundorf, im Bild von links nach rechts: Caroline Threimer, Monika Bäßler, Andrea Lämmlein, Martin Öttl, Johann Waldhutter, Peter Rottmair, Alois Lechner, Friedrich Eckenroth, Stefan Eberl, Anton Schaider, Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml und Dietrich Nowak

Gute Ideen für eine bessere Entwicklung von Thundorf, im Bild von links nach rechts: Caroline Threimer, Monika Bäßler, Andrea Lämmlein, Martin Öttl, Johann Waldhutter, Peter Rottmair, Alois Lechner, Friedrich Eckenroth, Stefan Eberl, Anton Schaider, Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml und Dietrich Nowak

Ein wichtiges Infrastrukturprojekt war die Errichtung des neuen Radweges von Ainring über Bach nach Thundorf. Dietrich Nowak dankte dem scheidenden ÜPW-Gemeinderat Peter Rottmair für sein großes Engagement. „Ohne ihn gäbe es heute den Geh- und Radweg nicht. Gemeinsam mit Bauamtsleiter Thomas Fuchs hat er die Grundverhandlungen geführt und damit den Weg für den Bau frei gemacht, auch wenn andere jetzt in der Öffentlichkeit sich so hinstellen, als hätten sie es alleine geschafft.", so ÜPW-Vorsitzender Dietrich Nowak. Mit ähnlichem Einsatz haben nun die Überparteilichen neue Ansätze für eine Ortsentwicklung von Thundorf gefunden.

„Die Ausweisung von Bauland für Einheimische ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen junge Familien. In Thundorfer Mühle hingegen ist das in Planung befindliche Baugebiet nicht optimal. Die bekannten Probleme mit dem abfließenden Hangwasser sind dabei nur ein Aspekt. Schade ist es vor allem, dass Thundorfer Mühle und Thundorf noch weiter auseinander wachsen, anstatt zusammen", meinte der Thundorfer Gemeinderatskandidat Alois Lechner. „Es wäre besser, wenn die beiden Teile zusammenwachsen.", vertiefte Martin Öttl aus Bach den Gedanken. „Von der Thundorfer Mühle herauf sollten in den kommenden Jahren beidseits der Straße dörfliche Wohngebiete entstehen, damit zusammenwächst, was zusammengehört.", so der Eisstock-Vorstand Öttl weiter.

In vielen Diskussionen wurde dann auch noch die Idee geboren, einen Dorfladen für Thundorf zu initiieren. „Es geht dabei nicht darum, dass die Gemeinde ein Gebäude erstellt und es dann an einen Supermarkt vermietet. Es geht darum, dass es in Thundorf keine Möglichkeit der Nahversorgung gibt. In Feldkirchen zum Beispiel gibt es diesen Laden, in dem Grundnahrungsmittel, Brot, Eier, Milch, usw. verkauft werden. Die Leute treffen sich dort und können sich austauschen.", berichtete Andrea Lämmlein. „Das fehlt uns in Thundorf komplett. Die Gemeinde sollte Gespräche führen und Firmen dafür gewinnen, einen kleinen Laden zu eröffnen. In Feldkirchen funktioniert so ein Geschäft ja auch. Es muss ja nicht täglich 10 Stunden geöffnet sein", so die am Brunnfeld wohnende Caroline Threimer.

Eine nachhaltige Entwicklungsmöglichkeit sollte sich auch für das Vereinsleben ergeben. „Der von der Gemeinde geplante Anbau an die Grundschule als Mehrzweckraum kann nicht von allen Vereinen optimal genutzt werden. Wir sollten mit allen Thundorf-Straßer Vereinen gemeinsam nach einer Lösung suchen wie dieses Geld besser für alle Vereine investiert werden kann. Eine Lösungsmöglichkeit könnte zum Beispiel sein, dass die Gemeinde mit einer einmaligen finanziellen Anschubleistung entweder für ein Grundstück oder für einen Rohbau sorgt und die Vereine anschließend das Gebäude in Eigenregie fertigstellen und dann auch für den Unterhalt verantwortlich sind, so dass für die Gemeinde keine laufenden Kosten anfallen", so Johann Waldhutter, selbst aktiver Musikant in Thundorf. „Da es in Ainring den gleichen Bedarf gibt, wäre auch dort eine ähnliche Lösung denkbar.", stellte Stefan Eberl fest. „Mit den ganzen Gelder, die man in Thundorf verbaut, könnte man somit viele Probleme lösen. Ich denke, dass auch die Ainringer viel Eigenleistung in ihr Haus der Vereine einbringen würden."

Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml, welche die Diskussionen moderierte, hatte Freude angesichts der Fülle an Ideen. „Eine tolle Idee ist uns dann auch noch gekommen: Warum gibt es eigentlich keine Kindergartengruppe in Thundorf?", stellte sie die Frage in den Raum. Einhellig war man der Meinung, dass man diesen Gedanken verfolgen sollte. Sobald Räumlichkeiten in der Grundschule Thundorf frei werden, könnte dort eine Gruppe aus einem anderen Kindergarten ausgelagert werden. Die Thundorfer Kinder müssen jetzt an andere Orte gefahren werden, warum es den Eltern also nicht erleichtern und im Dorf bleiben. Sogar Straßer Kinder, welche teilweise jetzt schon nach Weildorf gehen, könnten dann in der Gemeinde Ainring einen relativ nahen Kindergarten besuchen. „Eine Prüfung ist dieser Gedanke sicher wert. Es muss geklärt werden, ob das grundsätzlich möglich ist, Schule und Kindergarten in einem Gebäude.", so Kaml.

„Wir haben noch viel vor in Thundorf.", stellte abschließend der Vorsitzende Nowak fest. „Die guten Ideen gehen uns nicht aus. Nicht zuletzt die ÜPW-Kandidatinnen und -Kandidaten aus Thundorf wollen ihr Dorf und die Gemeinde entwickeln – genauso wie die ÜPW insgesamt."

Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring auf Wahlveranstaltungen in vielen Ortsteilen

Michaela Kaml, gemeinsame Bürgermeisterkandidatin von ÜPW und SPD stand zusammen mit den Gemeinderatskandidaten der ÜPW in verschiedenen Gemeindeteilen den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Ainring Rede und Antwort. Neben einem zünftigen Weißwurst-Frühschoppen in Ainring machte die ÜPW auch Station in Straß und Feldkirchen.

Moderiert wurden die Veranstaltungen von verschiedenen Kandidaten. So konnten Hans Waldhutter in Straß und Ludwig Braun in Feldkirchen beweisen, wie gut sie für das Amt eines Gemeinderates geeignet sind.

Gemeinderat und Ortsvorsitzender Dietrich Nowak machte einen kleinen Rückblick auf die wichtigsten Entscheidungen des Gemeinderates in den vergangenen sechs Jahre. Vom Bau der Kinderkrippe, vom neuen Feuerwehrhaus und vielen weiteren Beschlüssen gab es zu erzählen. „Der Gemeinderat hat in seiner Gesamtheit die Entscheidungen auf den Weg gebracht, in Diskussionen die Vor- und Nachteile abgewogen und dann die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Es jetzt als Werk einer Partei alleine hinzustellen, entspricht nicht der Realität. Wir finden das sehr bedauerlich und es zeugt unserer Meinung nach von mangelndem Demokratieverständnis. Man will den Leuten erklären, dass der Bürgermeister und seine Mehrheitsfraktion alles alleine geschaffen haben. Dem ist beileibe nicht so und wir als ÜPW werden auch weiterhin unsere Ideen einbringen, positive Sachentscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger treffen und versuchen die Gemeinde nach vorne zu bringen.", so Nowak.

„Das ist eine, wie du und ich", diesen Eindruck hatte man, als im Anschluss Michaela Kaml ganz ungezwungen über ihre Person erzählte. Ihre Motivation, Bürgermeisterin der Gemeinde Ainring zu werden, beschrieb sie als das Bestreben, gemeinsam besonders für sozial schwächere Gemeindebürger noch bessere Bedingungen zu erreichen. „Ich bin sicher keine Politikerin", so Michaela Kaml, „aber ich bin überzeugt, dass man das für das gemeinsame Ziel der positiven Gemeindeentwicklung auch überhaupt nicht sein muss". Kaml zeigte anhand von einigen Beispielen auf, wie wichtig das Miteinander für die Menschen ist. Die in den vergangenen Jahren geschaffenen Gebäude und Einrichtung müssen mit Leben gefüllt werden, und dazu ist eine Familienmutter mit ihrem sozialen Gespür genau die Richtige. „Es ist Zeit für eine Frau an der Gemeindespitze!"

Die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat stellten sich im Anschluss vor und zeigten auf, warum sie in den Gemeinderat gewählt werden sollten. Respektable Persönlichkeiten aus allen Gemeindeteilen bewerben sich bei der ÜPW um ein Amt als Gemeinderat. Die Kandidaten haben eine hohe soziale Kompetenz und klaren Vorstellungen, wie sie künftig für die Bürger unabhängig Entscheidungen treffen wollen.

Mit Franz Sommerauer und Fraktionssprecher Martin Strobl stellten zwei amtierende Gemeinderäte einige Ziele der ÜPW Ainring für die kommenden Jahre vor. Eines der wichtigsten Themen war dabei, noch besser auf die Finanzmittel zu achten. Bereit im Mai 2013 wies die ÜPW bei den Haushaltsdebatten daraufhin, dass die Finanzen zwar geordnet, aber auch auf tönernen Füßen stehen. Die Einnahmen sind im wesentlichen von einem einzigen Betrieb der Gemeinde abhängig, die Ausgaben sind jedoch auf breiter Ebene stark gestiegen. Alleine der Unterhalt der gemeindlichen Gebäude verschlingt bereits ca. 1 Million Euro pro Jahr. „Ein guter Indikator für die stark gestiegenen Ausgaben sind die Gewerbesteuern. Brauchten wir vor ca. 10 Jahren ca. 1 - 1,5 Mio. Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer, um unsere laufenden Kosten zu decken, so sind mittlerweile ca. 4 Mio. Euro erforderlich. Dabei stehen in den nächsten Jahren große Investitionen in Wasserversorgung und Kanal an. Wir müssen finanziell gesehen wieder mehr in die Zukunft denken und dafür auch unpopuläre Maßnahmen beschließen. Dazu steht die ÜPW und das werden wir auch nicht aus dem Blick verlieren.", so Fraktionssprecher Martin Strobl.

Sommerauer und Strobl sprachen auch auf die jeweiligen Gemeindeteile abgestimmte andere Themen an. So kamen zum Beispiel das geplante Haus für Vereine in Thundorf, die derzeit laufenden Planungen zu den „Bayern-Chalets" in Ainring und die geplante Ampelanlage in Hausmoning zur Sprache. Die Besucher hörten den Räten interessiert zu und konnten dazu auch Fragen stellen.

In der Diskussion mit den Bürgern kamen viele Themen auf den Tisch. So informierte beispielsweise Gisi Lämmlein in Feldkirchen über die Entwicklungen im Bereich Tourismus. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Gemeinde Ainring als einzige Kommune im Landkreis nicht Mitglied der Dachmarke BGLT und sich dadurch einige hunderttausend Euro gespart habe. „In Ainring gibt es zu wenig Tourismus als dass sich diese Beteiligung lohnen würde. Die wenigen Hotels und Vermieter vermarkten ihre Unterkünfte in Eigenregie und sind damit in der Vergangenheit bestens gefahren. Aus Sicht der ÜPW gibt es keinen Grund etwas zu ändern. Wir sind nach wie vor gegen einen Beitritt zur BGLT, weil weder die Gemeinde noch die Vermieter einen Vorteil haben.", stellte Fraktionssprecher Strobl klar.

Dietrich Nowak bedankte sich bei den Gästen und empfahl ihnen, Michaela Kaml und die Kandidatinnen und Kandidaten der ÜPW in den Gemeinderat und Kreistag zu wählen. Mit ihrer Persönlichkeit stehen sie dafür, dass auch künftig unabhängig von politischen Interessen Sachentscheidungen zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger getroffen werden. „Ainring braucht keine Politik oder Politiker, sondern vernünftige Sachentscheidungen zum Wohle aller.", so Nowak abschließend.

Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring sieht Initiative des Bürgermeisters kritisch

Seit vielen Jahren ist die Einmündung von Mitterfelden in die Bundesstraße 20 bei Hausmoning ein Gefahrenpunkt. Bürgermeister Hans Eschlberger beantragte im Dezember beim Straßenbauamt die Errichtung einer Lichtzeichenanlage (Ampel). Kandidaten der ÜPW machten sich gemeinsam mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml vor Ort ein Bild und sahen diesen Antrag kritisch.

Waren der Meinung, dass eine Ampel nicht der richtige Weg ist: v.l.n.r.: Dietrich Nowak, Stefan Eberl, Friedrich Eckenroth, Michael Breu, Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml, Martin Öttl, Ludwig Braun und Johann Waldhutter

Waren der Meinung, dass eine Ampel nicht der richtige Weg ist: v.l.n.r.: Dietrich Nowak, Stefan Eberl, Friedrich Eckenroth, Michael Breu, Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml, Martin Öttl, Ludwig Braun und Johann Waldhutter

In der Bauausschusssitzung am 13. Januar 2014 gab Bürgermeister Eschlberger bekannt, dass es Gespräche zwischen der Gemeinde Ainring und dem Straßenbauamt zur Kreuzungssituation B20/Salzburger Straße/Siezenheimer Weg gab. Im Nachgang zu dieser Besprechung habe der Bürgermeister mit Schreiben vom 18. Dezember 2013 konkret die Einleitung der notwendigen Schritte für die Errichtung einer Lichtzeichenanlage beantragt. Dies wurde so auch im öffentlichen Protokoll festgehalten, obwohl seitens des Bürgermeisters jetzt davon gesprochen wird, dass das Für und Wider einer Ampelanlage geprüft wird.

„Von diesem Antrag wussten wir als ÜPW Ainring nichts. Auch Bauausschuss oder Gemeinderat wurden vorher nicht informiert und lediglich im Nachgang davon in Kenntnis gesetzt.“, so der ÜPW-Vorsitzende Dietrich Nowak. „Aus diesem Grund haben wir uns vor Ort selbst ein Bild von der Situation gemacht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Lichtzeichenanlage keine gute Lösung ist.“

Kontrovers diskutiert wurde von den Kandidaten die geplante Ampel. Stefan Eberl erkannte, dass mit einer Ampel auf die Anwohner in Hausmoning erheblich mehr Lärm und Feinstaubbelastung durch bremsende und anfahrende Kraftfahrzeuge, insbesondere von Lkw´s, zukommen wird. „Bei einer Verkehrsdichte von annähernd 20.000 Fahrzeugen am Tag werden die Nachbarn schon erheblich belastet“, so Eberl. Ludwig Braun machte deutlich, dass es bei Lichtzeichenanlagen an einer derart stark befahrenen Straße wieder zu Gefahren kommen werde. „Gelöst wird das Problem dadurch nicht, vielleicht sogar verschlimmert. In den Stoßzeiten des Berufsverkehrs werden sich zudem auf der Bundesstraße die wartenden Fahrzeuge zurückstauen und der Verkehrsfluß wird gehemmt.“, so Ludwig Braun.

Nach langer Besichtigung und Abwägung aller Argumente sahen die ÜPW-Kandidaten mehr Nachteile als Vorteile durch eine Lichtzeichenanlage. Eine bessere Lösung sahen die ÜPW-Kandidaten darin, die Einfahrt nach Mitterfelden komplett zu verlegen. Denkbar wäre beispielsweise ein neuer Kreisverkehr im Bereich von Feldkirchen Nord, von welchem aus nicht nur Mitterfelden neu erschlossen, sondern auch die Einmündung nach Feldkirchen verbessert werden könnte. Über eine neue Erschließungsstraße könnte man dann über einen neuen Bahnübergang wieder zur Salzburger Straße gelangen.

„Die Salzburger Straße sollte unbedingt die Hauptstraße bleiben“, gab der Mitterfeldener Fritz Eckenroth zu bedenken, „denn dort haben sich über viele Jahre Geschäfte und Gastronomie angesiedelt, welche wir unbedingt erhalten müssen.“ Michael Breu aus Bruch brachte in die Diskussion ein, dass auch die Bedürfnisse der Anwohner vom Siezenheimer Weg berücksichtigt werden müssen.

Dietrich Nowak fand es schade, dass diese richtungsweisende Thematik bislang nicht vom Gemeinderat diskutiert wurde. „Bürgermeister Eschlberger hat mit seinem Antrag einer Debatte und ggf. einer Entscheidung im Gemeinderat vorgegriffen. Wir sind der Meinung, dass dieses Thema unbedingt vom neuen Gemeinderat entschieden werden sollte. Durch den Bau einer Lichtzeichenanlage werden unter Umständen Tatsachen geschaffen, welche einer zukunftsweisenden Entscheidung entgegenstehen.“

 

Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml lud zum Frauenfrühstück

„Das war eine nette Veranstaltung. Ich konnte Frau Kaml jetzt persönlich kennenlernen und habe nicht nur Vorträge und Sonntagsreden gehört.", so eine Besucherin des Frauenfrühstücks von Michaela Kaml. Nicht zuletzt aufgrund solcher Aussagen zog die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring ein sehr positives Fazit der Veranstaltung.

Persönliche Gespräche standen im Mittelpunkt des Frauenfrühstücks mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml (ganz rechts). Auch die SPD-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Margret Sturm-Wirsig (Mitte vorne) war interessierte Teilnehmerin.

Persönliche Gespräche standen im Mittelpunkt des Frauenfrühstücks mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml (ganz rechts). Auch die SPD-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Margret Sturm-Wirsig (Mitte vorne) war interessierte Teilnehmerin.

Gut besucht war das Café Lechner in Hammerau – ausschließlich mit Frauen. Diesen stellte sich die Bürgermeisterkandidaten Michaela Kaml kurz auch allgemein vor. Sie ging dabei auf Ihren bisherigen Lebensweg ein und legte auch kurz dar, warum Sie für das Amt des 1. Bürgermeisters kandidert. Michaela Kaml tritt als gemeinsame Kandidatin der ÜPW Ainring und SPD Ainring an und möchte im Mai das Amt der 1. Bürgermeisterin übernehmen.

Anstatt wie andere Kandidaten nur zu referieren und einen Vortrag zu halten, wollte Michaela Kaml den persönlichen Kontakt zu den Besucherinnen herstellen, deren Wünsche, Sorgen und Nöte erfahren. So stand vor allem das persönliche Kennenlernen in Gesprächen im Vordergrund des Frauenfrühstücks.

„Ich wollte mich in einem lockeren Ambiente den Frauen vorstellen und erfahren, was sie bewegt. So verstehe ich auch die Rolle eines Bürgermeisters: bei den Menschen sein, ihre Bedürfnisse erkennen und sie bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen. Genau diese Fähigkeit haben wir Frauen in besonderem Maße. Wir haben ein feines Gespür dafür, wo es hakt und wo man etwas verbessern muss. Das haben mir auch heute wieder die zahlreichen Einzelgespräche gezeigt.", so Kaml.

Alles in allem war es eine erfrischende und in jeder Hinsicht andere Wahlveranstaltung bei guter Bewirtung und einem reichhaltigen Buffet. Musikalisch umrahmt wurden die Gespräche von der Musikgruppe „Projekt Mensch sein", die mit sanften Melodien maßgeblich zum netten Ambiente beitrug.

„Ich möchte den Menschen nicht Politik erklären, Sie belehren oder Ihnen Meinungen vorgeben. Bei den Mitmenschen sein – auch den sozial schwächeren – und ihnen ein Ansprechpartner und Helfer sein, das möchte ich als Bürgermeisterin sein.", so die Bürgermeisterkandidatin. Eine Teilnehmerin brachte es im Laufe der Veranstaltung auf den Punkt: „Es ist wirklich Zeit für eine Frau an der Gemeindespitze!"