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Foto Piding

Jahreshauptversammlung der FWG Piding

Die alljährliche Hauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Piding fand kürzlich im Altwirt in Piding statt. Der 1. Vorsitzende, Christian Wagner, leitete die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßung und einem Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres ein. Wagner bedauerte, dass man im September die Teilnahme am Rupertimarkt witterungsbedingt abgesagt hatte. Versprach aber, das erfolgreiche Maßkrugschieben in diesem Jahr wieder auszurichten. Auch am Pidinger Ferienprogramm werde sich die FWG wieder beteiligen. Darüber hinaus kündigte Wagner bereits die Termine für eine Grillfeier und die jährliche Herbstklausur an. Der neu gegründete FWG-Stammtisch solle bei geeigneten aktuellen Themen ebenso statt finden, wie diverse Ortstermine, so Wagner.

Im Anschluss gab Kassier, Walter Pfannerstill, einen Überblick über die Finanzsituation des Vereins, woraufhin die Kassenprüfer, Andreas Reichenberger und Georg Wieser, die Entlastung des Vorstandes empfahlen. Dieser Empfehlung folgten die Anwesenden und votierten einstimmig für die Entlastung.

So konnte man zum wichtigsten Punkt des Abends, den Neuwahlen der Vorstandschaft, übergehen. Manfred Beranek erklärte sich bereit, als Wahlvorstand zu fungieren. Kurz und schmerzlos wurde per Handheben die gesamte Vorstandschaft für 2 Jahre wiedergewählt.

Die Wahl nahmen an:

1. Vorsitzender: Christian Wagner
2.Vorsitzender: Josef Dendl
Kassier: Walter Pfannerstill
Schriftführer: Christine Reichenberger
Pressereferent: Sandra Fraaz
Internetbeauftragte: Birgit Hoffmann

Darüber hinaus wurden Georg Wieser und Andreas Reichenberger wieder als Kassenprüfer bestätigt, sowie Christian Kleinert und Brigitte Kagleder als Beisitzer bestimmt.

Walter Pfannerstill leitete nun zur Diskussion über Themen der Gemeindepolitik über. Andreas Reichenberger wollte wissen, ob die FWG-Gemeinderäte nicht den Druck im Bereich der Verkehrspolitik erhöhen könnten. Er mache sich Sorgen, dass Piding mit der völlig überlasteten Bundesstraße von den Straßenbaubehörden im Stich gelassen werde. Mit den anstehenden Baustellen werde der Verkehr wieder verstärkt durch Piding rollen. Kleinert und Pfannerstill versicherten einhellig, dass in beinahe jeder Gemeinderatsitzung eine Anfrage oder ein Antrag der FWG zum Thema Verkehr eingebracht werde. Auch würden beschlossene Maßnahmen immer wieder angemahnt. Wenn solche Maßnahmen, wie Gespräche mit den Nachbarbürgermeistern oder Schreiben an die Bauämter und Ministerien dann jedoch nicht oder nur halbherzig erfolgten, kämpfe man in der FWG gegen Windmühlen. Angedacht seien jedoch Ortstermine und Presseberichte, um die Themen in der Öffentlichkeit präsent zu halten.

Auf eine weitere Anfrage zum Stand der Planungen Feuerwehrhaus und Rathaus konnte Pfannerstill keine Neuigkeiten mitteilen. Es gebe immer noch weder Standort, noch Bauplanung. Schließlich meldete sich Manfred Beranek zu Wort. Er sei enttäuscht, so Beranek, dass die Gemeinde bei Vereinsterminen so schlecht vertreten sei. Ihm falle dies besonders bei ortsübergreifenden Veranstaltungen, wie z. B. der letzten Hauptversammlung der JFG Hochstaufen (Zusammenschluss der Vereine ASV Piding und SC Anger). Da sei die Gemeinde Anger oft sogar mit 1. und 2. Bürgermeister vertreten, während die Pidinger ohne Gemeindevertretung die Stellung hielten. Er fände es sehr schade, dass das ehrenamtliche Engagement so wenig gewürdigt werde. Er bat die Gemeinderäte, dieses Thema beim Bürgermeister einmal anzusprechen.

Christian Kleinert wies abschließend noch darauf hin, dass die FWG Piding immer gerne Interessierte aufnehme, die sich mit der aktuellen Gemeindepolitik befassen wollen. Die Mitglieder sollten geeignete Personen gerne ansprechen. Wer sich über die Gemeindepolitik in Piding auf dem Laufenden halten wolle, sei genauso willkommen, wie Mitbürger, die sich aktiv einbringen wollen. Dazu gebe es in der FWG immer Gelegenheit. Auch über die Internetseite www.fwg-piding.de gebe es immer aktuelle Themen und die Möglichkeit, sich per email zu melden.

Die nächste Bürgerversammlung findet am Donnerstag, 06.04.2017 im Altwirt statt.
Da nicht alle Bürger die Reichenhaller Zeitung beziehen, möchten wir auf diesem Wege über dem Termin informieren.
Die FWG-Gemeinderäte freuen sich auf Ihr Kommen!

Trotz Krampustreibens wagten sich kürzlich einige tapfere Pidinger mit der Freien Wählergemeinschaft zur Bahnhofsbesichtigung und dem anschließenden Infostammtisch.

FWG-Gemeinderat Georg Dufter besprach eingangs mit dem anwesenden Stellwerksleiter eines seiner dringendsten Anliegen, die Schließzeiten der Schrankenanlage an der Auenstraße. Der Stellwerksleiter erklärte ausführlich, dass die für einige Pidinger deutlich zu langen Schließzeiten mit der geringen Entfernung zum Bahnhof zusammenhingen. Die Zugführer müssten gewisse Mindestgeschwindigkeiten bei Annäherung an einen offenen Bahnübergang einhalten. Bei offener Schranke würde dies bei der Einfahrt der Züge dazu führen, dass der Zug schon weit vor dem Bahnhof Piding nur noch 25 km/h fahren dürfte. Ein Verstoß des Zugführers gegen diese Regelung verursache grundsätzlich sofort eine automatische Bremsung, so der Stellwerksleiter.

Dadurch könnten die Züge ihre Fahrpläne nicht einhalten, es käme zu weitläufigen Verzögerungen. Daher würden die Schranken bereits vor Einfahrt des Zuges in den Pidinger Bahnhof geschlossen. Die damit verbundenen Wartezeiten am Bahnübergang Auenstraße seien daher aufgrund der vorhandenen Sicherheitsbestimmungen nicht zu umgehen.

Im Anschluss wurde der neue Bahnsteig ausgiebig in Augenschein genommen. Auffällig sind bereits auf den ersten Metern in die Betonbauteile eingelassene Orientierungshilfen für Sehbehinderte. Die verschiedenen Punkt- und Linienmuster sollen sehbehinderte Menschen sicher über den Übergang und entlang des Bahnsteigs zur Einstiegsstelle führen. Eine Kantenmarkierung zeigt zusätzlich die äußerste Bahnsteigkante an.

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Birgit Hoffman begrüßte die hohen Bahnsteige, die gehbehinderten und älteren Personen beim Einstieg sehr entgegenkämen. Auch optisch machte der Umbau einen guten Eindruck. Franz Geigl wies darauf hin, dass auch die Lärmbelastung der Anwohner durch die Umbauarbeiten reduziert worden sei.

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Als Wermutstropfen des neuen Konzeptes mussten die FWG-ler jedoch erkennen, dass das Bahnhofsgebäude völlig außen vor gelassen wurde. Zwar ist der Warteraum noch unverändert vorhanden. Der Bahnsteig wurde jedoch viele Meter vom Bahnhofsgebäude in Richtung Autobahn verlegt und mit separaten Wartehäuschen bestückt, so dass der Raum kaum noch nutzbar ist. Ein Lokführer, der den Umbau grundsätzlich als gelungen ansieht, erklärte dazu kurz, dass die Einbindung von der deutschen Bahn wohl bewusst vermieden worden sei.

Nun entschied man sich, die durchgefrorenen Glieder im Palmcafe wieder aufzuwärmen und die Diskussion im Warmen fortzusetzen. Dort angekommen informierte Gemeinderat Christian Kleinert über die anstehenden Punkte des öffentlichen Teils der nächsten Gemeinderatssitzung. Die Anwesenden konnten hierzu ihre Meinung ebenfalls einbringen.

Insgesamt schien das neue Konzept des FWG-Info-Stammtisches gut aufzugehen. Natürlich war die öffentliche Beteiligung noch sehr zurückhaltend. Der Termin am Nikolaustag musste aufgrund des nächsten Gemeinderats-Sitzungstermins so gewählt werden. Dennoch freuten sich Gemeinderäte und Vorstände über die sinnvolle Verbindung eines Orttermins mit einer Sitzungsvorbereitung. Weitere Termine sind bereits in Planung.

Die Gemeinderäte und Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Piding treffen sich am Dienstag, den 06.12.2016 um 18.30 Uhr am Bahnhof Piding.

Nach einem kurzen Zwischenbericht zum Fortschritt der Bauarbeiten am Bahnhof geht es weiter ins Palmcafe zu einer gemütlichen Diskussionsrunde.

Hier werden auch weitere aktuelle Themen der Gemeindepolitik besprochen. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen. Hier können Sie Ihre Fragen stellen und sich an der Meinungsbildung beteiligen. Die FWG Piding freut sich auf Ihr Kommen.

Bahnhof in Piding

Richtigstellung zum Leserbrief  -CSU-Ortsverband Piding- vom 26.11.2016

Der Leserbrief der CSU-Gemeinderätin und Ortsvorsitzenden Sabine Wolf entspricht in Bezug zur Straßenausbaubeitragssatzung nicht der Wahrheit. Das erwähnte Abstimmungsergebnis 18:1 ist einem anderen Tagesordnungspunkt zuzuordnen.

Bereits seit 2014 hat die FWG-Piding als einzige Fraktion im Gemeinderat signalisiert, dass sie die Einführung wie alle anderen Fraktionen zwar für unabwendbar hält, sich jedoch eine gerechtere Satzungs-Alternative für ihre Bürger wünscht. Es folgten umfangreiche Recherchen der FWG-Fraktion mit schlagkräftigen Ergebnissen, die diese Meinung unterstützten. Unter anderem wurde von der FWG-Piding auf das gerechtere Modell in Rheinland-Pfalz mit Umlage auf größere Gemeindegebiete und wiederkehrenden Zahlungen hingewiesen.

Anfang des Jahres war die Erstellung einer Satzung nach alter Mustervorlage mit einmaliger Belastung nur der direkten Anlieger auf der Tagesordnung des Pidinger Gemeinderates. Durch einen Antrag auf Absetzung aufgrund der recherchierten Alternativmöglichkeiten konnte dieses Modell in letzter Minute mit breiter Unterstützung verhindert werden. Im FWG-Antrag wurde empfohlen abzuwarten, welche Variante im bereits laufenden Verfahren des bayerischen Landtages beschlossen wird. Die Bemühungen erwiesen sich als richtig und bereits am 1.4.2016 beschloss der Innenausschuss des Landtags die Möglichkeit einer Einführung in Anlehnung an das Vorbild Rheinland-Pfalz. Am 21.9.2016 stellte die Gemeindeverwaltung dem Gemeinderat die beiden Alternativen detailliert vor. Der Beschlussvorschlag, die alte Variante zu wählen, wurde mit 8 zu 11 Stimmen abgelehnt. Damit war die Erstellung einer Satzung nach dem neuen Modell beschlossen. Das von der Leserbriefschreiberin Sabine Wolf (Gemeinderätin und CSU-Vorsitzende) angegebene Abstimmungsergebnis (18:1) betraf eine andere Abstimmung dieser Gemeinderatssitzung.

Freie Wähler Gemeinschaft Piding (FWG)
Franz Geigl, FWG-Gemeinderat

Ihr Ansprechpartner

Christian WagnerChristian Wagner
1. Vorsitzender
Ahornstr. 61

83451 Piding

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