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Rathaus Freilassing

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung hat die FWG Freilassing mit einer stark verjüngten Vorstandschaft einen weiteren aktiven Schritt in die Zukunft gewagt. Lange vor der großen Politik wurde in der FWG schon diskutiert, Verantwortung für die Zukunftsgestaltung in jene Hände zu geben, deren Zukunft es letztendlich auch ist. Zudem geht die FWG davon aus, dass es der Sache dienlich sein wird, FWG- und Fraktionsvorsitz zu trennen, da alle davon ausgehen, dass sich hieraus positive Signale für die Gesamtarbeit ergeben. Als 1. Vorsitzender hat nunmehr Walter Hasenknopf mit seinen Stellvertretern Thorsten Portain und Walter Kinzel die FWG Freilassing in die Zukunft zu führen.

Und diese Zukunftserwartungen wurden in der öffentlichen Versammlung auch ausgiebig diskutiert. Während in der großen Politik, sei es in Bayern oder mit der aktuellen Entwicklung in Berlin angekommen ist, dass es mit einem „…weiter so…“ nicht mehr getan ist, sieht es mit dieser Erkenntnis für Freilassing noch eher schlecht aus.

Die Besucher der Versammlung waren sich einig darin, dass es unter dem aktuellen Bürgermeister auch weiterhin weder eine ausreichende Aufstellung in Sachen Kinderbetreuung, noch in Grundstücksbevorratung noch im sozialen Wohnungsbau über die Schaffung einer eigenen Wohnbaugesellschaft geben wird. Einerseits wird durch die Stadtverwaltung weiterhin schnelles und großes Wohnungs-Wachstum sprichwörtlich „angeschoben“, auf die Folgen dieses schnellen Wachstums ist man aber in keiner Weise vorbereitet. Speziell wurden hier von Sitzungsbesuchern die Kinderbetreuung und die Schul- wie auch die Wohnungssituation angesprochen. Der Wohnungszuwachs dürfte sich zeitnah auf knapp sechshundert Wohnungen belaufen. Die Folgen liegen klar auf der Hand, die Stadt kann bei Kindergärten o.ä. nicht mehr auf antizyklisches Bauen in konjunkturschwachen Zeiten setzen. Nein. Es muss in absoluten Hochpreisphasen gebaut werden.

Klar ist wohl jedem, dass es sich hier nicht um für die Durchschnittsbürger leistbare Wohnungen handelt. Sozialer Wohnungsbau wird nahezu durchgehend seitens der Verwaltung verhindert. Angesprochen wurde hier insbesondere das Bauvorhaben „Schlenkenstrasse“ in dem ja öffentlich geworden ist, dass hier bewusst der Bau von Sozialwohnungen per Kaufvertrag ausgeschlossen worden ist. Insbesondere hierzu wurde aus der Versammlung die Frage gestellt, ob die Gründe für diesen Umstand und den Umgang der Verwaltung mit dem Baurecht, der an dieser Stelle nahezu schon als „Bauverhinderungstaktik“ gesehen werden muss, möglicherweise am Wohnsitz einer hochrangigen Verwaltungsmitarbeiterin liegen könnte.

Bereits bei der Landtagswahl hat man sehen können, dass die Bürgerinnen und Bürger ein „…weiter so…“ nicht mehr hinnehmen. Dies haben die Wählerinnen und Wähler in kurzer Vergangenheit mehrfach und eindrucksvoll und nicht nur in Bayern den Politikern zur Kenntnis gegeben. Leider haben bisher nur wenige Politiker daraus ihre Konsequenzen daraus gezogen.

Für Freilassing hat sich der junge Vorstand der FWG das Ziel gesetzt, die Bürgerinnen und Bürger von Freilassing davon zu überzeugen, dass es auch in Freilassing so wie es jetzt ist, nicht mehr weitergehen kann.

Im Bild von links nach rechts: der scheidende 1. Vorstand Florian Löw, der neue 1. Vorsitzende Walter Hasenknopf, 3. Vorsitzender Walter Kinzel und 2. Vorsitzender Thorsten Portain

Im Bild von links nach rechts: der scheidende 1. Vorstand Florian Löw, der neue 1. Vorsitzende Walter Hasenknopf, 3. Vorsitzender Walter Kinzel und 2. Vorsitzender Thorsten Portain

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Walter Hasenknopf

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83395 Freilassing

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