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Piding braucht einen Plan

Das Areal der Lechsenwiese ist ein Herzstück Pidinger Lebendigkeit. Kindergarten, Mehrzweckhalle, Schulen und Sportplätze verbinden sich zu einem unverzichtbaren Bereich vielfältiger Aktivität. Diese wertvolle und anspruchsvolle Mischung verschiedenster Bedürfnisse und Möglichkeiten braucht nach Ansicht von FWG-Bürgermeisterkandidat Toni Wieser und der Freien Wählergemeinschaft Piding dringend eine Gesamt-Schau, um allen Bedürfnissen so weit wie möglich gerecht zu werden.

Derzeit sind Teile des Gemeindekindergartens in die Rupertusschule sowie in die angemietete Containerlandschaft ausgelagert. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 70.000 Euro pro Jahr. Die Gemeinde hat einen Plan für den Neubau des Kindergartens vorgestellt, indem die Laufbahn, Teile des Tartanplatzes, der Verkehrsübungsplatz sowie die Parkplätze überplant wurden. Die Betreuer des ASV weisen darauf hin, dass beim Leichtathletiktraining und beim Schulsport aufgrund der Zufahrtsstraße zur Turnhalle und zum Kindergarten ein Sicherheitsrisiko besteht. Beim Gang zum Training von den Umkleidekabinen in der Turnhalle und zurück muss man diese Straße überqueren. Auch während des Trainings müssen die Betreuer diese Straße und die Kinder immer im Blick haben.

Die FWG Piding setzt sich für ein Gesamtkonzept ein: Der Neubau des Kindergartens erfordert eine Planung des ganzen Areals. Abhängig von den notwendigen Grunderwerbsmöglichkeiten und dem Budget sieht die FWG drei Ansätze:

Lösung 1 bedeutet, der notwendige Grunderwerb ist komplett machbar. Dann könnte die Gesamtplanung mit Neubau Kindergarten und Neugestaltung Leichtathletik- und Schulbereich erfolgen. Der Neubau eines Fußballplatzes in diesem Areal kann mit eingeplant werden. Vorteile: Alle Sportstätten in einem Gesamtareal, resultierend daraus ideale Synergieeffekte wie großer Wasch- und Kabinenbereich in oder an der Turnhalle, Parkplätze, ein mögliches Vereinsheim und Anderes mehr.

Lösung 2 Der notwendige Grunderwerb ist nur teilweise umsetzbar, was einen Neubau ohne Fußballplatz bedeuten würde.

Lösung 3 kommt zum Tragen, wenn kein oder nur wenig Grunderwerb möglich ist.

Damit gilt es baulich zu prüfen, ob man das einstöckige Kindergarten Gebäude aufstocken kann. Es ist dann überhaupt kein Grunderwerb nötig und die umliegenden Bereiche bleiben unberührt. Es muss dabei für die Bauzeit eine Übergangslösung für den Kindergarten gefunden werden. Sollte dies baulich möglich sein, ist eine Aufstockung auch für die Lösung 1 und 2 denkbar.

Das Gesamtkonzept beinhaltet die Klärung folgender Fragen oder Themen:

Wie sieht der konkrete Bedarf aus? Von welcher Kindergartengröße sprechen wir? Wie viel Platz wird benötigt? Welche Sportbereiche, wie viele Parkplätze sind nötig, welche Zufahrten werden benötigt, welche Bedürfnisse sind generell zu berücksichtigen?

Ebenso ist an den Umbau der Sportanlage auf zeitgemäßen Stand als Multifunktionsanlage zu denken: Mit Laufbahn, Bolzplatz, Basketball, Volleyball oder Weitspringen, für Schulsport ebenso wie für Leichtathleten oder Pidinger jeden Alters, die einfach den Spaß an Sport und Gesundheit genießen.

Nicht zu vergessen: Der Verkehrsübungsplatz zur Sicherheitsausbildung unserer Kinder.

„Das Beispiel Lechsenwiese zeigt besonders deutlich, wie wichtig eine Zusammenschau ist: Die Themen können nicht einzeln, sondern nur im Zusammenhang aufgearbeitet werden. Denn es gibt nicht nur verschiedene Bedürfnisse, sondern auch gemeinsame. Ein Guss dient allen, wenn man niemanden benachteiligen oder bevorzugen will“, so Toni Wieser.

Deswegen betont die FWG die Notwendigkeit zur Aktualisierung und Umsetzung des Dorfentwicklungsplanes, damit sich Einzelprojekte nicht im Wege stehen, sondern in ihrer positiven Lösung ergänzen. Nicht zuletzt ist damit auch ein Gesamtverkehrskonzept verbunden, das Anwohner entlastet und Verkehrsflüsse lenkt und optimiert.

FWG vor Ort

Ihr Ansprechpartner

Christian WagnerChristian Wagner
1. Vorsitzender
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83451 Piding

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